00:00:00: Hands of Parenting hat für mich viel damit zu tun, dass man Konflikte anders löst oder Reibung anders löste als man es vielleicht in einer, wie ich mir jetzt eine typische Eltern-Kinderbeziehe gefasst habe.
00:00:10: Nämlich ich bin dein Elterenteil und darum sage ich dir was du ausmachst.
00:00:14: Und für mich ist es mehr, wir haben ein Leben hier zusammen und wir haben alle Bedürfnisse und es muss irgendwie laufen.
00:00:20: Das heisst, ich kann durchaus nein sagen!
00:00:22: Ich kann durchaus auch sagen, ich finde das alles jetzt mega blöd.
00:00:25: Oder ich will das so nicht aber dann sage aus den Perspektiven des Zusammenlebens und nicht als Autoritätspersonen.
00:00:34: Das ist mal ehrlich,
00:00:36: der Podcast!
00:00:49: Die Fist spurt mir einen seltenen Weg von unseren Kindern vor.
00:00:52: Unbewusst passiert sie auch ganz fest.
00:00:54: Aber wo grätscht ihr mir bewusst rein?
00:00:56: Und wo lassen wir unsere Kinder im Vertrauen einfach mal ein bisschen machen oder vielleicht sogar reinlaufen?
00:01:01: Nadja Schnetzler, ihre Haltung dazu ist ganz klar.
00:01:05: Sie beschreibt ihren Ziegstil selber als Hands of Parenting.
00:01:09: Wir haben in unserem Online-Magazin schon
00:01:10: ein paar Texte
00:01:11: von Ihnen publiziert.
00:01:12: Zum Beispiel zum Thema Medien oder zum Thema Schule.
00:01:15: Und jetzt, tadaa!
00:01:17: Ab heute gibt es ein ganzes Buch dazu, exklusiv bei uns im Store zu kaufen.
00:01:22: Malia Licht hat nämlich mit Nadja zusammen alle ihre Texte bündelt und jetzt als Hands of Parentingbuch herausgebracht.
00:01:29: Nadja ist heute bei mir im Podcast die Gäste.
00:01:31: Neben dem Schreiben... ist sie Unternehmerin und Purpose Coach.
00:01:35: Und seit über dreißig Jahren unterwegs mit Fragen rund um Zusammenarbeit und Innovationen.
00:01:39: In diesem Gespräch redet mir darüber,
00:01:41: was die Haltung
00:01:42: im Alltag heisst – und natürlich auch über ihre beiden mittlerweile wachsenden Kinder, die spannenderweise beide in der Öffentlichkeit stehen.
00:01:50: Nemo kriegt man spätestens seit dem ESC-Winn, im ganzen Land, und Ella ist international eine erfolgreiche Fotografin!
00:01:59: Was macht das mein Kind, wenn die Eltern sich bewusst zurücknehmen?
00:02:02: Werden sie sicherer, eigenständiger oder vermissen Sie vielleicht einfach mal eine klare Ansage.
00:02:07: Genau das würde ich von Nadia wissen.
00:02:10: Viel Spaß beim Lassen!
00:02:13: Nadia, ich freue mich sehr, bist du heute hier für diese Podcastaufnahmen auch weil es heisst, dass wir endlich unser Hands-off Parenting Buch rausgehen?
00:02:21: Ja, schau mal, ich
00:02:22: habe es da!
00:02:25: Wow!
00:02:25: Mega, so toll.
00:02:27: Ich würde dir das mega gerne in die Hand drucken.
00:02:30: Aber du bist ja in Berlin, gell?
00:02:32: Dann nehmen wir dich auf dem Remote auf.
00:02:36: Wie ist es für dich, ein Buch zu sehen?
00:02:38: Das ist super-exciting.
00:02:39: Ich habe schon drei Bücher geschrieben im Leben, also das inklusive und ich bin gerade am neuen Buch dran und es ist immer aufregend wenn man das dann in der Hand hat.
00:02:50: Hands of Parenting ist schon ein Begriff, das du dir selbst zugeschrieben hast.
00:02:55: Magst du vielleicht gleich zum Einsteigen mal kurz erklären was das ist?
00:03:00: Was für dich Hands Of Parenting heisst?
00:03:03: Für mich ist es vor allem eine Haltung.
00:03:04: Also ich glaube wie jeder Erziehungsstil kann man nicht den ganzen Tag hundert Prozent genau das machen, wo man sich vornimmt und für mich war das etwas ein Kompass, der zu mir passt und vielleicht auch noch zu anderen Eltern, die meine Haltung von «Hey!
00:03:20: Das ist ein anderer Mensch.
00:03:22: Der hat sein eigenes Leben, er entwickelt sich in seine Eigenrichtung zum Träum bleiben können und meine Kinder mehr begleiten als quasi irgendwo hinzupuschen.».
00:03:34: Du hast dazu einen mega schönen Zitat im Buch, den ich gerne mal vorlesen möchte vom Kalil Gibran.
00:03:46: Sie kommen durch euch, aber nicht von euch.
00:03:49: Und obwohl sie mit euch sind, gehören sie euch doch nicht!
00:03:53: Ihr dürft ihnen eure Liebe geben – aber nicht euren Gedanken.
00:03:57: Denn sie haben ihren eigenen, ihre eigenen
00:03:59: Gedanken.".
00:04:01: Also das ist genau das was du hast wollen sagen oder?
00:04:04: Darum ist es der Türöffner fürs Buch.
00:04:06: Ja ich bin sehr berührt vor dem Gedicht von Khalil Gibran.
00:04:11: also schon bevor ich das Hands of Parenting irgendwie Für mich erfunden hat es schon immer das Anklungen, dass wir als Eltern ein neues Leben begleitet und nicht unseren Stempfen aufdrücken oder etwas verwirklichen, was vielleicht gar nicht Ihres ist.
00:04:33: Was ist Hands of Parenting nicht für dich?
00:04:36: Oder weil Hands-of tönt ja so ein bisschen.
00:04:38: Hände weg, einfach wegluggen... Das wird sicher auch viel zu Missverständnis.
00:04:42: oder wo musst du da häufig erklären?
00:04:45: Ja viele Menschen haben das Gefühl es ist so eine lese Verhaltung, also es ist mir alles egal macht doch was du willst!
00:04:52: Das ist definitiv nicht.
00:04:54: Es ist wie so eine Erinnerung dass es mehr ums Dasein und Begleitung geht.
00:05:00: Und das Begleiten hat natürlich ganz viele Ebenen und man muss auch mal eingreifen, wenn es gefährlich wird.
00:05:06: Oder wenn es einem selber mulmig ist, glaube ich kann man nicht einfach hinter der Arsch da um nichts machen.
00:05:12: aber so als Haltung im Sinne von hey kurz zu checken, braucht's mich jetzt?
00:05:18: Wenn sie mich braucht wie braucht sie mich?
00:05:21: Und eben mit welcher Haltung, mit welchem Grund dahinter oder mit welchen Purpose?
00:05:27: Ich habe das häufig gedacht, als ich es gelesen habe.
00:05:29: Sind meine Kinder noch kleiner wie deine?
00:05:31: Da war ich vier Jahre alt und bin sechs Jahre alt.
00:05:36: Ich habe nicht oft gedacht, wer würde sich Nadia machen?
00:05:40: Weil ich dachte, da kann man einfach nicht wegschauen.
00:05:43: Für kleine Kinder geht es darum, dass man sich nicht weh macht oder so.
00:05:47: Das funktioniert natürlich nicht.
00:05:50: Die Philosophie habe ich erst entwickelt oder versuche zu verstehen, was ich dann überhaupt anders mache.
00:05:56: Wo meine Kinder in die Schule gekommen sind und vielleicht nach der Kindesgefahr und mir ganz viele Ältere gespiegelt haben, dass sich offenbar etwas anderes machte und sie waren auch ein bisschen irritiert.
00:06:07: Das heisst diese Kleinfahrten habe ich noch gar nicht so bewusst mit dieser Haltung gemacht.
00:06:12: Und ich glaube das ist eine andere Phase, wo wir Beschützerinnen sind oder auf Bedürfnisse, vor allem achtet wobei natürlich auch bei den älteren Kindern sehr wichtig sind.
00:06:25: Ja genau.
00:06:26: Lass uns doch ganz zurückgehen an die Reise.
00:06:30: Das Buch passiert ja auf Blogtexte, die du vor zehn Jahren verfasst hast.
00:06:36: Warum hast du das damals gemacht?
00:06:39: Du hattest Kinder, die im Schulalter waren.
00:06:42: Du warst Prüfstätig.
00:06:43: Du hättest sicher viel am Tor.
00:06:45: Warum ist es so wichtig, das aufzuschreiben?
00:06:48: Ich glaube, Schreiben ist für mich eine Form von Reflexion und Aufarbeitung.
00:06:51: Man kann auch andere teilen.
00:06:54: Teilhalle an dem, was mich beschäftigt oder was ich denke.
00:06:58: Und das hat mir einfach dann das beste Instrument geschwunden zum einerseits selber besser verstehen, was hinter dieser Philosophie steckt und sie auch mit anderen Teilen können, die vielleicht teilweise irritiert sind ... Ja, und der Blog war etwas, das eine kleine aber recht treue Leserschaft hatte.
00:07:17: Heute ist es sowieso so, dass man Es gibt auch viele Ziegsageber.
00:07:24: Die Eltern sind extrem unter Druck, wie soll ich es jetzt machen?
00:07:29: Wie war das damals bei dir?
00:07:31: Das war wahrscheinlich noch anders.
00:07:34: Aber hast du dich orientiert an Menschen?
00:07:36: Was waren deine Vorbilder?
00:07:39: Hey, ich bin recht geschwommen so ganz am Anfang.
00:07:42: Also in der Baby- und Kinderphase war ich oft sehr überfordert.
00:07:47: Überhaupt auch mit der Tatsache Mutter zu sein.
00:07:49: Ich erinnere mich, als ich mein erstes Kind vom Spital heimgebracht habe umgedreht und dachte, was mache ich jetzt mit dem?
00:07:55: Das ist nicht fit!
00:07:56: Es ist weirr.
00:07:58: Und ich glaube über das Rätmer auch viel zu wenig, dass es vielen Älteren geht und dass das nicht etwas Schlimmes ist sondern dass man sich weit zusammen ja muss egroove.
00:08:06: Was mir sehr, sehr geholfen hat, glaube ich war meine Kinderärztin.
00:08:12: Ich habe eine Kinderärztin gesucht in Piel und die habe ich gefunden – ich glaube nicht einmal Internet oder vielleicht mal irgendwie so ansatzweise – habe ich gefragt ja wie man das machen soll?
00:08:27: Haben sie Platz?
00:08:28: Und dann hat sie gesagt ja kommet sie doch vorbei nach wenn sie schwanger sind, ich möchte mit ihnen reden und ich sage wow das ist ja mega crazy!
00:08:36: Dann bin ich zu dieser und sie hat etwas gesagt.
00:08:38: Ich habe es im Buch aufgeschrieben, weil es nicht mehr hundert Prozent sind.
00:08:43: Sie hat mich sofort dutzt.
00:08:44: Wir waren dann recht gut befreundet.
00:08:46: Es war eine ganz wichtige Person in meinem Leben und meiner Kinder.
00:08:50: Und sie sagte, egal wie du es machst, irgendjemand findet es eh doch.
00:08:54: Also follow your intuition.
00:08:57: Mach einfach so, wie es dein Bauchgefühl sagt.
00:09:01: Mein Bauchfühl war dort oder bei dem ... Sie sind gar nicht meine Kinder.
00:09:07: Natürlich sind sie meine Kinder, aber es ist mehr als das und einfach das Gewundere war was wird jetzt ausdennen zu etwas?
00:09:15: entwickeln sich die?
00:09:17: Und wie kann ich das begleiten?
00:09:18: Wie kann Ich das unterstützen wo da entsteht?
00:09:21: Das ist wie meine Intuition gewesen und der Satz von dieser Kinderärztin hat mich also wirklich immer wieder begleitet auch wenn ich Komplett am Berg gestanden bin.
00:09:31: Einfach mach jetzt das was du richtig findest.
00:09:34: Und ich glaube, das ist heute ... Ich sehe es bei meiner Tochter.
00:09:39: Wie muss sich das für sie wieder ganz fest sagen?
00:09:43: Sie will das auch und da ist so viel Information um.
00:09:46: Ich würde sagen, hey aber das ist nett wenn ich das alles leise, was sagt mein Bauch oder meine Intuition?
00:09:53: Ja, und dann ist manchmal auch ... Wenn man älteren ist, reagiert man ja auf wie ein Impulsiv.
00:10:00: Oder gerade im Moment.
00:10:02: Man merkt vielleicht ihm nachher So will ich es eigentlich nicht oder so will ich.
00:10:06: Es spielt eh automatisch viel Bauchgefühl
00:10:09: mit, oder?
00:10:10: Ja und ich finde den Bauch gefühlt ganz wichtig und gleichzeitig... Das ist etwas, das in meinem Leben insgesamt wichtig ist.
00:10:16: Was ist der Purpose?
00:10:17: Also was ist den Kompass und Motor von dem ganzen?
00:10:21: Wenn ich diesmal formuliert habe – wenn ich das weiss, egal ob im Job oder Gründen als Älteren – das hilft ungemein sich nicht zu verlieren oder in dieser Impulsivität.
00:10:33: Natürlich, mir ist es auch oft passiert, dass ich dann irgendwie reagiert habe aber kann zu reflektieren sagen «ist das die Art wie ich das will?».
00:10:40: Oder ist mir das jetzt einfach passiert?
00:10:41: Und was ist eigentlich mein Kompass, wo geht es durch?
00:10:44: Ich glaube egal ob das Hands-of-Parenting oder der ganzen anderen Ältere sein Stil.
00:10:51: Das hilft einem, wenn man weiss, was meine Grundhaltung ist und was ich verfolge.
00:10:58: Du hast ja viel Erfahrung in Unternehmerberaten, du bist Purpose Coaching später in diesem Gespräch noch fest auf das E-Gohr.
00:11:07: Jetzt würde ich mega gerne mal ein, zwei Beispiel vom Buch eintauchen.
00:11:11: Wirklich, wo du beschreibst und es gibt einen Beispiel, den ich wirklich auch ein bisschen schmunzeln müssen.
00:11:18: Und es war so, dass ... Ich glaube, du warst irgendwie unterwegs und dann hat Nemu dir angegelt und gesagt, Mami, wir haben gleich den Schnapsschrank gefunden.
00:11:30: Darf ich mal etwas probieren?
00:11:33: Magst du
00:11:34: schnell erzählen, was hast du geantwortet?
00:11:37: Ja das ist wirklich voll aus dem Buch.
00:11:40: Ich glaube ich war mit meinem Partner unterwegs in Markus und habe ihn so angeschaut und wir beide so ... Und gesagt ja klar also probieren einfach und einfach mit dem Grundgefühl man kennt ja sein Kind auch oder also man weiss wie dieses Kind funktioniert und mit dem festen Gefühl Das ist nicht gonna take long.
00:12:02: Sie haben dann wirklich Halbzeit geprobeert und nach etwa sieben Minuten in der Ankleidung gesagt, das sei alles mega gruselig.
00:12:09: Ich sagte okay, das ist fein ich könnte wieder zu machen und das ist später mal interessant.
00:12:15: Und es hat sich das Bauchgefühl von jetzt kein grosses Ding draus machen und mega cool dass sie anläutet und fragt oder?
00:12:23: Irgendwo dort, das zu navigieren.
00:12:26: Ja, man muss auch sagen, ich glaube, Nimo war dort etwa zwölfig und
00:12:31: nicht ...
00:12:35: Genau!
00:12:36: Es ist ein gutes Beispiel davon.
00:12:39: Du hast gesagt, man kennt sein Kind.
00:12:40: Man weiss, welche Richtung es geht.
00:12:42: Und es ist eigentlich sehr wertvoll, wenn es sich selbst merkt... Das ist eigentlich gar nicht so fein.
00:12:48: Es
00:12:48: ist nichts für mich, das ist nicht wichtig.
00:12:50: Aber ich habe auch kein Verbot bekommen oder ein Spinnisch oder ob ich es abschliessen muss oder irgendetwas, was einem noch viel mehr auf die Fährte bringt.
00:12:58: Ah, das können wir mega spannend sein!
00:13:01: Ja, aber da gibt's sicher... Ich kann mir dann auch überlegt, wie ich reagieren würde.
00:13:06: Wenn es Kind zwölf ist, hat man schon in unserem Alter, dass man vertrauen hat, dass er es selbst entscheiden kann und selber kann.
00:13:14: Gut handeln.
00:13:15: Ja
00:13:15: und dort ist es wieder, oder was ist denn die Grenze?
00:13:17: Also wenn das gewesen wäre ich komme heim und sie sind immer noch anprobieren, maybe not fun!
00:13:25: Ich glaube Unsicherheit navigiert für mich auch so ein Thema.
00:13:28: oder merken ja wo kann ich ins Risiko gehen und wo ist es nicht gut?
00:13:33: und dass können zu unterscheiden und manchmal fliegt man auf Nase natürlich.
00:13:38: Ja genau.
00:13:41: Ein anderes Beispiel, welches mir nicht mehr aus dem Kopf ging Du beschreibst, wie Nemo zwei Freunde zu Hause bringt und sie fragen, ob sie bei euch übernachten dürfen.
00:13:52: Und ich glaube das einzige was du fragst ist, ob die anderen Eltern von mir sind oder?
00:13:57: Also auch hier, wahrscheinlich ist nicht mehr so um die Zwölfung im Jahr, also nicht irgendwie kleiner.
00:14:02: Aber du beschreibst dann, wie du dich recht ausnimmst, dass du noch mit den einen Eltern telefoniert hast und sie genau entwählen wollen wissen, wie das abläuft und die anderen Eltern sich nicht so involviert haben.
00:14:16: Kannst du kurz erzählen, was deine Gedanken waren?
00:14:19: Ja ... Ich glaube vieles... Im Leben lebt auch von den speziellen oder Ausnahmemomenten.
00:14:26: Wenn andere Kinder bei anderen übernachten, ist es nicht so wichtig, ob mir das Saarbürstchen dabei hat und was die jetzt genau machen und ob sie jetzt spielen oder Games machen oder Fernsehen schauen.
00:14:40: Sobald sie zusammen sind und ausprobieren und einfach auch die Erhaltung von ihnen bekommen, dass sie selber heimkommen.
00:14:49: Und wenn es ein Problem gibt, dann kommen sie.
00:14:51: andere Eltern, die sehr an den Routinen hängen und es muss immer gleich ablaufen.
00:14:59: Ja, wo wir dann mit dem Mühe haben oder so.
00:15:01: Und das ist einfach froh zu sehen.
00:15:03: Also hat jetzt der SZ-Bürstchen und ich meine, ich habe das gar nicht gefragt.
00:15:07: Das habe mich absolut nicht interessiert!
00:15:11: Ich finde es recht spannend, weil ich mich gerade wie eine Helikopternmutter fühle.
00:15:15: Doe ich das gelesen?
00:15:17: Also bei uns ist es wirklich so, meine Tochter, dass ich ... Wie ist das jetzt?
00:15:20: Es geht mega gross im Kurs oder mal bei jemand anderem schlafen und so.
00:15:23: Es ist auch noch ein bisschen kleiner.
00:15:24: Und ich habe mich wirklich ... Ich musste selber monzen.
00:15:26: Ich hab da zum ersten Mal nachher gefragt, ob ich bei jemand anderen geschlafen hätte, ob er einen Decke überbebringt.
00:15:32: Ja!
00:15:33: Ich kann's mega verstehen.
00:15:34: Und dann habe ich wirklich so mich selbst gefragt und gedacht okay Michelle, sonst bist du ja eigentlich nicht so, oder?
00:15:39: Aber ähm... Ja eben, jetzt geht es bei deinem Beispiel.
00:15:42: Oder es kommen verschiedene ... verschiedene Sachen zusammen?
00:15:45: Oder wie gehst du als älteren mit um oder wenn du eigentlich Verantwortung ab musst.
00:15:52: Du musst schon den Verantwortung abgeben, wenn es irgendwo anders ist.
00:15:54: Ja und nehmen die anderen Eltern Verantwortung an oder was versteht ihr unter Verantwortung?
00:15:59: also ist mein Kind dort sicher
00:16:01: glaube ich genau und
00:16:02: ich habe das dann halt auch ein bisschen ... Also ich finde wenn jemand Besuch hat und in diesem Fall hat ja niemand besucht nicht ich, dann war es meine Haltung Du bist verantwortlich für die Kinder, also du schaust, dass es ihnen gut geht.
00:16:14: Ich bin schon da oder?
00:16:16: Also ich bin nicht weg und es ist mir auch nicht egal.
00:16:20: Aber du bist jetzt eine Gastgeberperson und wenn dir etwas braucht dann meldst du dich.
00:16:25: Und ich glaube wir haben halt einfach auch ... vielleicht eine andere Haltung, dem gegenüber keine Familie.
00:16:30: Dass jetzt nicht das Mami von dieser ... Jetzt zuständig ist, sondern ja, es sind deine Gäste also schaut, dass es ihnen gut geht!
00:16:38: Ja, ja und eben du hast auch sofort gemerkt, dass Nemo in diese Rolle die Verantwortung übernommen hat oder?
00:16:43: Absolut!
00:16:44: Das hättest wahrscheinlich auch einfach so wie man halt das immer bei euch macht, weil du sagst, dass das glaube ich auch die Voraussetzung ist.
00:16:50: Ich
00:16:51: glaube, es spielt noch etwas anderes in den ... Also Hands of Parenting hat für mich viel damit zu tun, dass man Konflikte anders löst oder Reibung anders löste als man es vielleicht in einer ... wie ich mir jetzt eine typische Eltern-Kinderbeziege faschere.
00:17:07: Nämlich ich bin die älteren Teil und darum sage ich dir was du ausmachst.
00:17:11: Und für mich ist es mehr, wir haben ein Leben hier zusammen und wir haben alle Bedürfnisse und es muss irgendwie laufen.
00:17:17: Das heisst, ich kann durchaus nein sagen!
00:17:19: Ich kann durchaus auch sagen, ich finde das alles jetzt mega blöd.
00:17:22: Oder ich will das so nicht.
00:17:23: aber dann sage aus der Perspektive des Zusammenlebens und nicht als Autoritätsperson.
00:17:29: Das ist für mich auch noch den Unterschied.
00:17:32: Und manchmal habe ich natürlich die Autoritätsperson trotzdem ausgespielt, dass ich das nicht gemacht hätte, aber dass ich es nicht will oder dass ich versuche, in einem Zusammenleben zu organisieren und nicht ein disziplinierender Mutter oder so zu sein.
00:17:51: Du hast ganz am Anfang gesagt, dass du manchmal mit dem ein bisschen angeguckt bist.
00:17:55: Den Austausch mit den anderen Eltern hat es vielleicht gerade in deinem Beispiel?
00:17:59: Hast du dich gekannt, warst du mit ihnen im Dialog oder gab es da mal eine Rückmeldung?
00:18:08: Es gab schon Rückmeltungen, was nicht mehr genau in diesem Fall ist, aber es gab immer wieder Rückmältungen.
00:18:12: Aber das kann man doch so nicht machen!
00:18:15: Im Sinne von v.a.
00:18:18: im Teenager- oder Frühen-Teenageralter ist meine Ansage nicht gewesen, du bist am zehn in der Hei.
00:18:25: Ich habe immer meine Kinder gefragt, wann kommst du heim?
00:18:28: Wenn willst du zu Hause
00:18:29: sein?".
00:18:30: Und das hat andere Eltern, die z.B.
00:18:32: dabei sind auch kolossal irritiert, dass man doch einen Ansagen macht und sagen muss, was Sache ist.
00:18:38: Nein ich will einfach Verbindlichkeit!
00:18:40: Und wenn mein Kind seitlich bei einem zehn in den Hei, dann wird es steihässig, wenn es halb elf ist aber ... Es kann eigentlich selber entscheiden.
00:18:49: Oder auch Ella, meine Tochter hat öfters so mit den drei oder vierzehn probiert.
00:18:54: Was passiert wenn sie sich ein bisschen riskier anleiten?
00:18:57: Ob ich dann ihr das verbieten und irgendeines morgen ... Und ich habe eher noch Gespräche mit ihrer Versuche zu führen über was es bedeutet in der Öffentlichkeit sein als Frau und dass es nicht verantwortlich ist von ihnen sich in einer bestimmten Art Kleide aber das sie damit muss rechnen dass das etwas auslöst und wie sie mit dem umgehen kann.
00:19:20: Und eines Morgens sagt ihr zu mir, sagst du mir jetzt nicht, dass ich so nicht rausgehe?
00:19:27: Ich würde lieber über andere Sachen reden wenn du so willst rausgehen.
00:19:31: Das ist absolut dein Recht!
00:19:33: Und einfach diese Diskussion eigentlich zu stimulieren anstatt die statische Das darf man nicht, sondern inner am Dialog dich hinter interessiert.
00:19:42: Sie hat mich immer interessiert!
00:19:44: Ja und auch... Also du hast auch ein gutes Beispiel dafür?
00:19:47: Du bist ja einfach bei euren Familien oder?
00:19:50: Viel bei älteren spielt ihr eben mit.
00:19:53: was denken denn die anderen von mir, oder?
00:19:55: Also gerade auch mit diesem Beispiel, jetzt mit dem Übernachten also ich merke es gerade bei mir, ich hätte dann gerade festgekommen.
00:20:01: Glaubt ihr echt, ich bin eine schlechte Mutter vielleicht, da würde ich nicht mehr schauen,
00:20:05: oder?!
00:20:05: Hast du das nie gehabt, das Gefühl
00:20:08: Ich weiß nicht, ob ich es nicht hatte oder ob ich mich einfach bewusst abtrainiert habe.
00:20:12: Ich glaube das kommt von einem ganz ursprünglichen Punkt mit drei Zähnen und so habe ich beschlossen... ...ich will den Druck von ob ich jetzt richtig bin zum Beispiel in meinem Körper.
00:20:23: Ich war immer noch heavier als andere.
00:20:27: Also typisch schön, also meidlich.
00:20:31: Und habe gemerkt, ich kann mich jetzt dem Druck aussetzen oder ich mache einfach mein Ding.
00:20:38: Ich glaube das hat mich recht bereckt auch in anderen Sachen, dass ich gesagt habe es ist eigentlich uninteressant was andere denken, ich mache aber mein Ding und das hat mir sehr geholfen und ich kann aber auch sehr gut verstehen.
00:20:49: also in anderen Teilen von meinem Leben spüre ich den Druck manchmal auch und erzähle mir auch die Geschichten davon.
00:20:56: das ist nicht gut genug und so.
00:20:57: ich kann das sehr gut nachvollziehen.
00:21:00: Im älteren Siehe hat mich das jetzt nie so gestresst irgendwie.
00:21:05: Ich glaube, es ist super, dass wir bei vielen mega viel Druck nehmen oder wenn man einfach auf sie schaut.
00:21:11: Ja voll!
00:21:14: Ein Thema genau, was mir auch bleiben ist, ist das Thema Schule.
00:21:19: Was du ganz klar sagst, meine Kinder gehen nicht in die Schule zum Mathe- oder Rechtschreibengelerne sondern aus sozialer Gründe und ganz klare Inhalte in dem.
00:21:28: Auch hier ist das bei den Lehrpersonen wahrscheinlich nicht so gut angekommen, oder?
00:21:35: Ja.
00:21:36: Es ist auch jener Kind.
00:21:38: Zum Beispiel mein erster Kind Nemo ging extrem gerne in die Schule und fand es wirklich blöd.
00:21:45: Er hat nicht verstanden, warum ich in die Schuhe gehe.
00:21:51: Ich sagte dann, dass man eine Home-Schooling macht und ich mir überhaupt nicht vorstellen kann.
00:21:58: Ich konnte es nicht vorstellen und ich habe keine Lösungen gesehen, wie man das lösen könnte.
00:22:05: Das wollte ich nicht in die Schule gehen.
00:22:07: Und er sagte mir, dass es gleich ist was du dort inhaltlich machst weil ich weiss du hast deine Interessen und du vollgestemmt und das kommt irgendwie Aber es lohnt sich zum Mitschulgang, wie du Menschen kennst.
00:22:21: Du lernst mit Menschen umgehen und schwierigen Persönlichkeiten klarkommen.
00:22:25: Das ist der Grund für dich zu mitschulen.
00:22:29: Ella ist sehr gerne in die Schule gegangen.
00:22:31: Dort ging es viel mehr darum, ab und zu infrage zu stellen ... Muss das jetzt wirklich so perfekt sein?
00:22:38: Wie du dir das vorstellst oder muss es genau so gemacht werden?
00:22:42: Oder kann man es auch etwas lockerer nehmen?
00:22:44: Es ist sehr individuell aufs Kind Abgestürzt und die Lehrpersonen haben das nicht toll gefunden.
00:22:53: Und ich habe es als meine Aufgabe gesehen, dort mit dieser Hands-of-Parentinghaltung bei Nemo wirklich quasi anwaltschaftlich fast in der Schule einfach immer wieder Gebetsmühlenartige zeigen zu lassen.
00:23:06: Einfach das Kind in Ruhe!
00:23:07: Es kommt aus sozialer Gründe zur Schule und alles andere wird sich lösen... Für mich ist es nicht wichtig was die französische Note ist oder?
00:23:17: Das haben die Lehrpersonen überhaupt nicht verstanden.
00:23:21: Sie haben sich aber trotzdem immer wieder in Ruhe gelassen, wenn ich das gesagt habe.
00:23:32: Du hast noch ganz viele andere Anekdote im Buch.
00:23:37: Jetzt würde ich aber gerne darauf eingehen.
00:23:39: oder du hast alle Texte vor zehn Jahren geschrieben und du hast es für das Händsaufbuch normal angeschaut, auch ergänzt oder aus heutiger Perspektive.
00:23:49: Wie war das für dich?
00:23:50: Hast du vieles gemerkt, was du denkst, dass wir heute anders machen
00:23:54: würden?
00:23:54: Es war eine mega spannende Arbeit, diese Führung zu nehmen Einerseits die würdigen oder somit das passt immer noch, mega gut.
00:24:05: Von der Grundzüge und von der Haltung her und vom Manifest her habe ich überall einfach sagen können ok checkt das stimmt für mich so.
00:24:14: und dann im kleinen im Detail habe ich gemerkt wow wir sind zehn Jahre später also wir würden heute über gewisse Sachen ganz anders reden.
00:24:22: Ein Thema war Umgang mit Medien wo ich recht gestruggelt habe.
00:24:27: Ich fand es recht schwierig, in heutigen Kontext zu bringen und all diesen Ängsten, die jetzt um sind bezüglich Social Media, also denen nicht komplett nachzugehen.
00:24:39: Und da gibt es einen Ausnahm für Hands-of-Parenting.
00:24:42: aber wie zu übersetzen?
00:24:43: was bedeutet das denn heute?
00:24:46: Zum Beispiel auch beim Thema Identität.
00:24:49: Mein ältere Kind ist nonbinär und zum Beispiel hat sie ein Kapitel über Kleider.
00:24:56: Also habe ich mir über so identitäre Fragen überhaupt keine Gedanken gemacht und gemerkt, oh wow das würde ich heute wahrscheinlich anders angehen.
00:25:03: Und die dritte, die für mich neu dazukommt ist in den letzten zehn Jahren eine gewaltfreie Kommunikation also im Sinne von wie rede ich über mich?
00:25:12: Über meine Gefühle?
00:25:14: Wie rede ich um meine Bedürfnisse?
00:25:15: Wie kann ich die Bedürfe von jemand anderem erraten oder herausfinden?
00:25:21: Das ist ein Lernweg für mich.
00:25:23: Ich finde es schade, dass ich das als Mutter noch nicht gekannt habe.
00:25:27: Das hätte meine Eltern sicher auch sehr beeinflusst und vielleicht auch wenn ich darüber geschrieben
00:25:35: hätte?
00:25:35: Ja, also ich meine zehn Jahre, da muss man sich ja extrem weiterentwickeln oder?
00:25:41: Du hast gesagt, deine beiden Kinder stehen in der Öffentlichkeit.
00:25:46: Nemo hat den ESC gewonnen, die ist im Jahr zwanzig vierundzwanzig.
00:25:49: Ella ist international als erfolgreiche Fotografin unterwegs.
00:25:54: Vielleicht zu dem ESC-Seek von den Jahren ist es ja das Interesse an deinem älteren Kind.
00:26:01: Es war extrem gross, auch das Interessen deines Familien.
00:26:09: Manchmal erzählst du mir, wie das damals für dich war und wie wir damit umgegangen
00:26:14: sind?
00:26:15: Hey!
00:26:15: Wir waren ja etwas geübt, wenn Nimo schon mit sechs Zähnen in der Schweiz abging und eigentlich schon Karriere hier in der Schweizer Welt konnte... entwickeln.
00:26:26: Und das war einfach alles noch einmal grösser, aber jetzt nicht in diesem Sinn anders für uns als Familie glaube ich.
00:26:37: Es hat wie eine andere Dimension angenommen und wir haben uns glaube ich als Familie etwas finden müssen.
00:26:43: Das ist wie ein Change-Prozess gewesen.
00:26:44: auch wie geht man mit dem um?
00:26:47: Als Eltern ... So in der Öffentlichkeit steht so.
00:26:52: Man kann wirklich niemanden anlaufen, jetzt ist es nicht mehr so krass, aber man kann niemanden mit Nemo sein.
00:26:57: Paris London oder irgendwo und auch jedem Ecken wird mir angehalten.
00:27:01: Ich habe das so komische Gefühl entwickelt, dass es mein Kind war.
00:27:10: Das hätte ich jetzt mega geleit.
00:27:12: Aber für mich war es das Wichtigste also mit dieser Person, die Nemo ist Im Erwachsenenalter, also in Beziehung und Ernst zu nehmen.
00:27:25: Was ist aktuell für dich?
00:27:26: Was beschäftigt dich gerade?
00:27:28: Warum ist das cool oder schwierig?
00:27:31: Oder warum ist es vielleicht beides?
00:27:33: Und immer noch in der Hand aufhaltig sein.
00:27:36: Ich bin da für dich, ich kann dir Support geben!
00:27:39: Aber du musst auch kommen und fragen.
00:27:42: Oder ich frage, brauchst du Support?
00:27:43: Und wenn du sagst, nein, nimm mich das ernst!
00:27:46: Und diese Welle zu navigieren, da braucht es jetzt viel Support.
00:27:51: Da wird mir lieber in Ruhe gelassen werden.
00:27:53: Das ist für alle Eltern von Erwachsene Kinder wahrscheinlich nicht anders.
00:27:57: Es ist hier vielleicht einfach die Sorge, dass jemand so exponiert mit der Geschichte von Non-Binarität oder unglaublich viele ... Zustimmung und auch Hate auf den Plan gegrüfft hat.
00:28:11: Also, das ist mir ein ältreicher Wunderberl besorgt.
00:28:17: Was passiert jetzt da?
00:28:18: Das ist ganz normal.
00:28:20: Du beschreibst es eigentlich oder deine Kinder sind erwachsen?
00:28:24: Es ist ... gar nicht mehr so fest deine Entscheidung, ob du bist oder nicht.
00:28:31: Also vielleicht auch nochmal zurück auf das grosse mediale Interesse.
00:28:35: Du bist ja nicht nur die Mami von den zwei Kindern sondern auch eine erfahrene Medienfrau.
00:28:40: Du weisst wie die Mechanismen sind oder kennst dich gut aus?
00:28:45: Hast du das mitprägen können oder hast du müssen akzeptieren dass NEMO sich da auf?
00:28:53: Also wachsendes Kind hat seine eigenen Leute?
00:28:57: Absolut.
00:28:58: Ich habe keine aktive Rolle in dem Sinn, dass ich involviert wäre oder jetzt nicht PR-Frau.
00:29:06: Das will ich auch nicht und das wollen wir beide nicht.
00:29:09: Und gleichzeitig ... Ich schätze es mega, wenn meine Kinder auf mich zukommen und sagen, da hätte ich gerne Feedback und schauen sie zusammen an.
00:29:18: Das machen auch beide und ich mache das auch mit ihnen.
00:29:20: Also ich bin so wie findest du die Idee oder kann man das so machen?
00:29:24: Das ist einfach unsere Familienkultur.
00:29:27: Und das ist mega schön, weil wir sich gegenseitig supporten können!
00:29:30: Und mir hat es halt geholfen, die Hands-offhaltung schon als Kind zu haben.
00:29:33: Ich hatte nie das Gefühl, jetzt muss ich alles wissen oder ich muss alles sehen oder überall mitmachen, sondern so, hey, brauchst du etwas?
00:29:40: Oder schaffst du es alleine?
00:29:43: Es geht nicht darum, es alleine zu schaffen, sondern watch support und wenn ja von wem?
00:29:49: Wir reden sehr oft darüber.
00:29:50: also vor allem nehmen wir dich wie ... wie unsere Support-Systeme aussehen.
00:29:54: Also haben wir genug Support, können wir genug Nahrung über von außen um das zu machen was man macht.
00:30:00: und ich stelle hier fest also ja da gibt es ein grosses Netzwerk also eine grosse Pingpongmöglichkeit mit ganz vielen verschiedenen Leuten die auch unterschiedliche Funktionen haben Und das ist mega schön und auch ein Teil des Support-Netzwerkes.
00:30:16: Aber nicht im Sinne von, es braucht mir jetzt unbedingt die ganze Zeit als Mutter überhaupt nicht.
00:30:22: Was
00:30:22: die Medien noch betrifft, war spannend für mich, weil wir in der Öffentlichkeit gestanden sind oder immer noch stehen, die Mechanismen dieser Medien noch besser zu verstehen.
00:30:35: Also wie passiert gewisse Sachen?
00:30:39: Wo man sonst nur ... halb mitbekommen und wie entstehen Narrativ, Halbwahrheiten oder so Derivate.
00:30:48: Also die nur noch irgendein Satz zitiert wird und dann eine neue Geschichte gemacht wird.
00:30:52: Das kann ich natürlich viel besser jetzt auch nachvollziehen wenn ich mit einer Person sehr nahe bin und ich weiss, das ist aber gar nicht so gewesen oder das war total anders.
00:31:01: Das finde ich spannend.
00:31:02: diese Mechanismen genauer können aufzustecken.
00:31:05: Ja, und auch die anderen Perspektiven zu kennen oder genau?
00:31:09: Was machen denn diese Schlagzeilen mit einem Menschen?
00:31:12: Absolut!
00:31:14: Das muss man ja schon immer sehen.
00:31:19: Auch beide deine Kinder sind ja extrem ... Sie zeigen gegenseitig extrem Haltung, oder?
00:31:25: Wie ist das für dich, dass deine Kinder sich eben exponieren?
00:31:31: Eben gerade Nemo, die ja nicht nur den ESD gewonnen hat sondern mit dem auch klar Haltung bezogen hat oder mit diesen Songtexten von der Code und Unexplainable.
00:31:41: Und dann auch gleich ein sehr politisches Statement abgibt nach dem Sieg.
00:31:45: das ist ja nochmal eine ganz andere Dimension finde ich.
00:31:51: Ich sehe dich jetzt lachen.
00:31:52: was macht das mit dir?
00:31:53: Also ich bin einfach unglaublich stolz.
00:31:56: also ich glaube dass es wirklich Das ist ein nützliches Gefühl.
00:32:04: Ich finde, ich habe grosse Wertschätzung und Hochachtung, wenn jemand so gerade im Leben steht.
00:32:14: Und so kann ... So eine Kompass hat... Also nicht nur was ist mir wichtig, sondern auch wie rede ich darüber?
00:32:22: Wie hole ich andere innen?
00:32:24: Wie mache ich das?
00:32:25: Wie navigiere ich das voll an der Öffentlichkeit mit allem, was dann zurückkommt und sich eigentlich nie zu verstecken.
00:32:32: Es ist jetzt einfacher, dass auch einfach ein Pop-Sternlitz sein.
00:32:40: Das finde ich extrem achtig von dem.
00:32:46: Und ich glaube nicht, dass ich hier mega viel dazu beiträgt habe – sicherlich so als Grund Oder als Grundeinstellung in der Familie von hey, Verantwortung übernehmen oder im Sinne von Responsibility.
00:32:59: Im Sinne von es ist etwas passiert und ich kann nicht einfach sagen das ist nicht passiert.
00:33:04: Ich muss irgendwie Verantwortung für übernehmen aber nicht im Sinn eines... Jetzt hast du einen Fehler gemacht jetzt musst du dafür bezahlen sondern immer so.
00:33:11: wie gehe ich mit dem um?
00:33:12: Wie mache ich das nächste Mal?
00:33:13: Wie gehe ich mir Failure und Sachen nicht gut laufen um?
00:33:18: Das ist vielleicht etwas was wir öfter darüber geredet haben, aber insgesamt ist das einfach nicht mehr.
00:33:23: Das ist einfach die Grundhaltung von diesem Mensch und das finde ich mega schön!
00:33:27: Ja also es ist nicht so dass du... oder hast du das Gefühl eben der Erziehungsstil wo ihr angewendet habt?
00:33:35: Einfach alles kreieren oder?
00:33:39: Dass das ein Teil dieser Geschichte ist?
00:33:41: Ja vielleicht.
00:33:42: Ich tue mich immer etwas schwer damit.
00:33:45: Es gibt keine direkte Korrelation.
00:33:48: Ich finde, das ist eine eigene Persönlichkeit.
00:33:51: Die hat sich von Anfang an in eine eigene Richtung entwickelt und hat eigene Gedanken, eigene Ideen ... Und natürlich war ich auch dort.
00:33:58: Und ich habe sicherlich auch gewisse Sachen mitgebracht.
00:34:00: Aber ich glaube eben die Geschichte davon, dass es jetzt wegen mir ... Also, finde ich ganz ein komischer Geschichte.
00:34:08: Aber vielleicht war das Hands-off auch ein Föderer?
00:34:15: selber müssen herausfinden, selbst dürfen nachdenken was meine Haltung ist.
00:34:20: Und wie sehe ich es denn?
00:34:21: Wie würde ich das formulieren?
00:34:23: und dass einem das nicht vorgekreuert wird oder dass man glaubt so muss jetzt sein.
00:34:29: So sieht die Welt aus sondern dass man es entdeckt führt vielleicht schon dazu, dass man vielleicht eine solche Haltung hat.
00:34:37: Und dann ist auch Persönlichkeit.
00:34:38: oder dass mich Kinder sind beide sehr verschieden.
00:34:41: Privat und möchte auch wirklich privat.
00:34:44: Es ist zwar erfolgreich, aber eher nach innen gehört.
00:34:47: Und die anderen Personen immer so ja je mehr nach aussen, desto spannender.
00:34:52: Das ist einfach viel Persönlichkeit und wie man gestrickt ist glaube ich.
00:34:56: Ja sehr fest!
00:34:57: Du hast im Buch auch eines Kapitels leben, wo es um Identitätsfindung geht.
00:35:01: Du hast vorher auch erwähnt im Gespräch.
00:35:04: Ich glaube das interessiert sich auch viele Eltern oder da hast du Erfahrungswerte voraus.
00:35:10: Wie war das, was niemand als Gespräch gesucht hat mit dir?
00:35:17: Und ja, die er gesagt hat, dass niemand anbinär ist.
00:35:24: Für mich war es keine grossen Überraschung oder keine grosse Geschichte.
00:35:28: Überrasching vielleicht schon im Sinn von Aha!
00:35:29: Das kommt jetzt ein Gesicht über und bestimmte... Also das tun wir jetzt labeln.
00:35:39: Und Aha!
00:35:40: Du siehst dich wieder als Frau, dass es für mich eine neutrale Information war.
00:35:46: Aha!
00:35:47: Okay, fair enough und habe dann auch gemerkt... Für mich ist das so ein Aufblühe gewesen, sondern sich entfalten.
00:35:55: Also was ausgesprochen war, hat sich auch gerade oben und wie man sich ausdrückt, wie man anleiht, Make-up, Schminke.
00:36:04: Es ist einfach alles viel ... Wie unterworden, offener und spielerisch schon.
00:36:09: Und das war für mich so wie ...
00:36:11: Ah!
00:36:12: There you are!
00:36:13: Also so quasi ... Das ist die Person, der jetzt sich zeigt, so wie sie ist.
00:36:20: Vorher war es fast ein bisschen ... Für mich auch etwas versteckt, glaube ich.
00:36:25: Versteckt nicht irgendwie klasse, sondern eher noch reduziert.
00:36:30: Ich hatte vielleicht das Gefühl, wow... Das ist wie ein Schmetterling, das sich jetzt entpuppt.
00:36:37: Und für mich war es etwas Megaschönes.
00:36:40: Ich habe nur Schönheit in dem gesehen und auch die Haltung.
00:36:45: Du sagst mir, wer du bist.
00:36:47: Danke vielmals!
00:36:48: Du bist jetzt das oder diese Person.
00:36:51: Das ist super, wenn ich das weiss.
00:36:55: Ja... Also ich kann mir das nicht wirklich vorstellen aber ich versuche irgendwie einen Zugang zu entwickeln und sagen wow, das macht mich jetzt angst.
00:37:05: Es gibt dort so einen Ecken in mir, wo ich sage wow wie ist es dann in der Welt zu sein?
00:37:10: Das kann ich mega nachvollziehen.
00:37:11: Wow!
00:37:13: Das ist sicher nicht den einfachsten Weg und da kommt wahrscheinlich nicht nur ein Zuspruch über.
00:37:18: Aber das würde mich nie dazu führen zu sagen bis nicht so oder anders.
00:37:25: Und ich glaube das... Also das ist eine Information.
00:37:29: wenn deine Kinder dir sagen Das interessiert mich.
00:37:32: So bin ich.
00:37:34: Jetzt gerade ist das aktuell, dass als Information, als tolle Möglichkeit zu sehen.
00:37:40: wie kann ich zu dem beitragen?
00:37:42: Kann ich irgendetwas machen?
00:37:43: Dass du das noch mehr kannst sein, dass du es mehr kannst machen.
00:37:46: Das wäre meine Haltung.
00:37:47: Ja genau.
00:37:48: Also eben bei gewissen Eltern kommt einfach eine Angst auf von etwas, was man nicht kennt oder wo man sich nicht... Ein Lebenskonzept von etwas, das man nicht kennt.
00:38:02: Bei dir war es auch schon ein bisschen Angst im Sinne der Anfeindungen.
00:38:11: Nicht unbedingt Angst mehr so besorgt zu sein ums Volergehen des Kindes.
00:38:18: Das kennen alle Eltern.
00:38:21: Ist das glücklich?
00:38:22: Ist das ein angenehmer Art, sein Leben zu führen oder ist es eher eine Stressing?
00:38:27: Also solche Fragen stelle ich mir natürlich als älteren, also als Mutter auch.
00:38:33: Und dann auch dort im Dialog zu sehen wie das für dich ist und merke dass es wahnsinnig viel schlichtig ist.
00:38:38: Es kann mega Spass machen Es kann sehr nervig sein Es kann einem auch überfordern Ja!
00:38:44: Das ist viel realistischer Gesicht als das Schwarz-Weiß von... Das ist jetzt mega, mega schwierig.
00:38:50: und also Keine Ahnung du bist jetzt Du bist jetzt schwul und es ist mega schwierig.
00:38:55: Nein, das ist schon lange nicht so.
00:38:57: Es ist immer noch schwieriger quasi Queer zu sein in unserer Gesellschaft natürlich.
00:39:02: Aber diese Schwarz-Weiss-Denke hilft uns nicht sondern okay das ist eine andere Art das Leben zu führen oder vielleicht nicht das was ich führe.
00:39:10: wie kann ich das unterstützen?
00:39:14: Hast du vielleicht einen Ratschlager älteren, der genau vor dieser Barriere steht und die Angst spürt?
00:39:22: Ich
00:39:22: würde den Kontakt suchen mit anderen Menschen, die so leben.
00:39:26: Queer sind, wissen, was das heisst, mehr wissen darüber, was es bedeutet non-binärziert oder trans.
00:39:33: Oder Freunde haben, die leben so.
00:39:37: Und einfach ... Mache deine eigene Recherche, finde aus was das bedeutet und wissen gute Companien für dein Kind.
00:39:45: Und nicht jemand der die Angst aufs Kind überträgt oder dass das Kind hat schon genug zu knabbern.
00:39:52: Also mach dich schlau!
00:39:53: Finde aus was es bedeutet anstatt das abzulehnen.
00:39:57: Genau.
00:39:59: Jetzt haben wir recht viel über Nemo geschwätzt.
00:40:01: ich würde gerne noch ein paar Sachen... von Ella aufnimmt.
00:40:03: Du hast eben gesagt, dass sie sich sehr hohe, sehr grosse Druck gemacht hat oder?
00:40:08: Ich glaube das auch in der Schule und eben sehr fest war die erste Zielstrebung.
00:40:12: Das können ja viele älteren.
00:40:14: Was bedeutet hier Hans-Aff?
00:40:16: Ja es ist eine gute Frage.
00:40:18: Ich glaube da ist mir darum gegangen den Dialog zu haben also auch weil ich ganz anders bin.
00:40:23: Also ich bin nicht so wow jetzt gibt's Druck und jetzt müssen wir dem Druck folgen sondern let´s see what happens!
00:40:31: Und mich interessieren.
00:40:32: Warum ist das gerade so wichtig?
00:40:33: Warum muss es genauso genau sein und was bringt dir das, was ist daran wichtig?
00:40:39: Und auch zwischen deiner Mannheit einfach miteinander zu reflektieren kann man das auch anders sehen, kann man da etwas lokaler ... Einfach jedes Kind anders begleiten oder?
00:40:50: Er leidet eine ganz andere Begleitung, braucht das jetzt nehmen, weil sie einfach eine andere Person ist.
00:40:57: Das ist für mich auch Hands-of-Parenting.
00:41:02: Natürlich läuft das nicht gleich ab, aber es sind zwei verschiedene Menschen.
00:41:05: Das musste ich lernen!
00:41:07: Ja ja... Ich habe auch zwei Kinder und ich denke jedes Mal ... Ich finde das auch sehr schön zu merken, weil wir dann beide wirklich als Individuen wohnen können oder man weiss, dass sie da sind und dass sie hier sind.
00:41:19: Das
00:41:19: hilft einem auch.
00:41:20: Und eben auch das Lernen der eigenen Kinder.
00:41:23: Ich merke
00:41:23: z.B.,
00:41:23: ich habe von Ella sehr viel gelernt über ihre Art, die Welt zu sehen ist nicht meine.
00:41:32: Also ich bin viel näher gekommen wie ich die Welt gesehen habe bei Nemo.
00:41:36: Also einfach in der Art, wie ich bin glaube ich, weil sie Persönlichkeiten sind endlich gekommen.
00:41:40: aber ich habe wahnsinnig viel gelernt von Ella über ... die Liebe zum Detail, was es einem bringt.
00:41:46: Wenn man sagt, das ist jetzt noch nicht die richtige Blume oder noch keine richtige Einrichtung.
00:41:53: Das bin ich nicht, aber ich kann das schätzen und sagen auch, da hat jemand eine mega-liebe-zum-detaile, ein sehr gutes Auge, eine visuell prägte Person, die das einfach mega schön findet wenn Sachen zusammen passen und stimmen.
00:42:08: Ich habe dem mega viel abgewonnen dass ich jemanden in meiner Familie habe, der diese Sicht wie es hat.
00:42:16: Ich habe für ihre Hochzeuge-Fünfzig oder siebenzig Fortune Cookies aus Keramik gemacht.
00:42:23: Wow!
00:42:24: Und ich mache sonst immer nur so Einzelarbeiten.
00:42:27: Also ich mache viel Keramika und mache ein Schüsseln und dann gibt's die nie mehr oder ich kann nicht zweimal den gleichen Schüssel machen... Siebots Quartion Cookies.
00:42:37: Die sehen aber nicht ganz gleich aus, das ist aber nicht die gleiche Klasur und ich habe gemerkt, dass es für sie sehr wichtig war zu schätzen und zu sagen, ich bin jetzt quasi im Dienst von diesem für einen Moment und versuche das auch.
00:42:50: Das war für mich etwas mega schönes und einfach völlig fremd.
00:42:55: Es ist doch egal wenn die verschieden aussehen!
00:42:59: Da muss man doch Handarbeit wertschätzen.
00:43:02: Nein, es ist nicht um Uniformität gegangen, sondern einfach um Liebe zum Detail und das war
00:43:10: super.
00:43:10: Ich meine, auch in einer Familie finde ich sie sehr schön.
00:43:13: oder wenn man sieht ... Man ergänzt sich ja mega gut!
00:43:17: Absolut!
00:43:18: Ja?
00:43:18: Das ist schon mega gut... Ein Beispiel ist auch, dass mein Partner mit Ella für ein Jahr nach New York war.
00:43:28: Sie wollte sich als Fotografin ... Ja, das war wahrscheinlich einfach ein Hobby.
00:43:35: Das ging nicht um die Fotografie sondern um Liebe zu New York und sie besuchte mal mit fünf ihre Gotten.
00:43:41: Sie flog alleine nach New York so als Unaccompanied Miner weil sie unbedingt wollte zu ihrer Gotten nach New york.
00:43:49: Und seit her hat sie immer davon geredet, dass sie dort sein Jahr leben würde.
00:43:53: Dann hat Markus gefunden ja dann machen wir doch das zusammen Nehmt und ich haben gefunden, dass sie uns ohne News machen müssen.
00:44:00: Wir sind hier beschäftigt, wir haben es anders los.
00:44:02: Und dann haben wir uns entschieden, das quasi so zu machen, das Jahr lang dort zu zweiten und New York zu zweit zu leben.
00:44:10: Das war wahrscheinlich eine sehr prägende Phase.
00:44:12: oder wenn man ein Jahr als Familie trennt ... Ella ist jetzt ja auch international ein Fotografin unterwegs.
00:44:20: Was hast du das Gefühl?
00:44:21: Wie viele Barsis hat dieses Jahr ihre Gleite für ihr jetziges Leben?
00:44:26: Ich glaube viel.
00:44:28: Also ich weiss nicht wie viel, aber ich glaube viel weil... Einerseits kann sie entfattet haben und sagt ja also ich nehme dich ernst, willst du das machen?
00:44:37: Let's do it!
00:44:41: Und dann ist auch ganz ein anderer Mensch als ich und ist so eine jetzt possible Mentalität.
00:44:48: Das habe ich ein Stück weit auch, aber wirklich so jetzt ... Das machen wir einfach und es wird schon irgendwie gehen um ein kleines Budget, aber wir schaffen das irgendwie Und einfach jemand an der Seite zuhause, der quasi alles möglich macht und zusammen eine Schule findet, die passt.
00:45:03: Neue Freundschaften und crazy Ausflüge und alles.
00:45:06: Ich glaube das hätte Ella sehr viel ... Also so Adventure Lust ... also ihre Adventure Lust noch ausbaut natürlich ihres Englisch sich auf... Ja, sie kann fast besser Englisch als Deutsch auch heute noch.
00:45:21: Ihres Englisches ist dort sehr gut im Grunde hergekommen.
00:45:25: Die Schule war fantastisch, in der sie ging und es war eine öffentliche Schule, aber ich glaube, sie hat in diesem Jahr viel gelernt wie hier in drei Jahren.
00:45:34: Einfach ja, das hat ihre Sicherung mega viele Bote gegeben für was sie heute macht.
00:45:41: Wie ... Du schreibst wohl ein Buch, du hast nicht explizit mit deinen Kindern über den Ziegstil geschwätzt oder?
00:45:48: Und gleichwahrscheinlich, wenn man miteinander im Umgang ist.
00:45:51: Also gerade auch mit Ella, wo jetzt die Mami-Mutter geworden ist oder reflektiert man ja das wahrscheinlich?
00:45:58: Was sagen deine beiden Kinder zu ihrer Kindheit?
00:46:02: Wir reden oft über die Kindheit und es gibt einfach auch – ich glaube, dass jeder eine Kindheit so ausgeht wie meine Schwester auf meinen Eltern.
00:46:11: völlig unterschiedliche Interpretationen, was jetzt da passiert ist und wie man es hätte können machen.
00:46:15: Und das ist nicht gut gelaufen und dann hat man doch anders reagieren müssen.
00:46:18: Also ich glaube damals als älter einfach auch selbstkritisch genug war, um zu sagen Ich glaube die ideale Kindheit für dieses Kindschaffen – forget it!
00:46:26: Das geht glaube ich nicht.
00:46:28: Und gleichzeitig glaube ich schätzen sie sehr diese Haltung und können sie auch zurück spiegeln und sagen Ja, er habe mich wehrnötig.
00:46:36: Also die meisten Älteren würden sagen, was du willst Musik machen macht sehr schön etwas gescheites.
00:46:41: Oder was Fotografie ist doch kein Job?
00:46:44: Also so dort fängt es irgendwie
00:46:45: an.
00:46:46: Hey!
00:46:47: Sie können in diese Richtung zu entfalten, wo sie interessiert.
00:46:50: Ich glaube das schätzt sie sicher sehr im Kleinen oder ich glaube zum Beispiel Ella.
00:46:55: Ich weiss nicht was ihren ältesten Stil wird sein und inwiefern sie sich von diesem wird inspirieren lassen oder etwas ganz anderes machen.
00:47:04: Das bin ich mega gespannt.
00:47:06: Sie haben nicht aktiv über das geschwätzt.
00:47:10: Das wäre auch eine Frage von mir natürlich, oder?
00:47:12: Ich habe beidine, dass Manus Kript gibt zum Lesen und sie haben beide gefunden, ja, es kann man gut so mit einigen ... Diese Geschichte bitte nicht verzerne.
00:47:22: Mit einigen Details.
00:47:25: Sind sie eigentlich sehr wohlwollend gewesen?
00:47:27: Und gleichzeitig... Also ich sage das auch im Buch, mir geht's nicht darum, eine Prädigerin zu sein für Hands-of-Parenting sondern wie aufzuzeigen Hey, macht es nicht Sinn sich Gedanken zu machen?
00:47:37: Was ist mein Elterschaftsstil?
00:47:39: Was möchte ich eigentlich?
00:47:40: Was schreibe ich mir auf die Fahne und dass eigentlich diese Geschichten und das wie ich es erzählen.
00:47:46: Wie eine Reflexionsmöglichkeit ist von wie würde ich es machen?
00:47:51: Und wenn es dort auseinander fünfzehntig andere Hands-of-Parents gibt, mega cool!
00:47:56: Super,
00:47:57: oder?!
00:47:58: Ich glaube, da kann sich jeder etwas auseinandernehmen.
00:48:00: Man muss ja nicht, aber es ist einfach mal ...
00:48:03: Sie machen das so?
00:48:05: Aber ich habe eine andere Haltung oder mir ist das wichtig und ich glaube sie sind auch ... Kinder kommen in einer Familie bin ich ziemlich sicher aus einem bestimmten Grund entweder zum ... Also spirituell gesprochen auf irgendeiner Art.
00:48:17: Wir kommen in eine Familie entweder zu etwas lernen dass es mega matcht und man quasi in einfacher Art groß werden kann oder dass es Ebereibe gibt.
00:48:30: Ich habe zum Beispiel gemerkt, für Ella war diese Familie manchmal recht anspruchsvoll.
00:48:35: Wir sind drei Haute drin.
00:48:37: Und sie ist so die, die ... Oder ich will wirklich Schönheit in meinem Leben und Ordnung und Klarheit.
00:48:43: Das war sehr tough für Sie in dieser Familie aufzupassen!
00:48:47: Und ich glaube, das muss man sich auch bewusst sein, dass man ja vielleicht Man ist eine bestimmte älteren Person für ein bestimmtes Kind vermutlich.
00:48:56: Und man muss nicht alles planen oder sich bis ins Detail überlegen, sondern einfach Erhaltung entwickeln.
00:49:02: Ja... und wie ist es für dich jetzt zum Grossmutter sein?
00:49:05: Mega schön!
00:49:08: Es ist mega schön!
00:49:09: Ich habe es wirklich nicht... ich war etwas abstrakt, wie das dann sein wird für mich.
00:49:13: Und es ist einfach mega schön, weil ich auch noch mal von Anfang an dabei bin in einer ganz anderen Rolle Mit viel mehr Relaxedheit einerseits vom Alter her, aber auch von der Distanz, die man hat.
00:49:26: Man ist nicht zuständig und für mich ist es mega spannend in dieser Haltung von Hands-off zu bleiben.
00:49:35: Also wirklich ... Ella und ihren Mann machen das auf ihre Art und es ist nicht mein Job, eine gute Ratschläge zu gehen oder zu sagen ich habe das so gemacht, sondern ja... Sie müssen selber herausfinden oder dürfen selbst herausfinden.
00:49:50: Und ich kann einfach unterstützen, ich kann dort sein und sie dabei unterstützen, dass es so zu machen wie sie das richtig findet.
00:49:56: Das finde ich mega schön!
00:49:59: Bist du... auch in der Betreuung von diesem Kind involviert, dass du regelmässig ... Ja.
00:50:05: Ich bin nicht die regelmäßige Person, weil ich wohne nicht unter Ecken, ich bin nicht jemanden, der am Zeitstück einen halben Tag kommt, sondern ich bin einer, die dann einspringt oder mal ein Tag kommt für eine Abend und Nacht.
00:50:19: Also dort was mich gebraucht, wir tun immer fortzu, wieder etwas planen ist mega schön!
00:50:26: Bei uns sind auch grusel traktiv involviert und ich habe es nicht mehr gefunden.
00:50:30: Es ist sehr schön, weil die Kinder unterschiedliche Bezugspersonen haben oder wo andere ... Wir haben uns fest überlegt, was diese Person mit ihnen bringt?
00:50:38: Was lernen sie von diesen Personen?
00:50:39: Und wenn mehrere Leute involvieren, dann gibt's da viel Verhalt.
00:50:44: Ja das ist super schön!
00:50:45: Jetzt
00:50:47: haben wir sehr viel über dich geredet als Mutter, als Großmutter über Hands-off.
00:50:52: Und ich würde mir gerne mit dir noch über deine bäuflichen Werte schwätzen gehen.
00:50:58: Ich habe gerade den letzten LinkedIn-Post gelesen von dir, die ich dachte, das passt jetzt irgendwie sehr gut und der lässt sich auch irgendwie auf Hands off adaptieren.
00:51:08: Du tust ja mega fest mit Unternehmen und Seminarbeit auseinandersetzen und Kultur.
00:51:15: Dort war dein Herz.
00:51:17: Was passiert in einem Team, wenn jemand eine Fehler zu ergibt?
00:51:21: Oder einfach Nein sagt.
00:51:24: Und dann sagst du das was denn passiert, dass es eigentlich eure Kultur
00:51:27: ist.
00:51:27: Genau so ist sie wirklich nicht wie man sich wünscht sondern wie dann reagiert wird und was die Menschen mit dem machen.
00:51:36: Und
00:51:37: ich meine die gleich vor kann man sich ja auch in einer Familie stellen oder?
00:51:40: Also... Was ist wenn ein Kind etwas im Nein sagt?
00:51:44: Wie reagieren wir denn?
00:51:46: Was siehst du für die Parallele von Erziehung und Unternehmensführung?
00:51:53: Ja, ist schon lustig.
00:51:55: Für mich sind das zwei Autobahnen, aber natürlich gibt es einen Eisebahnstrecke oder eine Autobahn.
00:52:02: Aber natürlich gibt's wahrscheinlich schon Verwandtschaften.
00:52:07: Schlussendlich glaube ich am Nennen, dass Menschen miteinander ... dass Menschen miteinander leben, arbeiten oder sich miteinander organisieren.
00:52:18: Und das ist für mich schlussendlich nicht so unterschiedlich und ich glaube auch es braucht ein paar Stellschrauben, die helfen.
00:52:30: Das ist was ich Purpose nennen würde.
00:52:32: Warum machen wir das?
00:52:33: Was ist eigentlich für unsere Familie wichtig?
00:52:36: Ist es wichtig, Erfolgerig?
00:52:39: ist es wichtig, dass wir alle glücklich sind oder uns unterstützen.
00:52:43: Einfach eine Familienphilosophie.
00:52:47: Irgendwie hat es Recht, Leute oder versucht miteinander herauszufinden.
00:52:51: Und im Schaff ist das genau gleich.
00:52:53: Oder für was sind wir da?
00:52:55: Was ist der Sinn von dem, was man macht?
00:52:56: Nicht was ist mein Pflichtenhefter, sondern mitteinander als Team?
00:53:01: Was reissen wir eigentlich?
00:53:03: Und zu zweit habe ich die Vereinbarungen, also quasi die Kultur explizit gestalten.
00:53:09: Sonst hat man die Kultur, die einfach passiert.
00:53:13: Es reicht auch nicht, wenn man es aufschreibt und sagt so wollen wir sein und dann machen wir aber etwas anderes sondern eigentlich herausfinden was wollen wir abmachen und wie schauen wir ob das klappt?
00:53:24: Und da gibt sich parallel zwischen der Familie und dem Team.
00:53:29: Ja ja also ich denke auch in einer Familie wenn man wieso den Kind sagt so redet mir miteinander nichts oder?
00:53:38: Spannender finde ich die Frage nicht wie und wann wir miteinander reden.
00:53:44: Das finde ich immer schwierig, auch in Teams.
00:53:46: Was man nicht will, hat man schnell gesagt aber man hat noch kein Modell, wie man es dann will.
00:53:51: Wenn Leute zum Beispiel sagen, dass man respektvoll miteinander umgeht, das heisst genau nichts!
00:53:56: Weil alle verstehen etwas anderes unter Respekt.
00:53:58: Wie wollen wir das genau machen?
00:54:00: Heisst es sich Zeit zu nehmen, heisst es Wohlwollend zu sein und zuerst mal zuzulassen was heisst den respektvollen Umgang für uns?
00:54:08: oder wie gestalten wir das aus?
00:54:10: zum Beispiel?
00:54:13: Du schreibst ja auch bei unserem Buch, dass man ein Älter im Purpose finden kann.
00:54:19: Würdest du empfehlen Vordergeburt sich Gedanken zu machen oder fortlaufend.
00:54:27: Also erstens, ich glaube man macht es nicht einmal und dann ist es wie ein Steig meistens sondern es ist wie ein Kompass und der ändert sich ja auch.
00:54:33: also die Welt ist in Bewegung, es gibt neue Informationen, Kinder werden grösser, Beziehungen ändern sich, da kann sich auch ein Purpose ändern.
00:54:44: Ich glaube sie ist einfach... Wichtig ist, sich zu reflektieren.
00:54:48: Z.B.,
00:54:49: bevor man Kinder hat, kann man sich das ja kaum... Also ich glaube niemand kann sich das vorstellen, wie es dann wirklich ist.
00:54:54: Dann macht man sich eine Idee oder eine Vorstellung, was wir gerne hätten und dann prallt das auf die Realität und passt mir das auch.
00:55:02: Vielleicht gibt's etwas, das sich durchzieht?
00:55:04: Oder bei mir hat sie sich jetzt ein Hands-of-Parenting als Haltung mega durchgezogen.
00:55:09: Und der Purpose, glaub ich, also wir haben immer gesagt, glücklich sein und andere glücklich machen, ist den Purpose!
00:55:16: Das ist wie noch mal etwas anderes.
00:55:18: Der Ziegshaltung und das andere sind für was wir hier
00:55:21: sind,
00:55:22: und es kann irgendetwas sein.
00:55:24: Wir wollen unsere Community unterstützen oder wir wollen für andere da sein.
00:55:29: Es kann einfach etwas ganz Einfaches sein, das aus dem Gemeinsamen erwacht, wo man drin steckt.
00:55:38: Und
00:55:39: das ist ein Stern, den man immer anschaut?
00:55:44: Diese Purpose oder die Haltung hilft einem.
00:55:46: Ja, ich finde es wichtig und auch sich zu überlegen... Das ist das Gemeinsame oder die Gemeinsamhaltung in der Familie
00:55:54: z.B.,
00:55:54: aber sie ist auch ... Gerade für Frauen finde ich es extrem wichtig, die immer noch viel mehr Carearbeit machen und den Mental-Load tragen.
00:56:03: Was ist mein Purpose?
00:56:04: Wo schaue ich für mich?
00:56:06: Was ist mir wichtig?
00:56:07: Und das dann auch zu zelebrieren?
00:56:09: Das hat vielleicht nichts mit Familie zu tun!
00:56:13: Was will ich verfolgen?
00:56:16: für mich erschaffen, dass das auch ein Lichtstern ist.
00:56:19: Es gibt glaube ich ganz viele Sachen, die parallel es hilft einem einfach so einen Shortcut zu haben.
00:56:26: und was geht wenn ich daran denke wie nutze ich diese Zeit, wo ich für mich habe, die ja wahrscheinlich nicht viel ist?
00:56:32: Wie will ich diese einsetzen?
00:56:34: Nicht im Sinne von produktiv sondern die mich nähert, die mir etwas bringt.
00:56:39: Du schaffst schon als Purpose Coach?
00:56:41: Oder kommen Menschen zu dir, die sich genauso vorgestellt haben wie du gesagt hast.
00:56:46: Wie gehst du daran hin und bringen sie weiter?
00:56:49: Ja also ich habe einen Prozess mit Laura entwickelt.
00:56:54: Fast jeden Tag zusammenarbeiten.
00:56:56: Wir machen das meistens zusammen, wenn die Republik zusammen mitgründet.
00:56:59: Wir haben jetzt ein Projekt, das heisst Float Zusammenarbeit.
00:57:02: Jetzt arbeiten wir gerade aus unserem nächsten Buch, das heißt Playing Ping Pong with Reality.
00:57:07: Das freut mich mega drauf!
00:57:09: Aber wir haben einen Prozess entwickelt für eine Purpose-Entwicklung, wo eigentlich ist unser Ziel gewesen, dass der komplett von den Personen treiben wird.
00:57:17: Also dass man nichts auf die Person aufgeprojiziert, was voraus kommt... Das passiert einem ja mega schnell, oder du erzählst mir etwas.
00:57:26: Keine Ahnung mit grosser Begeisterung vom Thema X und ich mache das zu deinem Purpose.
00:57:31: Ich sage, ah, das ist sicher dein Purpose!
00:57:33: Das hat so toll die Töne, da bist du so begeistert davon Und für dich ist es vielleicht ein absoluter Nebelschauplatz wo du jetzt einfach heute erwähnt hast.
00:57:40: Das ist ganz gefährlich finde ich weil es nicht mein Job dir zeigen was dein Purpiece ist sondern dich dabei zu unterstützen dass du es herausfinden und formulieren kannst Mega banal, aber auch ausgeklügelt.
00:57:56: Du erzählst einfach während ungefähr vierzehn Minuten von dir mega random!
00:58:03: Was dir in den Sinn kommt.
00:58:04: zu dir, wer bist du?
00:58:06: Und weiss man dass man das machen muss.
00:58:08: Kann man sich da vorbereiten?
00:58:09: Nein, ich kann mich nicht vorbereiten!
00:58:12: Also du könntest jetzt wie du es willst.
00:58:15: Sondern im Prinzip einfach mit dem, was gerade im Kopf ist.
00:58:17: Das ist genau das Richtige.
00:58:20: und die anderen Personen oder manchmal sind es auch zwei Personen, die einen begleitet damit ein bisschen... zusätzliche Präsenz da ist, die schreibt einfach alles auf.
00:58:28: Also man macht das Digital so auf einem Whiteboard auf Miro und dann hast du was weiß ich ... Zweihundert Post-Its mit Lutherso kern Aussagen von was du gesagt hast.
00:58:38: Ah Kinder, Familie, Töpfer Business whatever also einfach alles was zusammenkommt in diesen vierzig Minuten oder fünfevierzig Minuten Und dann kommst du das Material über und kannst es wie nach Resonanz testen.
00:58:54: Weil dein Purpose steckt in dem, was in deinem Herz aufgeht.
00:58:58: Das heisst vielleicht ist das bei dir die Familie, vielleicht ist es das Business oder das Ermischung von beidem oder ganz etwas anderes.
00:59:03: Du gehst dir anzeichnen, wo bei dir diese Resonanzen auslösen sind dann nicht mehr zweihundert sondern vielleicht zwentig und mit denen Schaffst du und knettest du deinen Purpose?
00:59:14: Das ist mir wichtig.
00:59:15: Und das finde ich zentral, die Haltung will ich haben!
00:59:18: Dann fangen wir das an zu formulieren.
00:59:21: Du lernst in den Kopf und verknüpftest wieder neu und ladst es wieder auf und schreibst es einmal auf.
00:59:26: Das ist der ganze Prozess.
00:59:29: Wir können das auch mit Teams machen, mit ganzen Organisationen machen, dann läuft's anders ab.
00:59:33: aber vom Prinzip her ist es was uns wirklich zentrallwichtig ist.
00:59:38: und wie formulieren wir das am Schluss?
00:59:42: Du hast schon vorgesehen, die haben dir ein Buch geschrieben.
00:59:45: Die Seminarbeit im Flow?
00:59:47: Ja.
00:59:48: Hast du da vielleicht die einen oder zwei Tipps aus dem Buch, das man so sagen kann?
00:59:57: Zwei Sachen können wir in den Sinn.
00:59:58: In diesem Buch geht es um Methoden, die jede Person nutzen kann wenn sie ihm eine Team schafft oder für ein Team zuständig ist vielleicht.
01:00:06: Und das sind so abendampfte Sachen aus den letzten dreißig Jahren, die wir finden, die bringen der Zusammenarbeit am meisten Flow und wir haben sie so abgekocht, dass sie wirklich alle verwenden können.
01:00:16: Wir machen es dann vielleicht etwas komplizierter.
01:00:18: Das ist wirklich so der Selfmade-Modus.
01:00:21: Etwas, was ... Mega gut ist für die Teams, dass man sich nicht für Sitzungen trifft und dann bespricht.
01:00:27: Dann können alle ihre Hausaufgaben machen, sondern dass man geht in den Sessionsmacht.
01:00:31: Das heisst, man trifft sich und entscheidet.
01:00:33: was machen wir jetzt.
01:00:34: Zum Beispiel sagen hey, was müssen wir noch machen für das Buch der Nadia?
01:00:38: Wir brauchen noch Layout, wir brauchen noch das, wir haben jetzt vier Stunden Zeit und arbeiten gemeinsam weiter an diesem Ding.
01:00:44: Und nächste Woche treffen wir uns wieder und machen es weiter.
01:00:46: zum Beispiel!
01:00:48: Und das ist eine tolle Geschichte, denn man lernt sich dabei kennen und Sachen werden fertig.
01:00:53: Das ist der maximale Flow und man lernte voneinander im Sinne von Skills werden transferiert im Team.
01:00:59: Ah!
01:00:59: Ah Leia und Gazzos kann ich vielleicht auch mal machen so in diese Richtung?
01:01:03: Das ist etwas.
01:01:04: und das andere was ich sehr empfehle ist Schreiben und zulosen heisst die Methode.
01:01:09: Das heisst wenn man eine Frage hat als Team zum Beispiel Wo sollen wir uns ein Jubiläumsfest machen?
01:01:18: Was haben da für Ideen, dass man... Alle sehr schladenlos schreiben, zwei oder drei Ideen aufzuschreiben.
01:01:23: Dann alle erzählen die Idee ohne dass man es kommentiert oder diskutiert und erst dann geht man weiter bearbeiten.
01:01:31: Wie das sagt man dafür, dass alle gehört werden?
01:01:33: Dass die absurdesten Ideen des Tapets kommen und dass die introvertierten und die extrovertierte Gleichlangzeit zum Reden haben und nicht jemand den Raum dominieren.
01:01:42: Das ist eine ganz einfache Methode.
01:01:44: Ja, also diese Geteidanz-Hashens sind wir sehr sympathisch!
01:01:49: Unbedingt ausprobieren, man kann es
01:01:53: einfach probieren.
01:01:54: Vielleicht kann man auch den D-Flow oder wenn wir... Also ich glaube jetzt müssen wir das über nachdenken, weil ich das mit meinen Kindern Zeit verbringe.
01:02:01: Manchmal gibt's einfach so einen Nommis, wo du merkst, hey, der Flow ist überhaupt nicht da.
01:02:05: Es geht irgendwie gar nichts.
01:02:07: Oder können wohl alle älteren?
01:02:09: Absolut
01:02:10: ja!
01:02:11: Hast du hier vielleicht zum Abschluss von diesem Gespräch einen Tipp, an dem wir ...
01:02:19: Also was ich oft gemacht habe, wenn wir nicht wussten was machen oder es langweilig war oder verschiedene Bedürfnisse ist ein Kanban Board.
01:02:27: Das ist so ein Board wo man weiss das könnte man machen und das haben wir jetzt gemacht.
01:02:33: Und dass alle dafür aufschreiben was sie am liebsten wollen machen.
01:02:35: also kann auch jemand sagen also müssen wir irgendwie ins Badezimmer putzen.
01:02:38: oder jemand anderes kann sagen Ich würde gerne Lego spielen und etwa drei Zeit gehe ich gerne in das Kino und dann schaut man was Wie lange haben wir Zeit?
01:02:48: Wir haben einen halben Tag Zeit, was wollen wir jetzt machen.
01:02:50: Ah das und das und dass!
01:02:51: Und anderen lassen wir vielleicht für nächstes Mal auf der Seite.
01:02:54: Und dann sich auf das konzentriert und miteinander – vielleicht sehr spazimobutzend – in das Kino zusammen.
01:03:00: Dass man auch so ein Gefühl hat von Zusammenarbeit und Gemeinschaft und merkt, wir können untereinander unterstützen.
01:03:06: Und es könnte alle etwas machen, das ihnen gefällt.
01:03:08: Und niemand muss nur das machen, was er nicht Lust hat drauf.
01:03:12: Zum Beispiel so... Ja, das zeigt auf.
01:03:16: Es gibt verschiedene Bedürfnisse und wir versuchen irgendwie allem gerecht zu werden oder?
01:03:20: Genau!
01:03:23: Spielt das auch in Hands of Parenting?
01:03:25: Am Samstagmorgen haben wir etwas gemacht, was die Put-Party genannt hat.
01:03:29: Ich gebe zu, es ist ein Propaganda-Term.
01:03:32: Das hat sehr gut funktioniert und war mit dem Board.
01:03:35: Wir konnten aufschreiben, was man im Haus machen müsste, damit sich alle wohlfühlen.
01:03:40: Dann hat
01:03:41: z.B.,
01:03:41: jemand aufgeschrieben, mein Zimmer raufräumen und jemand andere sagte, dass ich der Kücheboden putze.
01:03:47: Und dann ist es auch lässig.
01:03:49: Vielleicht putzt jemand mein Zimmer, ich muss es vielleicht gar nicht selber machen, sondern ein paar Anderschrumpfen drauf.
01:03:54: Es gab auch eine Moderationsrolle, die hat sich meistens Nemo geschnappt und irgendwie einfach vier Stunden Klaffier gespielt.
01:04:01: Also sprich sie sich aus dem
01:04:03: Putz genau aus.
01:04:03: Ja, genau!
01:04:05: Aber das ist ja quasi ... Ich sage für Schönheit und dass es allen gut geht währenddessen am arbeiten sind, ist auch eine wichtige Aufgabe.
01:04:12: Ja natürlich!
01:04:14: Mega schön... Nadia, danke vielmals für das Gespräch.
01:04:18: Gibt es irgendetwas, was du uns noch mitgeben willst?
01:04:21: Was dir ja wichtig ist, was wir jetzt nicht angesprochen haben?
01:04:25: Vielleicht einfach ein Manifest, Hands-of-Parenting... Also ich finde es immer gut!
01:04:29: Es ist der Kompass, die Hand of Parentingsbuch ... Manifest ist ein Poster, das man auf zehn Sets an den Kühlschrank hängt.
01:04:41: Was ist Hand of Parenting?
01:04:42: Wie funktioniert es?
01:04:43: Ich finde es immer hilfreich.
01:04:45: Bei der Republik haben wir auch so eine Manifeste gemacht, die steht «Was ist unabhängige Journalismus oder für was gibt es Journalismus?».
01:04:51: Es ist super toll, wenn man so etwas am Kühl schranke hat und an dem Batzimmer wandt.
01:04:59: Das hilft, sich wieder einzumitten für das, was man sich vorgenommen
01:05:03: hat.
01:05:03: Genau!
01:05:04: Das gibt es auch bei uns im Store.
01:05:06: Kann man das runterladen?
01:05:07: Das finde ich toll.
01:05:09: Nadja, danke vielmals.
01:05:11: Hast du dir Zeit genommen für dieses Gespräch und ich freue mich mega.
01:05:13: Ist jetzt ein Buch hier.
01:05:14: Ich freue mich
01:05:15: sehr auf diesen Buch.
01:05:16: Ich bin gespannt, dass in der Hand zuhören.
01:05:18: Danke
01:05:21: vielmals!
01:05:22: Mal ehrlich... Lassen mal die Schätze wahrscheinlich nicht mehr.
01:05:24: Aber vielleicht magst du noch lesen.
01:05:27: Alle unsere Artikel finden unter mal-ehrlich.ch.
01:05:31: Dort findet auch unseren Community Space, wo Eltern und Expertinnen ehrlich miteinander diskutieren.
01:05:38: Weisst du was?
01:05:39: Am allerbeste abonnierst gerade unser Newsletter.
01:05:41: Dort schreiben wir dir nämlich einmal in der Woche persönlich aus unserem täglichen Leben mit vierfach Spagat als erwerbstätige Mütterin.
01:05:49: Wir liefern dir nicht nur den Kastös sondern auch Hex und Tipps Und sicher immer ein Grund zum Mitschmunzeln!
01:05:55: Weil ohne Humor funktioniert Verreiberkeit So ist er nötig.