mal ehrlich

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00:00:00: Wir haben alle Psyche, wir haben alles zu leiden.

00:00:01: Das ist einfach das Leben.

00:00:02: Es gibt niemanden, der es nicht hat und ich glaube wenn man dort anfängt aufzutun dann tut etwas aber es braucht Zeit.

00:00:10: Es ist kulturell fest verankert.

00:00:12: Wenn man darüber schwätzt was passiert jetzt dann kommt das besser.

00:00:15: Ich bin überzeugt und es ist nicht so etwas was festgesetzt ist dass das jetzt nie würde ändern.

00:00:18: also ich glaube wir sind auf einem guten Weg zum Aufbrechen.

00:00:38: Und dann ist er im Hermann-Hessen-Sisi-Darta dazwischen geratscht.

00:00:42: Nicolas Ecker ist heute die sechste Drei-Ski und mit Drei Ski hat er das Mental Health Startup Epsi gegründet.

00:00:49: Er erzählt mir, warum drei Männer ein Start up gründete, ob sie auch miteinander über ihre Gefühle reden und vor allem auch, warum er so lange gesagt hätte, Therapie brauche ich sicher nicht.

00:01:03: Hey!

00:01:03: Ich bin froh, dass es dir heute gelangt.

00:01:06: Ja, danke für die spontanen Einladung.

00:01:08: Du bist ja so durchgehaktet!

00:01:12: Es ist crazy... Bei dir kommen manchmal am Abend am Zehn, ich komme noch in welche SMS und dann morgens um sieben eingehen und noch meditieren.

00:01:21: Ich hatte es auch schon, als mein Papa oder meine Mutter geschrieben wurde.

00:01:25: Und ich sagte mir, dass du mir leidest, ich habe momentan sehr viel los und sie dann zurückgeschrieben.

00:01:29: Das war schon immer so.

00:01:31: Ja, anscheinend.

00:01:33: Ich kann das Gefühl, es ist immer so, jede Woche kommt wieder neu viel.

00:01:37: Aber anscheinen war schon immer etwas so.

00:01:39: Immer ein bisschen Stress.

00:01:40: Ich

00:01:41: habe das Gefühl wir müssen in dieses Gespräch einsteigen und offen legen, warum und wie lange wir uns schon kennen.

00:01:49: Weil man wird wahrscheinlich im Gespräch merken, dass wir uns nicht zum ersten Mal gesehen haben heute.

00:01:54: Wir kennen uns ausgerechnet seit drei Jahren.

00:02:00: Oh wow!

00:02:01: Die ersten Kontaktpunkte.

00:02:05: Okay, also die ganze

00:02:06: Geschichte...

00:02:08: Ich glaube irgendwo mal auf LinkedIn, glaub ich.

00:02:13: Hab ich dir geschrieben?

00:02:13: Wir haben damals Unterstützung gesucht bei Epsi.

00:02:17: Das habe ich aber nicht gewusst.

00:02:18: Das hast du nicht gewiss?

00:02:19: Genau!

00:02:20: Aber ich natürlich.

00:02:21: Das heisst, du warst bei mir auf dem Link in die Profil und ich dachte Andrea, ich kenne dich vom Music Store.

00:02:26: Ich hatte keine Ahnung wie du ... Und dann wirst du noch tätig bist und so, einfach ein grosser Fan gewesen von einer da zu machen.

00:02:33: Dann habe ich das gesehen, ich schreibe ihr mal, vielleicht hat sie Lust zum Schwätzen?

00:02:38: Und dann funktionierte es mit einem Zoom-Call.

00:02:43: Du sagst, ich bin jetzt gerade in Hawaii.

00:02:45: Genau!

00:02:46: Und ich habe eigentlich lustigerweise Ich hatte eine ähnliche Idee, wie das, was ihr mit Epsi jetzt machte.

00:02:54: Ich habe ausgeführt, dass ich merkte, wir haben riesige Communityme und einen Riesenbedürfnis an psychologischer Hilfe.

00:03:02: Niemand fängt Psychotherapeut oder Therapeuten.

00:03:06: Es wäre super, wenn man die Leute vernetzen würde.

00:03:09: Und ich fand es cool, das zu machen.

00:03:13: Dann hat mir jemand ein Instapost von euch geschickt und gesagt, Andrea übrigens ... Das macht schon jemand.

00:03:19: Vielleicht

00:03:19: war das der wichtigste Instapost in unserer Geschichte?

00:03:22: Ever!

00:03:22: Genau, sonst würden wir uns gar nicht kennen.

00:03:24: und ich habe es gesehen und bin drauf auf die Website und habe dann plötzlich so wirklich gemerkt, okay, das macht jemand schon und es macht jemand mega gut.

00:03:34: Und das war eigentlich der Moment, wo mir zuerst einmal telefoniert hat und was wir dann eigentlich gemacht haben.

00:03:39: Das matcht nicht nur menschlich sondern auch von einer... Von einer Idee, von einer Vision her und von einer Purpose.

00:03:52: Das ist wirklich etwas Wichtiges und da will man etwas verändern.

00:03:55: So bin ich auf jeden Fall zu euch gekommen und in den Verwaltungsrat.

00:04:01: Damit hätten wir das jetzt offen geleistet.

00:04:03: Das ist

00:04:05: ein transparenter Disclaimer.

00:04:06: Ich bin mit euch verbandelt und es soll aber auf keinen Fall eine stündige Werbesendung für Apps sein werden.

00:04:13: Nein, sorry!

00:04:16: Ich wollte schon lange mit dir sprechen.

00:04:18: Es war schon recht lang in meinem Hinterkopf.

00:04:22: Und zwar hat's mich von Anfang an komplett Erstaumte und aus der Bahn geworfen, dass drei Männer, also ausgerechnet drei Männer da und deine zwei Co-Founders ein Mental Health Startup gründen.

00:04:39: Wie kommt das?

00:04:42: Ich habe gemeint, Männer haben gar nicht gerne über ihre Gefühle.

00:04:45: Ich wollte gleich zurückfragen, wieso du so überrascht warst, dass das drei Männer sind was gründet.

00:04:52: an uns ist das glaube ich nie so aufgefallen.

00:04:56: Also wir haben das gegründet und uns ist nicht aufgefallen.

00:04:59: Wir sagten, oh mein Gott!

00:04:59: Wir sind drei Männer, die einen Firmen machen im Bräuchte der mentalen Gesundheit.

00:05:04: Wir waren all betroffen indirekt.

00:05:07: Bei mir war es so, dass jemand von mir sehr nahe ist.

00:05:09: Ich bin damals eine Freundin.

00:05:10: Er ging in den Kuh.

00:05:11: Im Jahr zwei tausendundneunzehn.

00:05:12: Und ich habe für sie ein Psychologen-Therapeutin gesucht.

00:05:15: Das war ein Ding der Unmöglichkeit damals.

00:05:19: Es war schwierig zu finden, was Zeit hat.

00:05:21: Ich kann nicht rauskommen mit Versicherungen.

00:05:24: Ich hatte keinen psychologischen Hintergrund.

00:05:27: D.h.,

00:05:28: ich wusste auch nicht, ob das etwas, was man in Diagnosen braucht oder nicht.

00:05:31: Das hat alles extrem schwierig gemacht und aus dem Frust raus ist dann nachher die Idee gekommen, dass man das veröffentlichen könnte.

00:05:38: Und so hat es angefangen!

00:05:39: Dann haben meine Mikrofonie-Donis und der Hip beide eigentlich ähnlich dazu gestoßen und wir sind einfach auf diese Reise und haben dann anfangen zu arbeiten.

00:05:47: Ich glaube, es war mehr im Nachhinein, wenn man zurückguckt und merkt, mein Handglaub hatte alle ein Bedürfnis.

00:05:54: um uns mit uns selbst und unserer Psyche auseinandersetzen.

00:05:59: Und haben vielleicht über diesen Weg den Zugang gefunden?

00:06:02: Vielleicht sagt das etwas aus über die Männern oder ihre Gefühle, ich weiss es nicht...

00:06:06: Ja, ich finde es mega spannend!

00:06:07: Also eigentlich, wenn du das so sagst ist ja nicht im Sinne von zuerst warenderen Gefühlen, sondern zuerst ist es eigentlich sehr männlich, sage ich jetzt mal.

00:06:17: Stereotyp-Männchen.

00:06:19: Ja

00:06:19: genau, es gibt ein Problem, wir wollen es lösen.

00:06:24: oder?

00:06:24: Und eigentlich so sind diese Sachen nicht gegangen.

00:06:26: Ja genau, ich bin froh, dass du den Styrotypen aufbringst und es von mir kommt.

00:06:31: Ich glaube das ist durchaus schwierig in meinem Umfeld, wenn ich sehe... Es gibt so viele unterschiedliche ... Arten von Männern mit unterschiedlichen Ausprägungen, Gefühlsmässig aber auch wie sie sprachlich gefühlend ausdrücken können.

00:06:44: Aber wenn es etwas gibt was sich durchzieht durch alle meine Freundschaften, männliche Freundschafte Ist das schon so, dass ich das Gefühl habe, dass wir tendenziell schnell in die Aktion gehen.

00:06:55: Und vielleicht auch bei mir zumindest, wenn sich das vielleicht hilflos oder auswegslos anfühlt, dass ich dann das Gefühl habe, ich muss etwas machen und das Gefühl einfach heben können oder betiteln oder darüber schwetzen.

00:07:10: weil es nicht klar ist, dass das Gefühl hier ist.

00:07:14: Und dann geht es in die Aktivität, wo vielleicht ein Vorteil hat jetzt im Sinn, dass wir eine mentale Gesundheitsplattform aufbauen haben.

00:07:20: Aber es war schon spannend zu schauen und zu merken, wir sind alle eigentlich, alle drei durchaus ... Hat so etwas Gute an, um irgendwann mal mit einem Psychologen auch schwätzen und reflektieren.

00:07:32: Genau, im Nachhinein!

00:07:34: Wenn bist du ausletzbar in Therapie gewesen?

00:07:36: Was haben wir heute für den

00:07:39: Tag?

00:07:39: Am Dienstag am Abend.

00:07:40: Jeden Dienstagabend bin ich bei einem Therapeuten.

00:07:45: Das hat sich angefangen, ein Psychoanalysen.

00:07:47: Es ging gut etwa eineinhalb Jahre, zweimal in der Woche, eine Stunde voll intensiv in die Tiefen der Psyche und dann über einen Abgefahren, also einmal wüchentlich noch.

00:07:59: Und jetzt ist es vielleicht mehr so ein psychologisches Coaching, wo ich aneige und reflektiere über das was abgeht.

00:08:06: Aber am Anfang war es ein Reis in meiner Innenwelt.

00:08:11: Bist du da aus einer Not rausgegangen oder aus Gewunder?

00:08:15: Oder einfach um die Label zu leiten?

00:08:19: Ich glaube, das war nicht eine Not.

00:08:22: Es gab aber durchaus einen Auslöser.

00:08:24: Wir hatten die geniale Idee, als drei Gründer eines mentalen Gesundheitsunternehmens zwei Jahre lang arbeiten und Kaferien machen.

00:08:34: Und haben viel Druck aufgeladen.

00:08:37: Ich glaube auch persönlich, weil wir nicht anwählen wollen versagen.

00:08:39: Wir haben die Menschen, die an uns glauben und uns investieren.

00:08:44: Das sind Psychologintherapeutinnen, Klienten in den Storien und im Storch.

00:08:48: Die wollten wir enttäuschen.

00:08:49: Dann schafft man wie wild.

00:08:51: Irgendwann kommt man an einen Punkt, wo man merkt noch ein paar Schieblee drauf und das ist etwas schwerer.

00:08:57: Man hat dann jemand gesagt, es sei Dancing on the edge of a volcano.

00:09:01: So hat sich's angefühlt!

00:09:02: Und dann haben wir gefunden, dass es vielleicht schon nicht schlecht war und wir auch mal so ein bisschen die Reflexion gönnt.

00:09:07: Das habe ich schon gemerkt, das kann man ja zum Schlafen gehen, plötzlich.

00:09:10: Es gab nie bis dahin.

00:09:11: Und dann halt gewusst – es gibt Psychologen-Therapeutinnen in der KM, sie unterstützen diesen Prozess hinein und das mal auftouren, dieses Thema und so.

00:09:18: Und über App sein.

00:09:19: natürlich, weil ich eines grosses Netzvergahe bin, bin ich dann zu einem Therapeuten.

00:09:25: Und das heißt, es hat durchaus einen Auslöser gegeben um das einmal anzulogern.

00:09:28: Und dort ist wirklich auch einiges aufgegangen!

00:09:33: Es war dann nicht so, dass ich gar nicht schlafe besser und weg bin.

00:09:37: Ich habe wirklich gemerkt, wow, da hat es eine ganze Welt, die ich erkannt habe.

00:09:42: Obwohl ich durchaus auch reflektiert bin oder schon immer.

00:09:45: Sogar für mich ist es ... Puh!

00:09:49: Mich einfach noch nie mit gewissen Themen anzusetzen.

00:09:53: Würdest du das allen empfehlen?

00:09:55: Wie würde die Welt aussehen, wenn alle etwas Therapie machen würden?

00:10:01: Also ich bin immer etwas vorsichtig mit dem, dass es alle machen sollen.

00:10:04: Weil bei mir war es spannend.

00:10:05: Ich glaube, jemand hat mir gesagt, dass ich fünf Jahre vorher eine Therapie erzählen soll.

00:10:10: Ich hatte alle Sätze und Argumentationen bereit, um zu sagen, warum ich das jetzt vielleicht nicht sollte brauchen.

00:10:17: Verzähl mal was?

00:10:18: Was wär's so?

00:10:20: Also

00:10:20: ich meditiere.

00:10:21: zum Beispiel, dass ich seit ich irgendwie zwanzig bin.

00:10:23: Und fast täglich!

00:10:24: Ich bin jemanden, der Journal haltet und viele in der Selbstoptimierung ist, die Bücher liste in eine gewisse Richtung.

00:10:32: Ich habe mich immer schon mit Buddhismus auseinandersetzt.

00:10:34: Das heißt, jemand kommt zu mir vor sieben, acht Jahren und sagt vielleicht ist es nicht schlecht, wenn man im Therapeuten schwarz ist... Ich weiss was du meinst, aber ich nicht.

00:10:45: Aber danke für den Tipp!

00:10:48: Und ich glaube, bei mir war es wirklich der Leidensdruck.

00:10:50: Einfach die Situation.

00:10:51: Das ist so ein bisschen ein Druck gewesen, das dann etwas ausgelöst hat, was mich geöffnet hat und da sollte auch eine Veränderung stattfinden können.

00:10:59: Ohne dieses Aufbrechen hätte ich mich nicht verändern können.

00:11:02: Ich habe wahrscheinlich gar nichts zugelostet.

00:11:04: Ich konnte mich nicht öffnen.

00:11:05: Ich hatte auch die Energie nicht aufgebracht um einen Therapeuten zu gehen.

00:11:11: Ich hätte vielleicht den finanziellen Commitment nicht angebracht ... finanziert das selber.

00:11:16: Das geht nicht über irgendeine Versicherung oder so, sondern ich zahle das selbst.

00:11:19: Und da muss man wirklich einen Grund haben und mehr wird auch gesehen.

00:11:23: Long story short – Ich glaube es braucht für jeden und für jede ein Moment wo er sich sagen kann, hey, es geht mir nicht gut oder es gibt keinen Grund familiär in einer Beziehung und ich komme wie nicht weiter.

00:11:34: und dann würde ich's empfehlen.

00:11:36: Dann würde ich es allen empfehler, um sicherlich mal ausprobieren weil es schadet nicht wenn man bei einer Person ist Die Expertise haben, die man vertrauen kann.

00:11:48: Zumal gehen und schwätzen und reflektieren.

00:11:50: Das würde ich dann alle empfehlen.

00:11:52: Und du hast es selber von dir aus die Entscheidung gefällt?

00:11:55: Oder bist du gepusht worden?

00:11:57: Oft...

00:11:58: Also auch wieder zum wieder ins Klischee gehehen schön.

00:12:01: Oft kommt bei Männer oft der Push von der Frau.

00:12:06: Ja, das war nicht so bei mir.

00:12:09: Ich kann es bei den anderen nicht beurteilen.

00:12:11: Ich habe schon einen Kollegen und Freunden, die so sind, wo sie sagen, vielleicht gehen wir dann so, ich weiss gar nicht wieso.

00:12:20: Und sie ist so eben genau... Dann

00:12:21: plötzlich ist sie weg.

00:12:22: Ja, wie

00:12:23: soll das sein?

00:12:25: Sie ist weg.

00:12:27: Ich kann doch sagen, was sie ändern müsste.

00:12:30: Nein!

00:12:31: Bei uns war es nicht so.

00:12:34: Das, was meine Apps schon zwei Jahre hatten.

00:12:36: Sie haben mich intensiv mit dem Thema beschäftigt und befasst.

00:12:39: Ich hatte aber auch einen Unternehmerkollegen, der interessanterweise bei Apps investiert ist, die seit sieben, acht Jahren bei diesem gleichen Therapeut war.

00:12:52: Jedem Äntig!

00:12:52: Und ich weiss, wenn ich ihm gesagt habe... Also wenn wir ihn sehen würden, wenn wir nie denken, dass er ... So etwas für dich machen.

00:12:58: Und er schaut mich so ganz abständlich an und sagt, ja, das ist super!

00:13:01: Und ich sage jeden Moment, ich seh sieben Jahre, es

00:13:04: ist unglaublich.

00:13:06: Irgendwann bin ich noch einmal zu ihm und habe gesagt, du Therapeuten?

00:13:09: Er hat mir die Nummern und Adressen gegeben und jetzt bin ich selber seit fünf Jahren dort, dann habe ich jetzt jede Zeitung.

00:13:15: Es ist wirklich ... Niemand hat mich gedrückt, niemand hat mich gepusht.

00:13:19: Ich glaube, es hat sowieso gekocht.

00:13:21: Wieso?

00:13:22: Gibt es denn nach wie vor so ein Riesenstigma?

00:13:24: Das ist ja etwas, das ihr euch aktiv dafür einsetzt, dass man die Stigmatisierung zur Therapeutin geht.

00:13:33: Es lässt sich an, dass es selbstverständlich ist, wie man zum Arzt oder einen Checkup geht und so.

00:13:40: Warum ist es immer noch so?

00:13:44: Ich glaube auch, vielleicht gerade speziell in meiner Rolle würde ich niemandem Vorwurf machen.

00:13:49: Ich glaube nicht, dass ich eine Ansprache habe, dass die Menschen einfach ... Per se sollte da noch gar keinen Stieg mehr haben.

00:13:54: Ich glaube, es ist irgendwann durch eine Nachvollziehbarung, dass das nicht ein einfaches Thema ist und ich habe das Gefühl, es kommt vielleicht auch die eigene Erfahrung an weil man es nicht sieht.

00:14:04: also ich glaube mit Menschen wir haben durchaus eine Affinität für Sachen wo man sehen kann, wo man anfangen können, berühren können, kontrollieren vielleicht auch in der westlichen Kultur die ganze Wissenschaftsstruktur auch sehr auf das materielle Fassbarn ausgerichtet.

00:14:21: Und die Psyche ist einfach per Definition nicht sichtbar.

00:14:25: Das heisst, wenn ich irgendetwas ohne mich wehtut oder wo es schwierig ist... Was mache ich jetzt mit dem?

00:14:31: Und das macht Angst, glaube ich!

00:14:34: Dann kommt natürlich dazu, dass wenn man das kollektiv macht, dann organisiert sich an Strukturen und Organisationen danach.

00:14:42: D.h.,

00:14:42: es wird einfach kollektif nicht darüber geschwatzt.

00:14:44: Wenn es gar nicht besprochen diskutiert wird, dann will man diese Ruhe nicht brechen.

00:14:50: Und dann vorzustellen, dass man in einer Firma ihnen etwas erzählen würde.

00:14:53: Dass es ihm nicht gut geht und man selbst keine Ahnung hat und nicht weiss wie lange das geht oder wie weit er es tut und so.

00:14:58: Und dass es andere vielleicht auch haben?

00:15:00: Dann sagt man gar nichts!

00:15:01: Und dann verfestigt sich das.

00:15:03: Ich glaube... Das ist etwas, was wir kollektiv daran schaffen können, dass wenn man darüber schwätzt die guten Erfahrungen, vielleicht auch die schwierigen, die man gemacht hat, in ihrer Therapie oder nicht Dann fährt das auch auf.

00:15:15: Jeder hat es, jeder kennt's!

00:15:17: Wir haben alle Psyche, wir haben alles zu leiden.

00:15:19: Das ist einfach das Leben.

00:15:19: Es gibt niemanden, der das nicht hat und ich glaube wenn man dort anfängt aufzutun dann tut da etwas aber es braucht Zeit.

00:15:27: Es ist kulturell fest verankert.

00:15:29: Wenn man darüber schwätzt und das passiert jetzt, kommt das besser.

00:15:32: Da bin ich bezogen.

00:15:34: Und das ist nicht etwas was festgesetzt ist, dass das jetzt nie würde ändern.

00:15:37: Ich glaube wir sind auf einem guten Weg um das aufzubrechen.

00:15:41: Das Bild, das traditionelle Bild von Männlichkeit.

00:15:45: Du wirst ein Lawn Wolf und du musst alles mit dir selber ausmachen.

00:15:50: Und du redest nicht über deine Gefühle, sondern du schluckst es runter ... Man rennt nicht!

00:15:56: Ich glaube, dass ist schon noch aufwächtig in der Köpfe.

00:16:00: Im Moment gibt's auch Strömungen, wenn man sich mitten bekommt bei den jüngeren Generationen.

00:16:12: Stichwort

00:16:12: Manusphere West, was wirklich so darum geht.

00:16:15: Du richtige Mann!

00:16:18: Ja aber du lachst jetzt.

00:16:20: Es ist wirklich zum Lachen und irgendwie aber auch nicht.

00:16:23: Und mir nimmt Wunder hast dann du wo du bist aufgewachsen und in deiner Sozialisation an.

00:16:33: dass man seine Gefühle zeigt und darüber spricht.

00:16:36: ist das etwas, was du damit aufgewachsen hast?

00:16:38: Oder ist es auch etwas, das später in dein Leben gekommen ist?

00:16:42: Also spannend.

00:16:44: Ich glaube als eine mit dieser Männlichkeit und Subjektiven, also von mir aus gesehen ... ich hatte irgendwie ein Gefühl, ich weiss nicht ob es auch ein bisschen verlangt wurde oder war es?

00:16:57: Ich war zum Beispiel der grosse Brüder und meine Eltern trennten sich irgendwann mal.

00:17:03: Ich habe dort eine gewisse Rolle und eine Verantwortung übernommen.

00:17:06: Und ich glaube, das hat sie nachher auch etwas gebraucht.

00:17:08: Es hat in diesem Moment vielleicht jemand gegeben, der eine gewissere Stabilität darin gebracht hat.

00:17:14: Ich habe gemerkt, dass es durchs Leben durch ... Ich spielte auf Facebook und hatte einen Kettenmix oder die Schule, wenn es um Projekte arbeiten ging.

00:17:22: Ich war bei mir eine Idee, die die Verantwortung hat.

00:17:25: Dort wird von mir verlangt, dass sich nicht ... jegliche Emotionen offenlegen, sondern es wird ja genau für mich verlangt eine gewisse Stabilität sein und darstellen, dass die anderen vielleicht auch emotional sind.

00:17:38: Und das finde ich noch eine schöne Interpretation von dem, was man an mich sagt, die Männlichkeit.

00:17:43: Vielleicht ist das auch eine schöne Aufgabe der Rolle, wo die Männer vielleicht auch rotopisiert werden, ahnen zu können sein?

00:17:50: Und vielleicht ist das mit dieser ganzen Menace-Fürgeschichte, die wir vorher lachen müssen, auch etwas, die fehlende Empathie für junge Männer.

00:17:59: Ich kann es zu wenig beurteilen, ich habe das gesehen und dachte, heute hatte ich keine Ahnung.

00:18:05: Wenn er diesen Folgen hat, ist es eine ganz andere Welt.

00:18:07: Aber wenn ich es sehe, denke ich so ... Ich verstehe die jungen Männer in diesem Interview, der irgendwie den Brüder verloren hat und obdachlos ist.

00:18:16: Irgendwo versucht zu leben und durchzukommen.

00:18:18: Wer hilft ihm?

00:18:20: Er ist auch komplett im Vakuum.

00:18:23: Und dort ... Egal, ob es in die Manusphäre ist, religiöse Strukturen oder den Sektenformen.

00:18:30: Die greifen das auf und das ist traurig eigentlich.

00:18:34: Ich glaube, dass das zum ersten Teil zu der Kopf geht.

00:18:38: Und das andere, wie ich aufgewachsen bin ... Es war durchaus emotional.

00:18:41: Wir hatten einen sehr emotionalen Haushalt, aber nicht, dass wir irgendwo durchgeführt würden über Gefühle, Schwätze reflektieren.

00:18:52: Das war nicht so.

00:18:53: Emotional, ja sehr emotional.

00:18:56: Aber nicht so, dass ich gelernt hätte über meine Gefühle zu reflektieren und die Gefühlen vielleicht erheben können.

00:19:03: Sondern es ist hin und zu eine andere Richtung gegangen.

00:19:05: Die Antwort ist eigentlich nein.

00:19:09: Lass uns doch noch schnell bei deinem Background bleiben.

00:19:14: Wenn man auch Artikeln über dich liest, dann steht... Der Werdegang ist vom Fußballspieler zum Banker zum Founder Und lass uns schnell entlang gehen.

00:19:29: Du bist in Schwameding aufgewachsen?

00:19:32: Yes, KS-Zwölf.

00:19:35: Die Arbeiterquartier heisst das.

00:19:37: Ich habe dich immer der Victor Chappok gejoggt.

00:19:41: Automatisch Freddy Hinz?

00:19:42: Nein, den

00:19:46: Harry Hasler.

00:19:46: Das ist mit Brusthaar und ... Ich weiss gar nicht, wieso das dann Schwammedinge ist.

00:19:53: Ich

00:19:53: weisse auch nicht.

00:19:53: Das sind die Verrätinens.

00:19:54: Einer der einen von denen ... Keine Ahnung, ist es für dich ... Wie soll ich sagen?

00:20:02: Treffende Figur für dort, wo du aufgewachsen bist?

00:20:05: oder hat das mit dem Kopf nichts

00:20:07: zu tun?

00:20:08: Also, ich bin jetzt am Interpretieren.

00:20:09: Ich habe Harry Hasler im Kopf.

00:20:11: Ich hatte natürlich wirklich einen Jackaboo an, gelacht darüber und so.

00:20:13: Bist du stolz gewesen, wenn man Schwammedinge erwähnt wurde aus Schweizer Fernsehen?

00:20:18: Aber diese Person hat es vielleicht gegeben am SVP-Zelt, aber das war ein relativ kleines Zelt.

00:20:26: So mag ich mich erinnern... Ich bin mehr als ich bin neunzig Jahre lang.

00:20:30: Das heisst bei mir waren sie meine Freunde.

00:20:32: Also die wir eingezogen sind, in so einer Siedlung für eine kinderliche Familie, eine Genossenschaft und wir sind da eingezogene.

00:20:39: Und diese Dinge haben einen Wandel stattgefunden.

00:20:40: Ich glaube im Nachhinein hat das durchaus mit gewissen Flüchtlingswellen auch zu tun gehabt, ex Jugoslawien und so.

00:20:46: Das heißt wir haben plötzlich auch viele Kollegen und Kolleginnen aus Ländern wie Kosovo oder Serbien und Karate usw.

00:20:56: Und ich bin sehr multikulturell dort aufgewachsen.

00:20:58: Das heisst am Jakob, wo seine Figuren mit schwammen Dingen nicht so übereinander sind.

00:21:03: Das Arbeitenquartier absolut!

00:21:06: Absolut, ich glaube in der Szeninziger-Version.

00:21:09: Und das hat mich auch bereitet.

00:21:12: Inwiefern?

00:21:14: Du hast es vorher mal gesagt, aber den Wunsch zu niemanden enttäuschen und den Drang zum etwas abliefern.

00:21:27: Ja!

00:21:28: Ich habe mich selber entdeckt in den letzten paar Jahren, wo es immer wieder einmal das Wort aufkommt.

00:21:33: Ein weißer Mann oder so mit Privilegien und so.

00:21:36: Und ich dachte dann absolut – ein Hundertprozent!

00:21:39: Aber gefühlt bin ich mehr im Nacharbeitenquartier aufgewachsen ohne Geld.

00:21:44: Meine Eltern haben nie studiert.

00:21:47: Es war nicht so, dass mir gesagt wurde, wenn ich meine Karriere mache, so meine Kollegen.

00:21:52: Wir waren alle so, wenn wir etwas erreichen wollen, dann müssen wir entweder Gas geben Oder sonst steht es nicht.

00:21:59: Und dann gibt es einen anderen Weg, und da geht irgendwo eine andere Richtung.

00:22:01: Das war dann Fussball-Aso.

00:22:03: Gleiche, sagen wir jetzt mal, Soziokulturelle Struktur... ...und auch dort ist es gewesen, du musst einfach hart arbeiten!

00:22:08: Du musst trainieren!

00:22:09: Es gibt keinen.

00:22:11: irgendwann kommt vielleicht dein Mami oder Papa und helfen dir mit.

00:22:15: Es hat es noch nie gegeben.

00:22:16: Das heisst bis heute kann ich mir kein Background zurückgehen lassen.

00:22:20: Sondern es hat wirklich so die Mentalität von du musst es selber anbekommen.

00:22:25: Was natürlich irgendwann mal mit den Tries gibt, was fällt dann auf.

00:22:28: Es ist nicht so, da gibt es ganz viele Menschen, die mir ermöglichen, dass ich hier bin, wo ich bin und ich war nie und nimmer alleine.

00:22:36: aber bis zu diesem Punkt an das Gefühl war du musst das machen, du musst es anbekommen und ich glaube, das kommt schon auch aus dieser Struktur raus.

00:22:47: Du weisst fast Fußballprofi geworden?

00:22:49: Alle, die mir Fußball gespielt haben und zulosern, sagten, dass ich sie nicht.

00:22:55: Ja, ich wollte ein Fußballprofi werden.

00:22:57: Ich hatte sehr starken Kopf, viel, viel Ehrgeiz schon immer.

00:23:01: Ich glaube auch etwas aus dem draussen.

00:23:04: So eine Single-Mind.

00:23:06: Das heisst, ich kann dann so etwas machen.

00:23:08: Und das war für mich Fußball von irgendwie siebnein, acht Jahren bis dann achtzehn, neunzehnte Jahre.

00:23:12: Da habe ich ... Darf man sagen?

00:23:14: Dann begann es sich angefangen bei Zürich auf.

00:23:19: Sportschulen gemacht, das heisst mit United School of Sports.

00:23:22: Und dort auch nur mit Sportler rundherum.

00:23:24: Das heisst mein Alltag als junger Mensch war viel trainierend und viel Fussball genau.

00:23:29: Und dann hat mir die FCZ bis zum Schluss ca.

00:23:31: zu einer Zwanzig und dann ausgelehnt worden und mich dort nicht verlässt und niemand zurückkommt.

00:23:38: Was dann gerade okay

00:23:40: war?

00:23:40: Ist es jetzt einfach so oder ist es in diesem Moment okay gewesen?

00:23:44: Wenn du so etwas fokussierst, dann braucht man eine rechte Identität.

00:23:49: das weggenimmt, was vorher alles war.

00:23:52: Und mit den Zwänzigen geht man damit um?

00:24:00: Ich weiss nicht wie ich es heute erleben würde, denn wir hatten damals die emotionalen Werkzeuge, die wir gehabt haben.

00:24:06: Aber damals ist für mich eine Erleichterung gewesen.

00:24:09: Weil ich mich nicht habe müssen entscheiden zu aufhören.

00:24:11: Sondern ich habe so viel investiert und die ganze Familie und alle rundherum sind dann eben auch ... Ah du wirst ein Fussballprofi!

00:24:18: Die ganze Identität in der Jugend oder?

00:24:20: Der Zürich-Spieler oder so weiter... ist es mega schwierig zum Weg zu kommen von diesem Bild.

00:24:27: Und dann verletzt man sich und alle sind so, ja klar das kann passieren!

00:24:31: Ich glaube ich habe damals gerade auf den CS angefangen... doch der Firmen des UBS... CS angefange und die ganze Bankenwelt habe mich anfangen faszinieren auch und dann hat es dort eine Ablösung gegeben.

00:24:42: Das heisst wirklich ein Wachablösungs-Game im Leben.

00:24:45: von Sportfokus auf Karrierenfokus können weitermachen, haben wir nicht mehr ins entscheidende Knischen kaputt gewesen.

00:24:50: Alles gut.

00:24:51: Es fühlt sich so an.

00:24:54: Genau, und dann bist du Banker gewesen.

00:24:56: Vier Jahre lang.

00:24:58: Wieso lachst

00:24:59: du?

00:24:59: Man ist Banker!

00:25:00: Ich

00:25:00: glaube in Zürich ... Wenn man in einer Bank schafft, dann ist man

00:25:04: Banker.

00:25:06: Ja voll, ich glaube auch dass ich das gelebt habe so.

00:25:09: Also ich glaube schon.

00:25:09: aber wenn ich so reingekommen bin... Ich glaube es hat auch wieder ein bisschen, also siebzehnung war's.

00:25:13: Siebzehne, ich bin ja reingegangen und dachte so yes!

00:25:17: Banken kommt dann, Jüttlihof Höchste Stocktipp bei den Händlern und so.

00:25:22: Und da hatte es doch auch der eine oder andere schnelle Auto drunter.

00:25:25: Da ist die Schwammendinger Bub rausgekommen und sie hat gesagt, hey cool!

00:25:30: Ich muss ja gar nicht zu viel trainieren um auch erfolgreich zu sein finanziell.

00:25:34: Das heisst vielleicht geht's ja hier an... Also das hat wirklich so ein bisschen ... Es hatte viele Männer rundherum.

00:25:38: Man hatte viel Stress, es war hektisch an den Börsen.

00:25:42: Das waren zwei aus sieben Finanzkrisen und die Börse zusammengebrochen.

00:25:46: Das war Action in einem Fußballstadion.

00:25:48: Für mich war das eigentlich aus dem Fußball raus.

00:25:50: Ich war bei der Bank in den Fußballkabinen.

00:25:54: Und ich war sehr froh.

00:25:56: Und dann innerbissen, gelernt, gearbeitet bis spät.

00:25:59: Einfach das Gleiche, was im Fußball gemacht wurde, habe ich auf der Bank gemacht.

00:26:02: Ich wollte unbedingt ein Händler sein.

00:26:06: Genau, auf Wall Street geschaut.

00:26:07: Der erste noch.

00:26:08: Michael Douglas und Gordon Gekko.

00:26:11: Und im Nachhinein schaut er nachher an sich eine tragische Figur.

00:26:14: Damals war es so ... Okay!

00:26:16: Gordon Geko?

00:26:17: So läuft's.

00:26:18: Ich glaube das ist schon, da sehen wir siebzehn ein.

00:26:21: Man sieht Gordon Geka und denkt ja, sonst die Welt.

00:26:24: Das Bild eben auch.

00:26:28: Aber deine Haltung zu dieser Leistungskultur hat sich in diesem Sinn verändern.

00:26:34: Wenn du jetzt zurück schaust, wenn du schon das Parma gesagt hast, dass es einfach höher und schneller weiter war.

00:26:41: Vorher hat man noch den finanziellen Aspekt, der dich dort mega gereizt hat... Und jetzt hast du ein eigenes Start-up gegründet, in dem ich dann auch noch zurückkomme, wo ich hier bleibe.

00:26:53: Aber weisst du sie ist ja aussuchlich muster?

00:26:56: Also spürst ihr sie noch?

00:26:59: Voll!

00:27:00: Als Frau aus meinem Leisten, das ist immer noch da Und ich habe immer wieder Unterhaltung mit mir selber auch zu diesem Thema.

00:27:09: Was sich verändert hat, ist mehr am Gordon Gekko damals seine Wertestruktur und seines Welt-und Menschenbildes.

00:27:19: Das hat sich fundamental geändert!

00:27:20: Ich kann das fast nicht mehr nachlassen.

00:27:23: Wie weit weg ist denn das?

00:27:25: Die Greed is good und jeder für sich

00:27:29: und

00:27:29: die Kapitale über alles.

00:27:31: Also wirklich so ein bisschen ... Es ist schwer zu sagen, dass ich das mal geguckt habe.

00:27:37: Das ist wirklich irgendwie weiter weg.

00:27:39: Das mit dem Leisten ... Ich meine einfach, dass sie jemals wegbringen und ich habe immer wieder einen Moment, in dem ich denke, es hat auch etwas.

00:27:48: Weil ich sehe jetzt, die App ist der zweite Starter, den ich aufbauen kann.

00:27:52: Und es braucht am Anfang einfach eine Energie Und ein Arbeitswut fast schon.

00:27:57: Zum etwas anbekommen, das die gesamte Gesellschaft vorher nicht angekriegt hat.

00:28:01: Das heißt man macht ja etwas Neues.

00:28:03: Niemand ist auf die Idee sehr selten.

00:28:05: Sehr wahrscheinlich hat es einfach noch niemanden angebracht und dann bügt man die Realität.

00:28:10: Und für das braucht's oft eine Hand von Leuten, der ums Verwirrern etwas anbekommt.

00:28:15: Und diese Morale hilft auch, dass in einer gewissen Art und Weise die Welt vielleicht auch etwas anders streitet?

00:28:25: Das muss nicht jeder machen.

00:28:27: Aber ich glaube durchaus, dass es Leute brauchen, die bereit sind zum Weitergehen in die Stadion zu kommen und vielleicht sind es dann genau auch so Leute, wo das mal aufgelesen hat in ihrer Kindheit oder sowas.

00:28:39: Und jetzt haben sie diese Mentalität.

00:28:41: Und das ist immer noch um.

00:28:42: Also da würde ich liegen.

00:28:45: Du bist aber mit nach vier Jahren Bank ausgestiegen.

00:28:49: Ich

00:28:50: habe nie mehr gelesen, dass du gingst gemerkt hast, wie uns zufrieden das eigentlich alle rundum sind.

00:28:57: Stimmt

00:28:58: ja, Plot Twist.

00:28:59: Ja, Plott Twist genau.

00:29:00: und jetzt frage ich mich ob mit dieser Entscheidung oder auch mit dem Weggang vielleicht eben der so kleine Schalter ist umgelegt worden bei dir.

00:29:11: also was ist da passiert?

00:29:15: Ich bin aus der Bank raus eigentlich, ich habe immer einen Handel ich habe den Börsenhandel Faszinierungen gefunden.

00:29:22: Ich habe das Gefühl gehabt, dass Börse sich jetzt noch faszinierend wie eine Diskussion ist.

00:29:26: Man kann ein Argument aufbauen und dann kauft man einen Aktie zum Beispiel und dann hat man die Rechte oder man hat nicht die Rechten.

00:29:34: Und das ist sehr kontrollierbar!

00:29:36: In einer Welt, in der sich bewegt und pulsiert ist für mich damals auch etwas was so kontrollierbares zu herausfinden richtig oder falsch liegen glaube ich auch ein wenig einen Halt gewesen.

00:29:46: Das habe ich damals natürlich nicht so viel formuliert.

00:29:51: Genau das, was ich vorhin gesagt habe.

00:29:53: Und dann habe ich es irgendwann anbekommen, dass ich zum kleinen Hedge Fund bin auf Zug und habe dort in den Zug anfangen zu schaffen.

00:29:58: Dann bin ich wie so ein bisschen angekommen mit einer Zwanzigeschuhe und habe gemerkt, jetzt habe ich meine fünf Bildschirmen, jetzt kann ich da etwas handeln und tradeen.

00:30:05: Keine Ahnung, was sie machen.

00:30:07: Aber okay, jetzt bin ich mal hier und dann ist dort wie so eine Brille glaube ich abgeholt.

00:30:13: Es hat auch eine Persönlichkeit entwickelt.

00:30:15: Ich habe angefangen mit Hermann Hesse lassen als andere Bücher into the wild schauen und nicht mehr Wall Street.

00:30:23: Und ich glaube, dann ist wirklich so etwas passiert in der Persönlichkeitsentwicklung auch von hey es fehlt mir etwas, es fehlt das Substanz auch.

00:30:30: Es ist alles so oberflächlich dass es wehtut fast schon also wie man miteinander umgegangen ist.

00:30:36: ja und ich dachte hey das kann nicht sein!

00:30:39: Ich kann nicht, ich bin zu einer zwanzig.

00:30:41: Das extrapoliert für die nächsten zwanzige Jahre.

00:30:44: Ich weiss nicht wie ich enden Und aus dem Ausdemos ist dann wirklich so ein Aufbruch gekommen, fast schon wie in einem Film.

00:30:50: Wir haben einen Freund zusammen irgendwo am Abend gespart und im Morgen um zwei, drei Gläser Whiskey getrunken und gefunden, hey das kann ja nicht sein!

00:30:55: Das ist auch unser Leben und eigentlich könnten wir einfach gehen.

00:30:59: Any time!

00:31:00: Und er so, dass ihr die Trost ihr eh nicht und ich so sicher schon... ...und dann Handschlag und dann irgendwie kündet und Wohnungkündel und so und dann gesagt okay den Zitt jetzt gehen wir und abgemalt in der Schweiz Steuern zahlt und gesagt wir kommen nie mehr und sind auf Kathmandu geflogen.

00:31:15: Also wirklich Movie-Style,

00:31:18: Action.

00:31:19: Und dann?

00:31:21: Faszinierend, psychologisch für alle Psychologen und Therapeuten, die sie dazu lassen sollten... Ich bin gelandet in Kathmandu auf der Landebahn und ich weiss auch wie mich so anfliegt und ich schaue so raus und sehe wie Kathmandus aussieht als Stadt und merke es ist keine moderne asiatische Metropole sondern es ist tendenziell Ja, nicht so modern.

00:31:47: Weil wir das vielleicht aus Ingenburg haben.

00:31:49: Man muss sich vorstellen, dass ich mir aufgefallen habe, wo ich gelandet bin.

00:31:51: Das heisst, ich kann mich mein ganzes Leben hier abbrechen an meine Steuerzahlen.

00:31:55: Ich war so überzeugt, dass sie das machen soll.

00:31:58: Steigen im Flüger fliegt er dann und merkt dort, was kaputt überhaupt ist.

00:32:02: Und ... Ich bin so dann fokussiert, dass alles andere sich ausblenden können sogar wie eine Stadt aussieht, in der man leben oder weiterreisen sollte.

00:32:15: Wir kamen dort an und fanden uns erst mal zurecht.

00:32:18: Dann sind wir jetzt Hilfsweg.

00:32:21: Und dann haben wir uns auf dem Lebensfluss etwas

00:32:23: treiben lassen.

00:32:23: Darf ich schnell fragen?

00:32:24: Wie bist du überhaupt draufgekommen im Danach, aber es gibt einen Erfolg von auf und davon?

00:32:29: Was sie irgendwann

00:32:32: auswanderen

00:32:33: ... Ich habe doch

00:32:36: geweiht, dass du uns schreibst.

00:32:37: Sie können die Sprache nicht.

00:32:38: Das war sicher so.

00:32:39: Wir hatten eine TV-Iphone damals oder so, sondern ist wirklich auf und vor.

00:32:44: Du weißt, das ist witzig.

00:32:45: Ich kann es wirklich so noch nie erzählen... Die einzige Idee die wir hatten, die einzig visionisch war, der Mekong-Deflus entspringt irgendwo im Himalaya und es wäre schön zu irgendwem auf Tibet.

00:32:57: Dann fliegt man halt auf Kathmandu und dann reisen wir den Mekon entlang mehr oder weniger nach Südostasien bis er wieder ins Meer fließt.

00:33:05: Das wäre der Plan gewesen und darum sind wir auf Kathmander geflogen.

00:33:09: Ich hatte nicht vor, um uns niederlassen zu schaffen.

00:33:13: Es war schon eine Schottidee zum Reisen und die Welt zu entdecken, sich selber zu finden, den Weltgeist zu spüren.

00:33:20: Und genau, in einem Monat waren wir bei Nepal.

00:33:23: Dann kamen wir nicht auf Tibet.

00:33:25: Und dann China und Vietnam und das Velo gekauft und mit dem Velo durch Vietnam und Cambodia.

00:33:31: Also wirklich ja, einiges gemacht.

00:33:33: Und warum seid ihr wieder zurück?

00:33:35: Gute Frage!

00:33:38: Erst haben wir kein Geld mehr gehabt.

00:33:40: Wir sind schon mit sehr wenig Geld gegangen, muss man sagen.

00:33:43: Aber ich hatte das Gefühl, dass es etwas für mich abgeschlossen ist.

00:33:47: Es war okay.

00:33:48: Ich konnte irgendwo bleiben.

00:33:49: Ich war im Baalein.

00:33:50: Mega schön als geliebt.

00:33:53: Ich habe in Bangkok mega gefunden.

00:33:56: In Vietnam war super schön aber ich wollte niemanden bleiben.

00:33:59: Es hat sich überhaupt nicht richtig angefühlt.

00:34:00: Und ich glaube auch, dort konnte ich etwas abschliessen.

00:34:03: Ich habe das Gefühl, dass viele vielleicht noch in sich haben.

00:34:06: Sollte ich jemals weg?

00:34:07: Solltet ich mal reisen?

00:34:07: Solle ich noch immer bleiben?

00:34:09: Ich habe mich einen Haken dahinter gemacht und gesagt, es sei gut gewesen!

00:34:11: Es war mega schön!

00:34:12: Ich bin wieder zurück in Zürich.

00:34:13: Hier, wo ich hin gehören.

00:34:15: Irgendwie habe ich hier was zu tun.

00:34:16: Es hat mich so angefühledeut.

00:34:18: Da bin ich zurückgekommen.

00:34:19: Seitdem wollte ich nie mehr so viel reisen.

00:34:21: Alles okay ist wie dann.

00:34:23: Ist wie gut.

00:34:24: Aber hast du von der Sache mitgenommen?

00:34:26: Du meditierst schon sehr lange und täglich kommt es von dieser

00:34:30: Reise.

00:34:30: Ja, absolut!

00:34:32: Genau ich bin dann... Ich bin am besten Freund gegangen und wir haben nach einer Hälfte der Zeit gefunden so wie wenn wir noch ein bisschen alleine reisen und dann haben wir uns getrennt.

00:34:43: Dann bin ich alleine und habe wirklich vorgelegt um zu meditieren.

00:34:46: Ich hatte das Gefühl, dass ich das mal sehen muss und erleben.

00:34:48: Und ich bin in einem Tempel im Norden von Thailand.

00:34:54: Ja genau, dann geht es ein bisschen aufrichtig bei.

00:34:58: Und nachher nochmal etwas auf den Norden, fast schon grenzen und dort hat sie so einen Waldtempel.

00:35:06: Ich habe das Liste von einem Kollegen empfohlen, der ist da dringend gegangen, das gibt ihn immer noch, das ist wahnsinnig!

00:35:11: Wat Tham Wa hat den Kaiser glaube ich komplett falsch ausgesprochen.

00:35:15: Jedenfalls war er da drang gegangen und dann irgendwie ein wenig mehr wie eine Woche dort drin gewesen und meditiert.

00:35:20: und ich weiss wenn ich mir selber gesagt habe Nikolas, du darfst nie mehr loslassen.

00:35:24: Weil das fühlt sich sehr richtig an.

00:35:27: Was du hier machst und seitdem meditiere ich ... Ich glaube, es war der eine zwanzigste Geburtstag, als ich in den Tempel gekommen bin.

00:35:34: Und wirklich am Tag der eine Zwanzigsten bin ich dort gelaufen.

00:35:37: Und dann sind wir da, ja, begleitet mich das.

00:35:40: Genau!

00:35:40: Und ich glaube die ganze gewisse Teil-Spiritualität vielleicht auch, wenn man so will, Meditation, gewisse Zugänge zu diesem Innenleben hat dort angefangen.

00:35:51: Führerspulen, wo wir jetzt sind.

00:35:55: Sind das die zwei Wälder, in denen sie zusammenkommen?

00:35:59: Jetzt hast du technische und kapitalistische Wälden angefangen.

00:36:04: Du hast mit der Spiritualität gemischt und hier drin geschaut.

00:36:08: Meditieren macht man genau das.

00:36:10: Man schaut nur gegen ihnen.

00:36:13: Ist aus dem raus auch ... Das entstand, was du jetzt bist.

00:36:18: Du hast das Gefühl, dass du überhaupt gründen könntest, wenn du nicht die Reise stören gemacht

00:36:22: hättest?

00:36:23: Also dann ist definitiv nein!

00:36:24: Ich hätte es nie gegründet und nichts wäre so wie sie jetzt ist, hätte ich diese Reisen gemacht.

00:36:29: Beide also in meiner Phase und die anderen in mich auch.

00:36:34: Ich habe sogar immer ein Bücher im Flug zurück, dann von Bangkok auf Zürich wieder.

00:36:39: Da habe ich genau das Aufgeschoss, das du gerade gesagt hast... Ich habe mich gemerkt, dass ich etwas nicht loslassen kann.

00:36:44: Ich wollte wieder mit Kunst handeln in Saigon oder Ho Chi Minh City.

00:36:49: Ich hatte mit Steinhändlern zu tun in Burma, weil ich es fand spannend wäre.

00:36:53: Also ich wollte immer was bauen und machen und kreieren und das analytisch ausleben.

00:36:58: Und auf der anderen Seite bin ich dann doch auch den Gedichtsschreiber und meditierende, reisende, romantisch verlorene ... Intervertierte Teil von mir.

00:37:10: Und ich glaube, diese zwei Welten können wir jetzt dabei epsi eigentlich zusammen, weil es braucht viel der manalytischen, aber es hat auch sehr viel mit dieser Reise zu tun, dass ein Mensch vielleicht auch sollte gegen ihn reisen, um sich zu finden und uns zufrieden und glücklich die Aufs- und Abs vom Leben zu meistern

00:37:26: können.

00:37:27: Du hast zwei Stürren, muss man viel anders sagen.

00:37:29: also du bist vor deiner Reise zurückgekommen, dann hast du nachher, wenn ich sie richtig recherchiert habe, den ZHA anweg gemacht

00:37:34: noch?

00:37:37: Gleichzeitig.

00:37:38: Es war Berufsbegleitung, ich habe bei Poins angefangen das mit aufbauen und dann gleichzeitig ZHW gemacht.

00:37:47: Die haben sich überschneitert in zwei.

00:37:49: Bei Poins waren sie etwa sechs Jahre lang.

00:37:53: Dann kam die Gründung von Epsi.

00:37:58: Woher warst du

00:38:01: da?

00:38:02: Zudem sind wir jung, frisch.

00:38:04: Wenn du wirklich schon ein paar Sachen erlebt hast ... Aber wo kommt A der Mut und B auch die Energie?

00:38:14: Wenn man schon zweimal gründet hat... Du hast es vorher schon angesprochen.

00:38:18: Du hast einen auf LinkedIn gemacht und eine Baby verglichen.

00:38:22: Das ist bei mir in unserem thematischen Umfeld extrem gut gelandet.

00:38:28: Wie mit einem Baby, den man pflegt und in die quasi zuerst die Newborn-Phase, wo eigentlich die ganze Zeit vierzehn Stunden dran ist.

00:38:35: Dann kommt eine Transitionsphase, an der man sich darauf kümmert und langsam mit dem Leben hineinlebt.

00:38:41: Und dann quasi gewisse Stabilität, bei der das Baby langsam zum Toddler wird und selber laufen kann.

00:38:47: Und jetzt machst du es eigentlich schon zum dritten Mal?

00:38:53: Ja!

00:38:53: Und mittlerweile auch in einer Größe ... sag ich mal, die nicht mehr einfach jetzt vorlaufen und sagen...

00:39:03: Jetzt

00:39:03: schauen wir mal selber.

00:39:05: Ja auch bei Poins waren wir im Raum einen Punkt, da hatten wir noch etwa vierzehn-fünfzehn Mitarbeitende.

00:39:11: Und dort auch das erste Mal so das Gefühl von den Verantwortung für andere Leute und Löhne und Menschen und so.

00:39:15: Und dann bei Apps jetzt auch mega was schön ist ein grösser Jahr genommen wo ja auch eine Mitarbeiter Ich glaube, sie mittelfüllen bei der Zeit.

00:39:28: Ja genau.

00:39:31: Das ist wirklich im Office.

00:39:33: und dann hat er wie viele Psychologinnen und Psychologen?

00:39:36: Die

00:39:37: Psychologin und die PsychotherapeutInnen sind es über vierhundert.

00:39:42: Genau in der ganzen Schweiz.

00:39:45: Man darf an der Schweiz auch ganz abdecken sprachlich und so.

00:39:49: Es braucht doch einiges, dass man das machen kann.

00:39:51: Es ist eine interessante Frage mit der Energie.

00:39:57: Ich erinnere mich noch, dass ich bei Poins zu Hause bin und damit auch Apps machen kann.

00:40:02: Also ich bin da rausgegangen, weil ich Apps ja machen will und nicht ... Ich hatte einen Moment, wo ich meine Frau geschwärzt war und gesagt habe, wenn ich es jetzt nicht durchziehe, dann lasse ich ihn irgendwann los.

00:40:16: Weil einfach dieser Rhythmus, den ich seitlich sechszehn Jahre alt bin Der braucht Energie, aber wenn man im Flow ist, dann fällt es einem leichter.

00:40:25: Wie wenn du vielleicht mal ein, zwei Jahre komplett aufgehört hast und einen anderen Rhythmus drin hast?

00:40:29: Da erinnere ich mich daran, dass es mir schon bewusst war, dass ich wahrscheinlich nicht nochmal die Energie habe, um das genau gleich zu machen wie jetzt.

00:40:37: Und wenn ich es möchte machen, muss ich es jetzt durchziehen.

00:40:41: Ich glaube, das war sicherlich etwas, was wir damals bewusst waren.

00:40:45: Und das andere ist, ich glaube, es war so eine Frust, vielleicht auch eine Angst... dass das System so bleibt.

00:40:51: Wir haben Momente, in denen wir aufhören wollen und es so schwierig war.

00:40:55: Und ich weiss noch einmal, wo man zu Hause war ... Ich dachte mir immer wieder, was ist zu viel Risiko?

00:41:02: Einfach von der finanziellen Situation und alles, was man da reinsteckt.

00:41:06: Dann kam der Gedanke von Ja und dann hörst du auf und morgen wachst du auch auf.

00:41:12: Alles ist genau gleich wie vorher.

00:41:14: Dann geht's für die zwei Wochen und dann merkst du, du kannst nicht damit leben, dass es so ist bis du damals warst.

00:41:20: Du musst es machen, das ist ein Imperativ und dann ist es okay.

00:41:24: gut ja?

00:41:25: Und dann ging's weiter.

00:41:26: Das heisst wie so eine, fast schon wie eine Mission.

00:41:29: Und ähm... Das sieht natürlich enorm energiefrei aus.

00:41:32: Eine Mission zu was?

00:41:36: Wenn Leute mich fragen, wieso ich etwas mitgeründet habe und so, ist immer die Geschichte auch von der damaligen Freundin, die ich helfen möchte.

00:41:46: Und jetzt im Nachhinein merke ich schon auch, es ist in dieser Geschichte durchaus viel um mich.

00:41:52: Dass ich nicht aushalten, wenn jemand, der mir so nahe ist und es dieser Person nicht gut geht.

00:41:58: Wenn man dann noch mal fünf Jahre psychologisch miteinander hängt... ...und ein paar Jahre zurückgeht und man sieht das ist vielleicht auch der Grossbruder, der unbedingt will dass der Geschwister die gut geht Und dann den Freund und Kollegen, der Mannschaft und dem Team.

00:42:15: Dann die Schule und der Firma.

00:42:17: Es ist so ein Muster von ... Es ist für mich ein Lebensgefühl, das muss da sein, dass diese Menschen um mich kommen.

00:42:24: Mittlerweile hat sie fast die ganze Schweiz.

00:42:26: Dann sollte es gut gehen.

00:42:27: Wenn Sie Wänden machen, was sie wollen, wie sie wenden, sollten sie das können.

00:42:32: Es soll ihnen nichts im Weg stehen.

00:42:34: Auch keine psychologische Belastung.

00:42:36: Sondern sie müssen die Möglichkeit haben zum Leben zu leben.

00:42:38: Wie auch immer!

00:42:39: Und eine psychologische Unterstützung im richtigen Moment kann wie helfen, um das zu reflektieren.

00:42:45: Und dann die Instrumente finden, um durch diese Stürme durchzukommen.

00:42:48: und dann von der Hater siehst du es.

00:42:50: Wenn man jedem Mensch zur richtigen Zeit die Richtung und Unterstützung zur Seite tut, dann lebt alle ein glückliches Leben.

00:43:00: Job dann!

00:43:01: Ich glaube was ist so etwas das Gefühl?

00:43:02: Vielleicht weiss ich doch so, aber es ist mehr... Ich glaube die Frage nach der Mission ist wahrscheinlich nicht das.

00:43:06: Dann kann ich das ganze Leben noch arbeiten.

00:43:08: Und ich frage jetzt noch der Banker oder der Ex-Banker, welcher hier oben spielt Geld?

00:43:14: Es gibt definitiv einen Komponenten, den ich möchte, dass ich mir finanziell keine Sorgen mehr ausmachen muss.

00:43:22: Ja... Weil das eben auch zu erleben.

00:43:26: Nicht einfach nur ich will ein cooles Auto, sondern zu erlebern was es heisst wenn ich Geld habe.

00:43:30: Die Streitereien, die Stress, das Umfeld, all das Belastende.

00:43:37: Das wird man potenziell nicht mehr haben und ich kann noch so viel meditieren Das Gefühl, dass man tief in den Magen geruht.

00:43:44: Und ich bin froh, wenn ich das Gefühl nicht muss haben.

00:43:46: Ich glaube, das ist mir wichtig und das sind alles darüber raus.

00:43:52: Das ist komplett irrelevant.

00:43:54: Wenn du heute auf dein Leben schaust ... Du hast aber dann, wo du Banken verlassen hast, gesagt hast ... Wahrscheinlich quasi mit der Art und Weise, wie es dort gelebt wurde oder wie die Umfelds ... Die Werte, die dort gehörst, hättest du nicht umgehen können.

00:44:12: Heute Wenn ich dir manchmal zu schaue oder wenn wir miteinander Kontakt haben, du hast wahnsinnig viel zu tun.

00:44:19: Du hast wahnsinnig viel Verantwortung durch jeden Tag irgendwie eine Anzahl an Meetings und ein Durntaktes Leben wo ich mich frage ist es weit weg von dem was du dann hattest?

00:44:38: Ist es weit von diesem?

00:44:39: und falls ja warum?

00:44:41: Und du hast damals gesagt Du warst nicht glücklich, bist du es denn heute?

00:44:50: Die kurze andere ist ja zu der letzten Frage.

00:44:53: Und beim anderen glaube ich, dass es einen fundamentalen Unterschied gibt zu dem, den ich damals erlebt habe.

00:44:59: und an der Oberfläche sieht man das nicht, also wenn wir es beobachten, sieht man es nicht, weil es auf Papier sehr ähnlich aussieht.

00:45:07: Aber der grosse Unterschied ist die Authentizität und die Substanz von dem, was man macht Tag in, Tag aus.

00:45:15: Das Gefühl von im Moment sein und Menschen bewegen.

00:45:20: Etwas machen, was die Welt besser macht wie vorher.

00:45:25: Und das kann sehr geschäftig und stressig aussehen.

00:45:29: Aber es ist eine ganz andere Substanz.

00:45:32: Wie wenn's um Themen geht, wie mehr Geld machen?

00:45:37: Das ist dann wahrscheinlich auch der Grund, warum die Antwort aufs Glückliche Ja ist.

00:45:41: Ich lebe ein sehr erfülltes Leben!

00:45:44: und bin sehr zufrieden mit dem.

00:45:47: Das freut mich im Bett, ganz klar!

00:45:49: Soll ich gleich mal schauen, dass man nicht zu emotional wird?

00:45:52: Nein, ich bin mega, mega happy umgegeben von super Leuten.

00:45:56: Unter anderem auch mit Menschen wie dir, dass ich mit dir ein anderes Gespräch habe.

00:46:03: Das ist mega schön.

00:46:03: Ich kenne das in drei Jahren.

00:46:05: Und das Vertrauensverhältnis und die Möglichkeiten – das ist das, was Lebenswert macht.

00:46:10: Ja, merci dir für dein Vertrauen.

00:46:12: Ich hoffe natürlich, dass sich alles so entwickelt wie du dir das wünschst und auch du kannst weiterentwickeln in die Richtung was du dir es wünschest.

00:46:22: Und ich habe es aus Spannung gefunden zum Losen, wieso ein Weg kann aussehen, wo diese Wege ja auch ganz anders aussehen können.

00:46:29: Du könntest heute an einem ganz anderen Ort sein.

00:46:32: Und jetzt finde ich super spannend!

00:46:35: Es ist faszinierend zu sehen?

00:46:37: Ich habe es vorgesagt.

00:46:38: Ich weiss gerade, wann war die

00:46:40: Musikstage?

00:46:41: Und ... acht, neun vielleicht?

00:46:44: Hmh, siebzehn und achtzehn.

00:46:45: Ich dachte, ich bin jünger gewesen.

00:46:46: Sehst du nur.

00:46:48: Aber ich weiss noch, dich zu sehen... Hattest

00:46:49: du auch mitmachen oder?

00:46:50: Nein!

00:46:51: Nein!

00:46:51: Ich glaube, ich hatte einfach einen Crush an you.

00:46:53: Das ist wahrscheinlich mehr gewesen so.

00:46:55: Nein, ich konnte wieder singen.

00:46:56: Aber natürlich weiss ich noch, dass man kennt dich und so.

00:47:00: Und jetzt sitze ich hier mit dir und wir kennen uns in drei Jahren und arbeiten miteinander mein Leben auf einem Blattpapier und ein Gespräch.

00:47:08: Und wir reden darüber, das ist ein ganz spezielles Gefühl auch?

00:47:12: Ja ich glaube es ist ein spezielles Gefühle und ich glaube aber auch dass er ihm das Leben an Leute führt, die man so kennenlernen soll.

00:47:21: Ich habe seit dem ersten Telefonat vor drei Jahren gemerkt.

00:47:26: Wir haben wirklich sehr ähnliche Werte und wir haben den gemeinsamen Wunsch, dass sich gesellschaftlich etwas... ihnen bessere Richtungen entwickeln und dass es vielen Menschen besser geht.

00:47:37: Das ist, glaube ich, eine sehr schöne Zusammenfassung.

00:47:40: Amen!

00:47:43: So

00:47:43: geliesst man am Podcast.

00:47:45: Danke

00:47:45: dir vielmals!

00:47:46: Danke dir auch vielmals.

00:47:50: Das war der Podcast von mal ehrlich.

00:47:52: Das sind Gespräche für Menschen, die älteren sind – aber nicht nur ältern sondern noch mehr.

00:47:57: Ich, Andrea Jansen und meine Head of Content Michelle Wittmer reden mit interessanten Menschen über ihre besonderen Geschichten Über Selbstfindungen, Körper, Psychen, Karriere und Gesellschaft.

00:48:09: Und auch in ein paar Wochen redeten wir in unserem Team unter uns Folgen über das, was uns aktuell beschäftigt.

00:48:17: Vielen Dank für's Zuschauen!

Über diesen Podcast

Der Podcast von mal ehrlich. Gespräche für Menschen, die Eltern sind – und noch viel, viel mehr. Andrea Jansen und Michèle Widmer sprechen mit Expert:innen und Menschen mit besonderen Geschichten – über Selbstfindung, Körper, Psyche, Berufswege und die Gesellschaft, in der wir leben. Dies mit klarem Engagement für Empathie, Gleichberechtigung und Vereinbarkeit. Alle paar Wochen sprechen wir in einer «Unter uns»-Folge im mal ehrlich-Team über Themen, die uns aktuell beschäftigen.

von und mit Andrea Jansen & Michèle Widmer

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