mal ehrlich

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00:00:03: Wie machen ihr das so bei euch

00:00:04: zu Hause?

00:00:05: Mit der Familie,

00:00:06: mit den Kindern, mit der Partnerschaft und den bezahlten Jobs.

00:00:10: Wie leben dir die Vereinbarkeit?

00:00:12: Was funktioniert gut und wo gibt es immer wieder Diskussionen?

00:00:16: In einem von den ersten Ausgaben

00:00:18: von malerlich unter uns haben Sandra Toppo, Katharina

00:00:21: Vonweil

00:00:22: und ich über diese Fragen

00:00:23: geredet.

00:00:24: Wir alle plaudern recht fest aus dem Neinkestel.

00:00:27: Man merkt, solche Gespräche sind irgendwie

00:00:29: entlastend

00:00:30: weil man merkt

00:00:30: dass es eben nie nicht perfekt

00:00:32: läuft Und man kann sich häufig auch der eine oder andere Input abholen, vielleicht mal etwas anders zu probieren.

00:00:38: So Gespräche zeigen aber vor allem wir sind nicht alleine in diesem Vereinbarkeitsmarathon und ein bisschen moher und gemeinsam sein hier.

00:00:46: Wir finden die Folge, die ihr gehört habt!

00:00:49: Und darum präsentieren wir sie euch im Rahmen unserer Sonnenserie-Karriere-Präsidentin.

00:00:54: Viel Spaß beim Lassen!

00:01:03: Das ist Malerlich,

00:01:05: den Podcast Hey Malerliche unter uns, Idis Wir haben ja unseren letzten Podcast-Folge, in dem wir im Team diskutiert haben, nach einem Amensvorschlag gefragt.

00:01:28: Und es sind recht lustige und gute Ideen zurückgekommen.

00:01:30: Danke vielmals.

00:01:31: an dieser Stelle auch euch da raus.

00:01:33: Wie gefällt euch das?

00:01:35: Ich muss etwas an die Ninzen denken!

00:01:37: GZSZ unter

00:01:38: uns... Ja, ich kann gar nicht sagen GZsZ.

00:01:40: Ich war mehr auf der Scheine als unter uns.

00:01:43: An dieser Stelle müssen wir den Trailer einstellen können oder?

00:01:45: Oder singen?

00:01:46: Wer möchte

00:01:46: singen?!

00:01:47: Oh Gott,

00:01:49: nein.

00:01:49: Aber es ist wirklich so, ich habe vorhin gesagt ... viel weniger nervös, dass wir den Podcast machen.

00:01:54: Wir sitzen am dritten Tag und setzten Kälte-Sessel und Tische mehr.

00:01:58: Ich stelle mir ganz fest vor, dass man wirklich unter uns ist.

00:02:01: Wir haben die Team immer so spannende Gespräche im Mittag oder unterwegs.

00:02:05: Man kann fast nicht über die Themen unterhalten.

00:02:09: Es ist wirklich so.

00:02:10: Darum stelle ich mich jetzt voraus, ihr all gar nicht zuzulassen.

00:02:14: Genau!

00:02:15: Wir sitzen hier unter uns im Studio.

00:02:17: Katharina ist da, Zandra ist da ... Und ich bin Michelle?

00:02:21: Zum Anfang macht es Sinn, dass jeder von uns sich kurz vorstellt und vielleicht auch in vier Fünf Sets sagt, wie er das Leben organisiert mit allem.

00:02:29: Katharina, willst du anfangen?

00:02:31: Ich habe zwei Kinder und einen Mann.

00:02:34: Und ein ... Herr Eierhäuser im Meilen.

00:02:38: Das ist die Basis meiner Lebensorganisation an und eine Erwerbsarbeit mache ich auch noch.

00:02:43: Ich arbeite offiziell auf die Achtzehn- und meine Mannschaft hundert Prozent.

00:02:49: Unsere Kinder sind vierundhalb und zwei.

00:02:53: D.h.,

00:02:53: die Kleide zweijährig ist in der Kita drei Tage im Wochen.

00:02:58: Mein Sohn, der Vierundhalbjährige, ist im ersten Kind.

00:03:01: Jeden Morgen plus zwei Tage im Hort, jeden Mittag und am Mittag.

00:03:06: Ihr merkt, ich muss noch ein wenig danken!

00:03:08: Und dann haben wir grosselteren einen Tag, wo wir kommen.

00:03:13: Am Nachmittag machen wir Freestyle für unseren Sohn.

00:03:17: Wir haben einen Homeoffice, irgendwie ein Hybrid mit Mann und ich.

00:03:21: Und am Freitag bin ich zu Hause für beide Kinder.

00:03:25: Dann haben wir den Großen aus dem Kind gekonnt.

00:03:27: Das ist die Basis.

00:03:30: Sehr gut!

00:03:30: Sandra, du?

00:03:31: Ich habe drei Kinder.

00:03:33: Die sind Geburtstag- und dann nach der Dreizehne, zehn halb und acht.

00:03:38: Die haben alle im gleichen Monat Geburtstags?

00:03:39: Nur zwei.

00:03:41: Zwei, fünf Tage auseinander.

00:03:42: Wow!

00:03:43: Also ja, Ende Monastag ein grosser Geburtstag, vier Jahre.

00:03:48: Ja und zusammen mit meinem Mann wohnen wir im Zürich-Underland auch noch zwei Kater, sodass ich wirklich vollends so in dem Korb bin.

00:03:55: Ich arbeite – ich habe extra für mich nicht ausgezeichnet – zwischen die fünfe Vierzehn und Fünfzehn Prozent.

00:04:00: Je nachdem ob gerade Sommerferien sind oder meine Kinder gerade Zeit versetzt Sportferien haben jetzt bin ich fast sechs Wochen ... weil ich zuerst krank war, dann Ferien.

00:04:11: Ich teile es mir mit meinem Mann so auf die Erschafts-Hundertprozent, dass ich eigentlich arbeiten kann, wenn Kinder in der Schule sind und meine Arbeit um die Familien organisieren.

00:04:23: Also sprich immer morgen und manchmal am Nachmittag und sehr oft auch in den Nacht.

00:04:30: Mein Mann und ich haben zwei Kinder, sie sind sechs Jahre alt und vier Jahre alt.

00:04:33: Sie ist jüngster, kommt jetzt diesen Sommer in Kinski – da gibt's also ein bisschen Luft!

00:04:37: Vor meinen Kindern haben wir uns fest damit auseinandersetzt, was es braucht, dass wir uns gleichberechtigt organisieren können.

00:04:44: Wir haben damals nach der Geburt von unserem ersten Kind je zwei Monate unbezahlt genommen.

00:04:50: Ich war in den sechs Monaten mit der Mutterschaftsurlaub zu Hause und er nahe noch mal zwei Jahre.

00:04:56: Seitdem haben wir so organisiert, dass beide die Achtzehn Prozent arbeiten.

00:04:59: Unsere Kinder sind zwei Tage in der Kritte und einen Tag in der Woche schauen Grosseltern auf unsere Kinder.

00:05:06: Genau!

00:05:08: Hey, es ist Montagmorgen.

00:05:10: Es ist halb zehn Uhr.

00:05:12: Was ist bei euch heute Morgen schon alles angestanden?

00:05:16: Aufstehen und am gleichen Moment das erste Kind wecken.

00:05:20: Ich bin nicht so die, der sich den Weckern früher stellt und dann noch mit Yoga in den Tag startet oder zuerst Kaffee trinkt, sondern ich stehe so spät wie möglich auf, also wenn das erster Kind muss ... An das Morgentisch setzen, dann ein zweiter Kind holen.

00:05:34: Das muss man mehr rütteln und schütten.

00:05:36: Dann an das Murgentisch setzten, am ersten Kind wieder Nachschub zu machen.

00:05:39: Am zweiten Kind wieder und zwischendurch noch die Katzen füttern.

00:05:42: Mich selber bereit machen.

00:05:45: Wenn alle in die Schule müssen und ich arbeiten muss, ist es einen streng-takteten Alltag.

00:05:51: Das dritte Kind ist heute nach mir aus dem Haus als eigentliches Älteste weil sie gerade im späteren Schulbeginn Tests in der Schule haben.

00:05:58: Ja ...

00:05:59: cool!

00:06:00: Ich fand es cool, als hätte ich erst um zehn von neun in die Schule müssen.

00:06:04: Wow!

00:06:04: Außer dass wir dann als Eltern je nachdem ein Problem haben?

00:06:08: Aber in diesem Alter sechs sind sie ja langsam auch genug selbstständig.

00:06:12: Und du?

00:06:13: Hey, ich bin heute sehr untypisch für unsere Familie aufgestanden.

00:06:17: Mein Mann ging hier mit den Kindern nach Basel zu seinen Eltern.

00:06:20: Das heisst, ich hatte gestern noch eine Zeit für mich und heute Morgen ... Ja, das habe ich alles gemacht.

00:06:29: Gar nicht so viel, eigentlich.

00:06:30: Das war super-relaxing!

00:06:32: Ich habe am Morgen den Kaffee im Bett trinken, die Zeit gelesen und nach ein wenig Tuschen.

00:06:38: Es hat niemanden der Duschvorhänge aufgerissen und hat seine Socke gesucht.

00:06:41: Dann ist sie sehr verlockend.

00:06:43: Genau.

00:06:44: Ja, dann bin ich hierhergekommen.

00:06:46: Eigentlich sehr atypisch.

00:06:47: Das ist einmal im Jahr bei uns, dass ich so am Morgen aufwachen kann.

00:06:50: Gibt es dabei euch Mängis?

00:06:52: Ja, auch meistens einmal im Jahr oder nur alle zwei Jahre.

00:06:55: Wenn mein Mann mit den Kindern mal ausser rausgeht und ich genieße das mega einfach alleine zu sein.

00:07:00: Es ist nochmal anders

00:07:01: als allein wegzugehen.

00:07:02: Das ist einfach so missreichend und alles selbstbestimmt.

00:07:06: Genau, total alleine weggehen ist kein Problem oder?

00:07:08: Aber alleine die eigenen vier Wände haben, aufgeholt mal und geniessen ...

00:07:12: Ich hatte das letzte Mal, in dem ich mit meinem zweiten Kind schwanger war.

00:07:18: Wir haben eine Geburtstagpartie auf Marokko geflogen.

00:07:21: Ein bisschen wahnsinnig, also mein Mann und ich.

00:07:23: Ich fand es nicht so lustig, dass ich schwanger hatte, dass es ein Party-Party gewesen ist.

00:07:28: Wir hatten Betreuung für unser anderer Kind.

00:07:31: Dann dachte ich, ich halte das grössere Booking gut.

00:07:35: Lass meinen Mann von Marokkon fliegen ... Und bleib zu Hause zwei Tage.

00:07:40: So wie ich bin, habe ich mich nicht überlegt, was ich brauche.

00:07:44: Ich darf nicht arbeiten.

00:07:45: ...

00:07:46: als Regeln.

00:07:47: Und ich darf mir das nicht zu fest verplanen, weil ich hier daheim bin.

00:07:51: Das war so langweilig für mich.

00:07:54: Die ersten paar Stunden waren mega cool, ein Netflix-Chill-App und ich habe fast nichts abgemacht.

00:08:01: Ich bin nicht so der Netflix- and Chill-Mensch.

00:08:04: Irgendwann war ich sehr frustrierend.

00:08:06: Ich muss es jetzt maximal geniessen und aber nichts dafür... Produktiv zu sein, habe ich mir verbunden.

00:08:12: Und abgemacht

00:08:13: habe ich auch

00:08:13: nicht und die Netflix ist irgendwann nicht mehr lustig!

00:08:16: Ja gerne, wir stehen dann einmal ein bisschen lang in so einem Wochenende und kassieren uns einen ganzen Tag.

00:08:21: Wenn man einfach wirklich machen kann was man will.

00:08:24: Also völlig luxusches Problem aber...

00:08:26: Ich glaube, dass es nach zehn Tagen noch nicht langweilig werden wird.

00:08:29: Ich weiss nicht, wenn es mir letztes Mal langweillig war.

00:08:30: Ich habe so viele Bücher auf einem Stapel, die ich mal noch lesen möchte und eben Netflix oder Swisscom TV Sachen aufgenommen.

00:08:39: Es wäre genug, um mich zu beschäftigen.

00:08:42: Es kommt noch zu selten vor.

00:08:44: Ich habe gestern auch Netflix im Ziel gemacht und ich habe einen totalen Filmempfehlung.

00:08:50: In The N's With Us geschaut auf Netflix.

00:08:52: Das ist schon ein Film mit der Playglaive.

00:08:54: Und in den Vormitteln nicht mehr bald ohne, wo ja sehr SPA-Disaster im Vorfeld gegeben hat, grosse Aufmerksamkeit und so.

00:09:02: Aber ich fand ihn grossartig.

00:09:06: Kommt auf meine Liste, wo ich zwanzig fünf oder drei

00:09:08: fliege.

00:09:08: Genau, morgen

00:09:10: zu du!

00:09:10: Ja, ich habe heute Morgen eine Frage gefordert und wir haben heute Morgen bei uns ist es so dass mein Mann zuständig für die Äbung und ich beizuständig für den Morgen.

00:09:18: Er schafft für Australien, das heisst er hat häufig am Morgen sechs in der ersten Kahl einen, der sich in unserer Wäschküche versteckt damit wir ihn nicht stören oder ungekehrt, das ist manchmal nicht so klar.

00:09:29: Ist das der einste Raum, welcher man in der Wäsche

00:09:32: kam?

00:09:32: Wir hatten fast keine Türe im Haus.

00:09:35: Es ist kein Witz.

00:09:36: Er sitzt in der Westküche, egal.

00:09:39: Ich bin immer für die Morgen zuständig und bin der Default-Parent quasi.

00:09:42: Also ich bin nicht zuständig am Morgen.

00:09:45: Am Vorab frage ich mich so ganz nicht ... Und wie sind deine Terminmangien?

00:09:49: Manchmal habe ich Glück und ich habe einen quasi oder habe keine Glück und muss mich alleine kümmern.

00:09:54: Heute war es Haarewäste an und das bringt mich schon nicht

00:09:57: an.

00:09:57: Was machen Sie am Morgen?

00:10:01: Meine Haar!

00:10:03: Du brauchst noch Zeit und meine Tochter hat Angst vor einem Föhn.

00:10:08: Ich bin heute verhältnismäßig entspannt, du gestanden wieder.

00:10:11: glücklicherweise kennt ihr mein Mitseid nicht angestanden ist.

00:10:13: Das heisst, mein Mann war auch etwas umgegesehen und ich konnte meine Haare föhnen.

00:10:17: Das sind die kleinen

00:10:18: Sachen!

00:10:19: Jetzt siehst du es so gut aus Katharina.

00:10:22: Ich habe meine Haar gewaschen.

00:10:27: Wenn man zu stresst liegt, dann müsste ich vor den Kindern aufstehen.

00:10:29: Meistens merken sie es und kommen dann und reißen die Duschvorhänge auf.

00:10:33: Nein!

00:10:34: Liefernd schlafen der Mabik.

00:10:35: Das liebt bei mir so drin, dass muss ich jetzt auch stolz sagen...

00:10:39: Ich glaube alles eine Frage von der Priorität.

00:10:41: Ja genau!

00:10:41: Für das stehe ich nicht gerne früher rauf.

00:10:46: Ja gut, aber wenn du schon bei den Kindern Haare wäschtest, ist das bei euch ja so ein Stand vom Thema?

00:10:51: Es ist ein Goudinaft-Thema.

00:10:53: Sie wäschen einfach so

00:10:54: ein paar

00:10:55: Wochenmal, wenn es nicht mega dreckig oder bestinkt sind?

00:11:00: Ja, neben uns geht's inzwischen im Baden.

00:11:03: Ich will immer Baby, dann kann man heiligen und Chillbaby spielen ... Dann werden die Haare gewascht!

00:11:08: Und ich bin mir lieb, denn ich kann auch ganz chill baby.

00:11:11: Das glaube ich.

00:11:13: Aber ja, kommen wir zurück zum Thema Vereinbarkeit.

00:11:16: Es würde mich wundern ... Ich war etwas nervös auf diesen Podcasts heute auch immer, wenn man über das Thema schwätzt und wie sich andere Menschen in ihrem Leben organisieren können.

00:11:28: Da kommen immer sehr viele Emotionen auf.

00:11:30: Es geht um Wertvorstellungen, es geht auch ein wenig um die Vorurteile.

00:11:36: Wie ist es bei euch?

00:11:37: Lebe dir das gleichsam am Umfeld!

00:11:39: Wenn ihr über das redet mit Freunden oder den Väterinnen erkennt.

00:11:43: Oder mit Älteren zum Beispiel.

00:11:45: Ich

00:11:45: habe das Gefühl, darüber zu sprechen und es tut eigentlich immer gut.

00:11:48: Aber einfach so von aussen darauf schauen wie sie andere machen, hat man immer das Gefühl... Bei denen ist es so einfach oder es sieht so leicht aus?

00:11:54: Und ich habe das Gefühle durchs Drüber zu sprechen, dass man merkt, dass ihr alle strengelt.

00:11:58: Auch wenn du hundertprozentig heim bist, hast du deine Struggles auch.

00:12:01: Wenn du hundprozent schaffst, also irgendwie... Mir tut es immer gut in Dialog zu kommen mit anderen, weil ich dann wie gesehen... Egal welches Modell du wählst, es hat alles seine Schwierigkeiten Und es geht allen ein Stück wirklich.

00:12:14: Was haben Sie selber?

00:12:15: Ich kann von mir auch sagen, wir sind wie das Modell eight to eighty und ich habe immer so das Gefühl wenn ich mit jemandem in der Schweiz denke dir ganz sicher Michelle du schaffst schon einfach mega viel oder und ich komme dann immer so ein bisschen demodus hinein dass ich irgendwie so noch muss.

00:12:28: nebenbei erwähnen dass sich wie viele ich meine Kinder sehe dass ich früher Firaubi gemacht habe dass ich immer Töbing mit ihnen verbringt dass ich fast keine Hobis sonst habe oder so eine Idee.

00:12:39: Ich bin sehr traditionell aufgewachsen mit einer Mutter, die vollzeit zu Hause war und so.

00:12:45: Und bei mir kriege ich das dann sehr häufig innen.

00:12:48: Kennt ihr das?

00:12:49: Mega fest!

00:12:52: In meiner ersten Schwangerschaft habe ich mich dazu entschieden, zum Achtzehn zu arbeiten.

00:12:59: Weil ich nicht wollte viele Verantwortung abgeben in meiner damaligen Stelle.

00:13:02: Und ich wusste, mehr Reduktion würde ... viele Sachen gehen lassen, die ich gerne mache und gerne habe an meinen Rollen.

00:13:12: Und das wollte ich nicht.

00:13:13: Ich wusste aber, dass diese Entscheidung polarisiert ist.

00:13:20: Mit einem Richtig-Richtig kann man es ja eh nicht machen.

00:13:24: Aber mit den Fünf-, Sechzig-Prozenten ist man noch in einer guten Zone am richtigsten so.

00:13:30: Und ich wusste mit den Achtzten ... Das wird parallelisieren.

00:13:35: Man kann wenig Feedback bekommen Aha, oh!

00:13:38: Und dann die Leute so genickt.

00:13:42: Ja ... Ich weiss noch, ob wir in dieser Antwort haben, aber ich habe diese Frage mit Mischerin vorgebrüht davon gehabt.

00:13:50: Es bietet angriffsfrech in beide Richtungen.

00:13:53: Ich habe letztes Jahr Mutter kennengelernt im Kindergarten von meinem Sohn, der hundertprozentig ist und ich arbeite quasi fast ... Ich arbeite hundert prozentig, weil ich ein Maximum machen könnte, Der Kontrast dazu.

00:14:10: Ich habe das Gefühl, dass da etwas zwischen uns steht und ich kann gar nicht sagen warum... Also irgendwie glaube ich tatsächlich ist Judgesie wahrscheinlich ein bisschen und Sie mich wahrscheinlich ein wenig, aber warum denn eigentlich?

00:14:24: Es

00:14:24: war irgendwie ein komisches Gespräch.

00:14:26: Wir sind mega nett miteinander und es ist mega nett und ich hoffe ich bin auch nett, aber irgendwie ... Es war wirklich klar, wir wären nicht Badis und warum dann eigentlich

00:14:36: nicht?

00:14:36: Vielleicht kannst du auch etwas sagen dazu, Sandra.

00:14:38: Du hast ja beim zweiten Kind deinen Job gekündet und warst entscheidend

00:14:44: da.

00:14:44: Ja genau.

00:14:44: Ich habe nach der ersten Schwangerschaft mit dem vorherigen Job weitergearbeitet.

00:14:48: Beim zweiten Kind war dann die Entscheidung relativ schnell klar, dass ich ganz aufhören werde.

00:14:55: Mein Mann ging wieder auf hundert Prozent auf.

00:14:57: Nach einem ersten Kind hatte er noch achtzehn Prozent.

00:14:59: Er hatte quasi seinen Papa hier.

00:15:00: Dort ist noch dazu gekommen, dass unser zweiter Kind den Schwangerschaft hat.

00:15:05: Das war in der siebentzwanzigsten Woche Diagnose Trisomy-Ine-Zwenz, also Down syndrome und einen schweren Herzfehler hatte.

00:15:12: Und dann war es nochmal klarer.

00:15:14: Es wird am Anfang viel Aufwand sein, viel Zeit brauchen auch eine intensive Zeit werden weil mit vier Monaten eine Herzoperation kam.

00:15:23: Darum ist es mir auch leicht gefallen, zu sagen, ich bleibe jetzt ganz daheim und konzentriere mich mal ein Weile lang.

00:15:29: Das stand damals noch in der Sterne gestanden wie lange.

00:15:31: Wirklich um die Familie.

00:15:34: Ich glaube, das war wirklich ausserkonkurrenz, dass die Leute mich vielleicht weniger beurteilt haben.

00:15:38: So, jetzt sind sie nur hundertprozent nach Hause.

00:15:41: Weil's klar gewesen ist, okay, sie hat einen guten Grund dafür!

00:15:44: Und ich glaube, auch nachher die Leute haben wir nicht gesehen, wo ich wieder mehr anfange anzuarbeiten.

00:15:49: Es wurde immer so naheinander.

00:15:51: Dadurch, dass ich viele von den Heuern arbeite, sehen die Leute auch nicht.

00:15:54: Ob ich jetzt zehn Prozent oder vierzig Prozent oder fünfzig Prozent arbeiten

00:15:59: würde?

00:15:59: Wollt ihr diese Diskussion bei euch sein?

00:16:01: Es ist sehr klar, dass du zu Hause bleibst.

00:16:03: Oder hat es andere schon überlegt?

00:16:05: Nein, das war eigentlich sehr klar.

00:16:07: Mein Mann konnte sich nicht vorstellen, weniger als achtzig Prozent zu arbeiten und ich bin auch am Anfang in dieser Rolle aufgegangen, auch beim ersten Kind ... Die Vierzeprozenten zu arbeiten, das war mehr so.

00:16:20: Ja ist noch schön aber es war jetzt nicht ein Job in Lida.

00:16:25: Damals gab es einen Job, wo ich mich vollend reingehen wollte und nachher war es auch mehr so dass sich in der ganzen Babyphase und das Stilen damals ein Fulltime-Job war also gerade beim zweiten Kind weil das Kind mit Herzfellern, mit schlechten Muskletonus war noch mal anstrengender als beim ersten Kind.

00:16:44: Ich habe auch die Therapie, den Frühenförderungsmaßnahmen zu Hause umsetzen.

00:16:49: Das hat sehr viel Ruhmung genommen und wir haben gleich eine Beschäftigung, die einen Purpose gibt, um zu schauen, dass man das Maximum rausholen kann.

00:16:57: Aber in so gutem allem begleitet wie wir es können.

00:17:00: Jetzt habe ich keine Herausforderungen

00:17:03: verloren!

00:17:04: Nein behaupten Sie sind mega spannend?

00:17:06: Ja total.

00:17:07: Es ist ein Beispiel, wenn ich dir zulassen habe, dann denke ich, drei Kinder eins mit einer Behinderung Was bin ich mich irgendwie am beklagen, oder?

00:17:17: Also ich denke dann... Ja.

00:17:19: Geht es dir nicht manchmal so, dass du auch irgendwie wenn du zulassen wirst wie sich älteren... ...eben ja eben halt sagen wir streng sind und sodass du denkst ihr habt keine Ahnung.

00:17:27: Nein im Fall nicht!

00:17:28: Weil ich denke jeder hat seine Struggles also... Ich sehe voll wie anstrengend kann sie einfach nur ein Kind zu haben oder halt zwei Kinder ohne Behinderung Und ich denke immer in einem gewissen Lebensbereich wo es vielleicht für mich einfacher ist.

00:17:41: Das Down-Syndrom macht es nicht nur schwer, sondern gewisse Sachen sind vielleicht auch einfacher.

00:17:47: Er hat keine Hausaufgaben und muss keine Hausausgabe begleiten.

00:17:51: Klar kann ich ihn selbst in einem gewissen Bereich fördern, wenn ich will aber das fällt dann wieder weg.

00:17:58: Mega cool, wenn du dich aufs Positive konzentriert hast?

00:18:00: Ja, ich

00:18:00: glaube... Es ist eine Strategie, um nicht zu überleben, aber sich selber etwas schönzumachen.

00:18:08: Findest du noch wichtig, dass du das ansprichst?

00:18:09: Wir haben das irgendwie beformelt.

00:18:12: Die Folgen des Move-Nexes haben uns besprochen, dass wir nicht sehr privilegiert sind.

00:18:18: Wir haben alles einen anderen Hintergrund.

00:18:21: Man hat z.B.

00:18:21: niemanden hier, der leidenschaftlich ist und nicht darüber zu reden, weil man das halt nicht gefunden hat.

00:18:31: Aber es heisst nicht, wenn wir über unsere Struggles sprechen, dass sie nicht sehen oder wissen, dass andere Schwierigkeiten haben oder keine Grosseltern ... Oder einfach irgendwie andere Umstände.

00:18:44: Und dass es vielleicht gar nicht darum geht, wer strenger hat oder nicht.

00:18:48: Aber dass man verschiedene Gefühle und Realitäten zeigen könnte.

00:18:53: Das können wir im Team abdecken.

00:18:54: Wie sind wir?

00:18:58: Ja, das können wir thematisieren.

00:19:01: Genau, genau.

00:19:03: Katharina, bei uns selber so ... Dein Mann ist hundert Prozent Erwerbstätung.

00:19:07: Mir hat es immer geholfen, wenn ich das Gefühl hatte Achtzehnt ist schon viel.

00:19:13: Wenn wir unsere Pension zusammenzählen, sind es hundertsechzehnte Prozent.

00:19:16: Das ist wieder etwas nahe am klassischen Modell oder?

00:19:19: Ich konnte nicht mehr so eine Idee bringen.

00:19:21: Kannst du nicht?

00:19:22: War das nie ein Thema, dass er mehr Erwerbsarbeit macht?

00:19:26: Weniger Erwerbesarbeit und mehr Care-Arbeits.

00:19:28: Doch!

00:19:31: Bevor ich überhaupt schwanger war, habe ich immer gesagt, ich weiss nicht, was du auch reduzieren willst, weil Gleichberechtigung ... Ich finde, ein Tag alleine mit der Kind macht einfach etwas aus als wenn wir das Wochenende haben.

00:19:45: Mein Mann hat auch immer gesagt, ja, es ist tipptopp, es fängt einen Athalb an und ich habe irgendwie schon immer gewusst, dass er so mäßig selber sieht, sondern dass das vor allem ich bin, wo mir das wichtig ist.

00:19:56: Und was wirklich darum gegangen ist ... Wenn ich schwanger war bei uns, okay, wie organisieren wir uns jetzt?

00:20:02: Hat er einfach wie Sophie gesagt, hey, schau mal meinen Job!

00:20:06: Wenn ich auf den Aspen-Zentern reduziere, mache ich dir genau die Lichtschapen für den Prozent weniger lohnt.

00:20:11: Ich nahm da bei Ihnen auch.

00:20:13: Also, als ich meinen Job von hundert auf acht Prozent reduziert habe, habe ich diesen genaue Gleichjob gemacht, einfach mit zwanzig Prozent weniger Lohn.

00:20:19: Aber ja ... Für mich war es jetzt so ein Addie.

00:20:22: Er weht das quasi nicht.

00:20:24: Für mich ist die Lohnebus okay gewesen und auch wie klassischerweise.

00:20:28: Seine Lohnibus verdient wesentlich besser als meine Lohnenbuse.

00:20:33: Und ja, ich wollte nicht zum bitteren Ende darauf bestehen.

00:20:37: So!

00:20:38: Ich habe es immer noch cool gefunden.

00:20:39: Aber ich bin auch cool, wenn man mehr Feriengeld hat.

00:20:46: Kapitalismus?

00:20:48: Ja, kommt bis dahin.

00:20:50: Ich kann gerne, wenn wir uns weniger Sorgen machen müssen, nicht rechnen.

00:20:55: Das Geld spielt ja bei vielen Familien eine grosse Rolle.

00:20:59: Am Schluss ist es so, dass die Kriterkosten sehr hoch sind und die Lebens- und Hartzkosten für Familie sehr hoch sein.

00:21:05: Und viele Familien wollen am Ende das Ehrdorf herauslaufen, damit Frau ihres Pensum reduziert.

00:21:13: Genau!

00:21:14: Ja, wenn mein Mann gesagt hat, dass ich gerne sechs Prozent arbeiten würde, dann würde ich hundert Prozent arbeiten.

00:21:21: Ich arbeite sehr gerne und verbringe gern Zeit mit meinen Kindern aber ich mache auch diesen Tag schon aus zu ordentlichen Teilen daraus weil es mir sehr wichtig ist, dass unsere Kinder ... Ja, das ist auch wieder ohne Wertung.

00:21:37: Es ist voll okay, wenn jemand es in den Fünf Tagen gibt und für mich persönlich ... Ich will Ihnen mehr in die Heimat Zeit geben.

00:21:43: Aber nicht unbedingt, ich finde, dass muss zwingend ich sein müssen.

00:21:46: Für mich wäre es genauso, aber er findet wie weniger, wenn ich über hundert Prozent arbeiten würde.

00:21:51: Franklich.

00:21:52: Andere Kulturen schaffen viel.

00:21:55: Es gibt Teilzeiten, wie nicht so.

00:21:56: Frauen können voll arbeiten, wie normal.

00:21:59: Also dein Mann ist in Frankreich geboren?

00:22:02: Und aufgewachsen!

00:22:04: Genau, aber ja.

00:22:06: Es kommt

00:22:06: mir gerade eine Frage zu sein, die auch recht regend diskutiert wurde in unserer Community.

00:22:10: Sie glaubten irgendwie, dass wir aus den Kindern zu viel fremdbetreuung sind.

00:22:16: Eben alles zeigst du jetzt gerade Katharina oder?

00:22:19: Du hast es wirklich gefunden, ich habe das etwas grenzt.

00:22:21: Ich will nicht, dass sie so viel fremmt betreut sind und da spielen eben auch diese Emotionen mit den Gefühlen, die wir alle haben.

00:22:28: Ich selber muss auch sagen, ich hätte glauben ... Wir haben das Modell «Achzig Achtzig».

00:22:32: Ich habe dazu auch ganz klar gesagt, dass meine Kind nicht mehr wie zwei Tage Kita gehen würde.

00:22:37: Das war für mich ein mega Thema und wenn Büsli einen Tag aus älteren schaut und das nicht zu danken wäre, dann führte mir nochmal andere Diskussionen geführt.

00:22:47: oder entweder siebentzebentzig.

00:22:48: Wahrscheinlich wäre es darauf herausgelaufen, dass ich es auf sechzehn Prozent reduziert hätte.

00:22:53: Und eben so ist ja sowieso das Gefühl.

00:22:55: Wir haben heute so fest über das diskutiert, warum ist es mir so wichtig?

00:22:59: Zwei Tage, drei Tage spielten überhaupt so eine grosse Rolle.

00:23:03: Heute sehe ich das auch anders mit der Erfahrung, was die Krite alles mit sich bringt und wie positiv ich es erlebe.

00:23:12: Aber ja, diese Stereotypen, die wir in den Köpfen haben oder diese Muster, die alle mitbringen, kennen Sie das auch so?

00:23:19: Voll!

00:23:20: Ich habe im Jahr zwölf, wenn ich zum ersten Mal Mutter geworden bin, war es so ... Wir haben Kitta gesucht für einen Tag.

00:23:26: Das war schwierig, weil die meisten sagen, sie nehmen mehrere Tage.

00:23:30: Aber es war immer schwieriger für mich den Kitta-Tag als der Tag, wo mein Mann zu Hause war.

00:23:35: Ich wollte immer in den besten Händen wissen und die besten Hände waren dann einfach meinen Mann.

00:23:40: In den Kittas war es immer so etwas wie Betreuung oder

00:23:43: z.B.,

00:23:43: ich wollte nie Schuppe trinken.

00:23:45: Wie mache ich das?

00:23:46: Er ist auch noch nicht so gut brei.

00:23:47: Ich fand das als Baby sehr streng und emotional.

00:23:52: Und auch später, also jetzt haben wir die Situation, dass mein mittlerer Sohn eigentlich auch noch in Hort gehen könnte.

00:23:59: In der heilpädagogischen Schule.

00:24:00: aber das ich immer finde es ist für ihn mega viel neben den Schultagen das wie auch noch zu händeln.

00:24:06: und ja ein Stück weit ist es ein Loslaa wo mir manchmal schwerfällt und andererseits habe ich ... Du hast vorhin gesagt dein Mami war wohl voll zur Seite heim.

00:24:19: Bei mir war es umgekehrt mein Mami Er hat hundert Prozent geschafft, meine Eltern beide.

00:24:24: Sie haben sich aber getrennt, wenn ich etwa sechs war.

00:24:27: Ich bin dann hauptsächlich bei meinen Grosseltern gewesen was jetzt nicht fremdbetreuung in diesem Sinn ist Kita.

00:24:33: Aber wo ich gleich oft mich mit anderen Kindern verglichen habe und das ist damals in den achtzehn- nünziger Jahren noch nicht so gang und gäbe gewesen Und wo ich oft gefunden habe, möchte ich gerne eine normale Familie oder ein normales Mami, die am Nachmittag zu Hause ist, wenn er von der Schule kommt.

00:24:46: Das hat mich auch ein Stück weit geprägt.

00:24:47: also ich finde, ich möchte meinen Kind das mehr möglichen.

00:24:51: Es ist jemand dort und nicht die Großeltern, die ganz andere Ansichten haben.

00:24:55: Sondern jemanden, der den familiären Rahmen bietet.

00:24:59: Total!

00:25:00: Also ich ... Ja?

00:25:01: Was sagst du da drinnen?

00:25:02: Es ist noch spannend, seit mein Sohn Kinske ging.

00:25:05: Jetzt hat er noch nie am Nachmittag Kinsk.

00:25:08: Aber ich habe mega Festspurs zum nächsten Jahr, also ab dem Sommer.

00:25:12: Wenn ich am Mittag zu Hause bin, wenn es Kinder gibt.

00:25:15: Weil ich dachte, dass er zu Hause kommen kann und einen Mittag kochen kann.

00:25:19: Dann geht er wieder in den Kind.

00:25:20: Ich habe auch so ein Bild, das mich vor allem selber will ...

00:25:27: Ich kenne das Bild sehr gut.

00:25:28: Ich bin auch immer Mittwoch mit den Kindern und meine Tochter vom Kind zu Hause, dann gibt es Mittag oder eben auch manchmal ... Wir können ja auch von Hause arbeiten.

00:25:36: Wenn ein Kind ein gewisses Alter hat, kann sich das auch etwas selbst beschäftigen.

00:25:40: Dann bin ich irgendwie am Vier in die Hei und meine Dochter kommt heim.

00:25:44: Und dann rufen wir schon aus dem Garten.

00:25:47: Es ist so das klassische Bild, wo man irgendwie will weitergehen.

00:25:53: Ja, ich weiss gar nicht, woher das kommt.

00:25:54: Es ist

00:25:55: sehr tief verankert.

00:25:57: Ich finde es spannend, dass wir die Bilder haben.

00:25:59: Mein Mann hat das Bild

00:26:00: wie wenigen.

00:26:02: Er hatte andere Roll-Models als ich.

00:26:04: Ja, ich frage mich manchmal ob ... Wir haben diese Diskussion daheim und ich kenne auch schlechte Gewisse, mein Mann kennt keine schlechten Gewisse.

00:26:12: Manchmal nutzt sich das zu mir selbst wieder beruhigend.

00:26:17: Meine Mann ist damals ... Das ist für Franklich noch eher ... Sie war fortschrittlich.

00:26:23: Seine Mutter hat auch Vollzeit geschaffen und in Franklisch schastet sie nicht bis irgendwie am Vier, sondern eher bis zum Sechs.

00:26:29: Sie sagt, sie sei gammigstens ... Es ist nicht für alle selbst zuständig gewesen.

00:26:32: also da gab es zwar einen Mann aber sehr traditionell.

00:26:36: Also er führte morgen die Kinder der Menni.

00:26:39: Die sind in der Schule nach der Schule.

00:26:41: Bei den Nenigen darf man immer Fernsehen sehen bei der ganzen Zeit.

00:26:44: Die hat nicht so viel gemacht, das habe ich gar nicht viele Optionen gegeben.

00:26:48: Und dann ist es am Abend um halb acht mit den Kindern zu Hause, ich habe ihnen die Nacht angestellt.

00:26:52: Dann sind sie mehr oder weniger schlafen.

00:26:55: Mein Mann fand das sehr tip top gewesen und der ist

00:26:59: auch gut rausgekommen.

00:27:01: Nein, aber manchmal sage ich mir das zur Beruhigung wieder.

00:27:04: Aber weil er findet wie ... Natürlich entspricht nicht unseren heutigen pädagogischen Anspruch.

00:27:08: Das möchte man nicht mit meinen Kindern machen.

00:27:11: Aber ja, mir hilft es manchmal auch wieder an das zu denken und sagen, vielleicht ist es nicht ganz so schlimm, wenn ich manchmal auch ... Nicht um ein Bild oder meine Kindheit.

00:27:21: Manchmal kann man abholen oder so.

00:27:26: Ich würde hier kurz noch eine Spiele in die Runde bringen.

00:27:30: Ich habe etwas vorbereitet.

00:27:31: Ich nenne das Spiel einmal Wer macht was?

00:27:33: Vielleicht kennt ihr eine kleine Vorwarnung, um was es geht.

00:27:37: Ich habe zehn Aufgaben mir mal notiert, die so im Familienalltag anfallen.

00:27:43: Und ich finde es super, wenn ihr das einfach würdet sagen, wer das macht.

00:27:47: Also ich, er oder Beide und ihr dürfen da gerne ausführen, wenn euch dieses Thema irgendwie besonders triggert.

00:27:55: Wie ist das bei euch, wenn eure Kinder krank sind?

00:27:56: Wer bleibt in deinem Haus?

00:27:58: Ich!

00:28:00: Beide.

00:28:01: Abwechslend

00:28:02: Wir haben wirklich keine Regeln, sondern wir schauen uns dort an und dann spielen wir Tetris.

00:28:07: Also wir haben wirklich Gott sei Dank beides sehr flexibli Arbeitgeber im Sinne von man kann irgendwo ... also wir können alles beide remote machen.

00:28:15: Ausserdem habe ich eher noch Kundentermine, die ich vor Ort mal wahrnehmen muss.

00:28:20: Ich bin selbstständig aber ja... Aber je nachdem versuchen wir noch in Grosseltern aufzuweiten.

00:28:29: Wir haben vier Optionen in der Nähe und dann handeln wir

00:28:34: aus.".

00:28:35: Das ist bei uns recht ähnlich, genau!

00:28:37: Und bei dir Sandra?

00:28:38: Ist das nie Diskussionen?

00:28:39: Es ist einfach klar... Ja

00:28:40: es ist vom Job von meinem Mann her meistens schwierig.

00:28:42: Ich habe noch Mitarbeiter, die er führt.

00:28:43: Er hat öfters mal eine Praktikantin hier.

00:28:47: Meetings ... Es ist für ihn viel schwieriger zu organisieren.

00:28:52: Wenn es der Kind halbwegs gut geht und sie einfach zufrieden sind mit Fernsehlogan oder iPad, kann ich auch von Hause aus genau gleich arbeiten.

00:28:58: Also nicht gleich konzentriert aber ich kann.

00:29:00: Oder ich habe meine Arbeitszeit auf die Nacht verlegen wenn das Kind schläft.

00:29:03: Kann ich mit dem Kind halt schlafen den Tag durch?

00:29:05: Also irgendwie geht's bei mir einfacher rauf!

00:29:08: Und er ist aber... Er kann nur im Homeoffice arbeiten.

00:29:10: Er

00:29:10: schafft auch im Home-Office meistens ein bis zwei Tage pro Woche.

00:29:13: Aber eigentlich erst seit Corona war so etwas der Benefit damals gewesen Ja, aber dann ist er doch meistens sehr absorbiert.

00:29:20: Ist in Coles

00:29:21: und die

00:29:22: Kinder sind ... Also wenn wir beide heissein sind und ich arbeite im Homeoffice, haben sie den Kindern auch mal mit Tittis.

00:29:28: Dann bin ich gleich der Default-Parent.

00:29:31: Wie so häufig?

00:29:33: Nächste Frage!

00:29:34: Wer schaut zuerst, wann der Abfluss verstopft ist?

00:29:36: beim Brünnenlei?

00:29:40: Für uns ist es eher ...

00:29:42: Nein, bei uns eben leider nicht so.

00:29:43: Ich habe leider nicht ein handwerklich megabegapter Mann.

00:29:48: Früher, als ich mehr Zeit hatte, habe ich YouTube-Videos geschaut und geguckt ob ich mich selbst etwas machen kann.

00:29:52: Inzwischen fehlt mir die Zeit.

00:29:54: Dann lömen wir es einfach ein wenig, weil es so viel nervt, dass nicht einmal einen Handwerker anruft und dann macht das.

00:30:02: Ja, ich merke

00:30:02: es zuerst!

00:30:03: und sagt mir, Marce, ich bitte kümmer dich.

00:30:06: Ich habe den Abfluss-Mentalat, würde ich sagen, aber er hat die Ausführung.

00:30:10: Und er macht es nicht selber oder holt mich gleich.

00:30:12: Ich werde ihn einfach verholen.

00:30:13: Er will es manchmal auch kommen, dass wir das zuerst anschauen müssen.

00:30:17: Dann machst du es aber dumm.

00:30:19: Ich versuche sie bergänzend selbst zu lösen und bin stolz, wenn sie mich gelingt.

00:30:22: Aber mit Zunahmen der Kinderzahl ist es ein bisschen schwieriger geworden.

00:30:26: Es ist ja nicht so lustig eine Abflüssigung jetzt entstopfen, wenn nachher noch Kinder ohne durchwählen.

00:30:31: Definitiv nicht!

00:30:33: Gut, wer kümmert sich um Geschenke für eine anständige Kindergeburtstag?

00:30:36: Oder auch Geschenk in der Familie oder so.

00:30:40: Ja, auch ich!

00:30:43: Meistens auch ich, aber oft habe ich den Geschenken im Enten und sage mir auch, mein Mann geht es für Kindergeburte.

00:30:55: Ich finde es alles so doof.

00:30:57: Und dann sage ich häufig, wir haben am Samstag die Achtung des Geburtstags von Y. Kannst du am Montag mit einem Ehli beides Geschenk geposten?

00:31:05: Dann mache ich das.

00:31:06: Da finde ich's blöd und das ist super!

00:31:09: Ich muss sagen er packt es dafür immer ein.

00:31:10: Also ich sag dann hier einpacken und dann macht er das, wenn ich's tu.

00:31:16: Ja bei uns bis meistens ich.

00:31:19: Manchmal mache ich es gleich wie du.

00:31:21: Ich sage dann irgendwie, wir müssten noch ... Also, ich habe es einfach im Kopf und dann schauen wir schon an wer es umsetzt.

00:31:27: Aber ich habe meistens so eine feste Idee, dass ich am Schluss aktiv werde und etwas sagen oder so.

00:31:33: Ja,

00:31:33: meistens kommt schon die Einladung.

00:31:35: Wenn es nur so WhatsApp-Einladungen sind, kommt sie zu mir nicht zu meinem Mann.

00:31:39: Und dann frage ich gerade ja was wünscht sich das?

00:31:43: Es gelangt gar nie bis zu ihm!

00:31:44: Gut, ich muss also eigentlich auch ... Ja, vorabstelle.

00:31:48: Ich habe wieder zu Hause einen Kisten mit so einer geschenklichen

00:31:52: Sohn.

00:31:53: Aber auch von mir initiiert oder nicht von meinem Mann?

00:31:58: Okay.

00:31:59: Wer redet mit dem Kind bei euch daheim, wenn ihr merkt, dass es etwas belastet.

00:32:04: Es geht ihm nicht so gut.

00:32:05: Wer führt das Gespräch?

00:32:05: Das ist schon die erste Frage, wer merkt's?

00:32:09: Okay, wer Merkts!

00:32:11: Ich glaube, da leidest du auch oft an mir, das zu merken und

00:32:15: ... Wahrscheinlich

00:32:17: habe ich ein Gespräch mit.

00:32:19: Ich glaube, für das sind die Kinder noch etwas ... Mein Sohn fällt an, mir Zeug zu erzählen.

00:32:25: Aber langsam und ja tendenziell bei meinen Schlafen nach dem Büchern, wenn man es gefühlt schläft, fast hier kommt noch was.

00:32:34: Und dort wechseln wir uns auch ab.

00:32:36: Aber

00:32:36: ich würde eher sagen schon beide sind irgendwie Ansprechspersonen.

00:32:41: Ja, das ist bei uns eigentlich auch so.

00:32:43: Wir diskutieren irgendwie viel Wenn man merkt, dass es irgendetwas ist und so.

00:32:51: Es macht dann einfach jemanden, der sich ein Kind bebringt oder etwas ruhige Minuten hat.

00:32:56: Meine Kinder sprechen immer mich aus der Sache an, wenn sie schlafen sollten.

00:33:01: Mein Mann sagt, tschüss, gute Nacht!

00:33:02: Dann gehen sie ins Bett.

00:33:04: Ich finde das spannend wie auch.

00:33:07: Wie das nicht gleichberechtigt abläuft.

00:33:10: Und wenn das angefangen hat, wüsste ich wie nicht?

00:33:13: Wer kontrolliert bei euch zum Beispiel die Velo-Bremse oder die Haife beim Auto?

00:33:17: Niemand.

00:33:20: Oh, oh!

00:33:21: Wirklich nicht im Service.

00:33:23: Wenn es ein Problem ist und ja dann ach Gott das ist ja richtig peinlich aber er macht's meinen Mann.

00:33:28: Das ist doch wieder richtig peindlich.

00:33:30: Also ich merke...

00:33:32: Man gibt gewisse Sachen wenn ich aus Prinzip manchmal ziehe.

00:33:33: Ich schraube nach vor meinen Kindern mit sie, dass sie das Frauen auch machen.

00:33:38: Aber nicht wie ich es gerne mache oder kann Ja, doch.

00:33:41: Irgendwie ist es schon peinlich.

00:33:43: Es geht mir etwas gegen den Strich.

00:33:46: Ihr merkt ja auch, diese Fragen sind stereotypisch ... Ich würde

00:33:50: es gerne bei unsterotypischen antworten.

00:33:53: Das ist ja bei der meisten so.

00:33:54: Bei uns ist das alles so, oder?

00:33:56: Wir haben Meidli und ein Bub die Hei.

00:33:58: Auch wir sind organisiert.

00:33:59: Man merkt schon auch, dass er sich eher um Technik kümmern kann.

00:34:06: Und ich eher um die emotionalen Sachen.

00:34:10: Ich glaube, wenn man so viel zusammen muss meistern in einer Familie, dann muss es auch einfach ein bisschen praktisch sein und das muss auch etwas liegen.

00:34:18: Das ist schon mein pragmatischen Ansatz.

00:34:21: Wenn du gegen den Strom kämpfen musst

00:34:26: ... Es gibt Bereiche, die sind so fest bei mir sowie alle Kinderkleider.

00:34:30: Wann passt etwas nicht mehr?

00:34:31: Wann braucht's etwas Neues?

00:34:32: Ein Auto ist jetzt einfach bei dir.

00:34:35: Strategische Inkompetenzen nennen wir das.

00:34:39: Ja, ich finde

00:34:40: die Joker muss sich auch manchmal ziehen.

00:34:42: Ich

00:34:42: weiss bis sonst noch strategisch inkompetent?

00:34:45: Man müsste jetzt gerade überlegen...

00:34:48: Also aber ja, ich habe auch nichts mit Erdo ... Ich mache das alles kaputt!

00:34:53: Aber sonst kann

00:34:55: ich nicht viel damit ... Wir haben selbst keinen Autor, wenn wir eins mieten oder auslehnen.

00:35:00: Dann fahren wir nicht immer ein und wechseln uns ab.

00:35:03: Unsern Sohn kommt der regelmäßigen Schreikampf über, weil er den Papi findet, was zu fahren.

00:35:08: Das finde ich so nahe.

00:35:09: Hä?

00:35:09: Ich

00:35:10: möchte

00:35:12: mir wissen ... What ever!

00:35:13: You don't know, he?

00:35:15: Er findet ihn einfach genau.

00:35:18: Es gibt ja solche Sachen, die man findet.

00:35:20: Genau wie du sagst, was mir wichtig ist.

00:35:22: Aber ich glaube, ich tue im Alltag eh ... Sachen reparieren und Sachen an die Hand nehmen, dass sie merken, dass Frauen das auch können.

00:35:30: So bin ich schon alle.

00:35:31: Also

00:35:33: weg!

00:35:34: Ich glaube, wie noch strategisch inkompetent beim Thema Kochen?

00:35:41: Vielleicht hast du es schon gehört... Wir haben eine neue Mitgliedschaft bei Malerlich.

00:35:45: Vielleicht hast Du ja schon gefragt...

00:35:47: Hm...

00:35:48: Für was ist denn diese genau?

00:35:49: Warum soll ich für etwas jeden Monat wieder Geld ausgeben, wenn ich sowieso nie darauf

00:35:52: gehe?!

00:35:53: Und ich hoffe, ich kann die jetzt mit dem überzeugen.

00:35:56: Erstens möchten wir dich gerne näher bei uns haben.

00:35:59: Uns gibt es seit acht Jahren, man hat ganz viele Leute aus der Community und unserer Followerschaft kennengelernt.

00:36:05: aber wir reden uns direkt mit euch austauschen können.

00:36:08: Wir wollen vor allem, dass ihr euch untereinander austauscht.

00:36:11: Im Safe Space am Ort wo ihr wisst, werdet nicht gewertet oder kommt nicht auf euch los.

00:36:17: Ihr könnt auch Gedanken teilen die vielleicht am anderen Ort nicht so gut ankommen.

00:36:21: Das ist das eine, was du bekommst mit der Mitgliedschaft bei uns.

00:36:24: Das andere ist ein spezieller und nachher Zugang zu den vielen Experten und Expertinnen, die wir in den letzten acht Jahren hier dürfen kennenlernen.

00:36:33: Ein paar werden sehr eng mit uns zusammenarbeiten, werden selber auch im Space kommentieren und kommunizieren und werden sich aktiv einbringen.

00:36:41: Wir nehmen einzelne Anliegen von euch auf, bringen diese bei uns im Magazin und werden sie breiter diskutieren.

00:36:48: Dort, wo es geht, holen wir auch wieder einen Psychotherapeutin oder eine Expertin dazu.

00:36:53: Wir wollen so unsere Community noch viel sichtbarer werden.

00:36:57: Und dann gibt's natürlich noch ein paar andere Benefits wie man sie so kennt von einem Membership.

00:37:01: Das heisst du kommst zum Beispiel mal ein Rabatt über bei unserem Concept Store.

00:37:04: Wir haben ganz tolle Partner die speziellen Deals anbieten für alle unsere Members und du kommest natürlich unseren Downloads gratis über.

00:37:13: Wenn dich das jetzt immer noch nicht überzeugt, dann vielleicht noch das als Letztes.

00:37:18: Wir sind darauf angewiesen, dass wir uns finanzieren können.

00:37:21: Und darum ist jede Unterstützung für uns Gold wert!

00:37:24: Es würde uns mega freuen, wenn man Rodé schon gleich bei uns begrüßen darf.

00:37:28: Alle Infos findest du natürlich direkt auf www.mal-erlich.ch.

00:37:39: Ich bin wirklich einfach auch wirklich inkompetent.

00:37:43: Nein,

00:37:43: ich koche nicht so gerne, beziehungsweise die Kinder, weil sie ja eh nichts essen wollen von dem was ich gerne kochen möchte.

00:37:50: und immer gleiche Kochen ist einfach mehr so ein Hast-Job.

00:37:53: Mein Mann macht das viel lieber und darum mit der jahrelangen Erfahrung, wie ich schon seit dreizehn Jahren inkompretend bin... Das wäre übrigens

00:38:01: gleich die nächste Frage gewesen, wer kocht.

00:38:05: Aber bei uns ist das auch eher er, der kocht?

00:38:10: Ich

00:38:13: spiele wirklich nicht gerne.

00:38:18: Sie sind brutal, aber ich koche sehr gerne!

00:38:20: Kochen ist für mich mein Time.

00:38:23: Ich mache mich extrem unglücklich, wenn es nachher nie mehr ist.

00:38:25: Aber es macht mir noch viel weniger glücklich, weil ich extra etwas für Kinder kochen kann und dann gegessen werde.

00:38:30: Darum koche ich inzwischen einfach, was ich koche und man isst ihn oder nicht.

00:38:34: Und wenn es megafansisch gibt es eine Stücke Brotosalternativ und wenn es pasta war, findet man jetzt nichts.

00:38:40: Ein

00:38:42: Busy ist eben so, dass er eigentlich immer kocht und auch mega gut kocht.

00:38:45: Superkocht!

00:38:46: Und auch gesünder Kochtl und alles... ...und mich nervt zu mängst, weil ich dann finde, den Musi darf ich mit den Kindern spielen oder?

00:38:54: Also es ist wie so.

00:38:55: also auch wenn ich einen Tag mit der Kind bin irgendwie, dann würde ich eigentlich lieber ein bisschen kochen, denn bei kochen kann man whatever, einen Podcast anlassen zum Beispiel oder so oder?

00:39:05: Genau!

00:39:05: Wenn ich denke, ah damn, wieso kann ich nicht besser kochen?

00:39:08: Wieso mache ich das nicht lieb?

00:39:10: Ich habe einen Knoten, den wir heute bei der Vorbereitung auf das Gespräch eingefallen haben.

00:39:15: Es war in den Anfang, als wir ein oder zwei Kinder hatten.

00:39:19: Dann erinnere ich mich an meinen Arbeitskollegen von meinem Mann zu ihm und sagte, du bist so ein super Ehemann!

00:39:24: Du kommst heim vom Schaffen nach einem langen Arbeitstag und dann stehst du gerade die Küche und kochst.

00:39:28: Und du gibst deiner Frau quasi diese Erholung?

00:39:30: Ich dachte damals, ich habe mega Glück.

00:39:33: Ein paar Jahre später dachte ich, aber warte, ich kann einen langen Tag, den ich nur um die Kinder kümmern konnte und keine Pausen hatte.

00:39:42: Jetzt kümmere ich mich ja wieder um die Kind während er kocht.

00:39:45: Also eigentlich wäre es vielleicht etwas erholsamer zum Kochen.

00:39:48: Der

00:39:49: Denkwandel musste erst mal stattfinden.

00:39:52: Ich mache mich immer an diesen Momenten in meinem zweiten Mutter- schaft zu leben.

00:39:55: Ja genau, das ist immer mein Tochter ... Ich habe meinen Sohn von der Kit abgeholt und sie zusammen nach Hause kamen.

00:40:00: Dann trage ich mir den Säugeln in die Hand.

00:40:04: Mit meinem Sohn habe ich ja den ganzen Tag gekocht, um mit ihm zu Nachkachten zu sein.

00:40:08: Das sind die Erholsamsten.

00:40:11: Wir würden es nicht meinten, dass wir eine zweieinhalbjährige Nachkache erholsen haben.

00:40:15: Es war so!

00:40:16: Und ich glaube das sei unerholsam mit dem Rest der Zeit gewesen.

00:40:19: Wir

00:40:21: haben hier noch so Fragen, die wir gerne diskutieren wollen.

00:40:24: Wer dreht das

00:40:27: Termin in den Familienkalender?

00:40:30: Das ist

00:40:30: bei uns ein sehr festes Thema von meinem Mann.

00:40:33: Ich muss auch sagen, wenn Kindertermine kommen, die bei uns sehr altbacken sind und man alles übertragen muss.

00:40:42: Es geht meistens, wenn das Meld euch zehn Minuten schreibt um ihr.

00:40:47: Er

00:40:47: macht es mir gar nicht, hat er doch bei uns gearbeitet.

00:40:53: Aber das muss ich wirklich nicht.

00:40:55: Und wer beorganisiert bei uns sozialen Leben?

00:40:57: Das ist eine gute Frage.

00:41:00: Eigentlich so beide.

00:41:02: Es gibt Leute, die mehr Kollegen von ihm sind, die ihn organisieren und andere, die ich organisiere.

00:41:07: Wir haben auch viele Gruppen zu schätzen mit z.B.

00:41:11: Mann und Frau eines befreundeten Berlins ... Fängt er oft an, Terminvorschläge zu schicken?

00:41:18: Wie es bei sich.

00:41:20: Mir fällt das auf auch im Gespräch mit Freunden von mir.

00:41:23: Das ist eigentlich recht häufig.

00:41:25: Es ist nicht überall so und es ist gerade eine Bubblebildung.

00:41:28: Aber das recht häufig.

00:41:30: Frauen viel mehr energieziehend aus Freundschaften und sozialem Kontext sind auch viel mehr ... Ja, die Hand nehmen, organisieren und so.

00:41:40: Bei uns ist es eher so, dass wir das Gefühl haben, dass mein Mann auch etwas zu viel oder gar nicht so viel braucht.

00:41:48: Ich glaube, ich hätte weniger soziale Kontakte, wenn ich nicht wäre.

00:41:52: Wie ist das bei euch?

00:41:54: Ja, also ich mache fast alles.

00:41:57: Aber ja, ich bin ein vielleicht ein anspruchsvoller Mensch.

00:42:02: Mein Mann ist sehr unkompliziert Ich brauche ziemlich genaue Mengen als sozialer Kontakt oder auch nicht, dass wir einen Wochenende zum Beispiel haben.

00:42:11: Es ist wie ich mir schneller zuviel ... Nein!

00:42:13: Mein Mann isst schon irgendwann zuvielen aber man isst nicht irgendwann zu viel oder es ist mehr langweilig?

00:42:17: Das heisst, ich habe relativ weit aussen sogar, wenn ich meine Freundinnen noch sehe, die vielleicht kein Kind haben, also Zeug für mich mache und wenn das etwas gemeinsam schön wäre und wenn vielleicht nur ein Freund von mir lieber per WhatsApp gefragt hat.

00:42:28: Das kann natürlich auch zu mir.

00:42:30: Ich habe überhaupt den Adlerblick.

00:42:33: Mein Mann informiere ich in der Regel zwei, drei Tage vorher über das Programm und er ist froh, dass es sich nicht muss kommen.

00:42:39: Man hätte aber auch Freude.

00:42:40: Es ist nicht so, dass man einen Motsch findet.

00:42:42: Angeholte können wir essen, toll!

00:42:46: Nur bei Sachen, die ich jetzt wirklich nicht sicher bin, ob er eine gute Idee findet, sprechen wir explizit vorher ab.

00:42:53: Ja ... Ich weiss auch nicht wieso das so ist?

00:42:57: Ich finde es auch eine recht anspruchsvolle Situation, wie allem gerecht zu werden.

00:43:02: Also wir hatten das Wochenende Zeit und dann ... Wir möchten als Familie etwas machen.

00:43:09: Wenn man mehr Kinder hat, will man schauen, dass wir auf jedes Kind eingehen.

00:43:13: Man möchte Zeit für sich haben

00:43:14: ... Man möchte posten.

00:43:17: Man muss waschen.

00:43:18: Wobei ich sage, das macht mich konsequent nicht.

00:43:21: Wir tun wirklich immer einen Lieferalo.

00:43:24: Als zweiter Kind kam in der Pandemie-Weltkode und postete man dort ja auch rein.

00:43:29: Seitdem haben wir einfach Beipalten.

00:43:31: Wir sind wirklich immer ein Lieferaloso.

00:43:34: Und wir

00:43:34: haben eine Mühneplanung?

00:43:36: Früher haben wir das gemacht.

00:43:37: Am Anfang haben wir es mittlerweile etwas mehr improvisiert, aber ich glaube, es wird ... Ich glaube, sie hat recht viel ... Es wird uns relaxer in die Wochenstattung als man das noch hätte.

00:43:49: Was ist das bei

00:43:51: euch?

00:43:51: Ja, ich bin einfach eine Einversüchtigung auf Menschen, die mir nichts überwiesen haben.

00:43:54: Aber ich habe ihn nicht.

00:43:55: Ich bin zu fest nach dem Lustprinzip.

00:43:57: Ich weiss doch nicht, was ich am Freitag wirklich essen will.

00:44:01: Wir haben bzeitlang auch Lieferen lassen essen.

00:44:04: Ich muss das auch wieder anfangen, wenn ich mit euch rede.

00:44:06: Aber nur den Grundbedarf!

00:44:08: Weil ich nicht weiss, was ich am Samstag kochen will und ob ich koche gerne, aber ich muss den Lust haben.

00:44:13: Das Schlimmste ist es, wenn man kocht, weil ich keine Bock habe zu essen.

00:44:17: Darum müssen wir nur Milch-Orangene auf dem Zerzügeli verlaufen.

00:44:23: Und sind dann gleich noch gut posten?

00:44:27: Ja... Bei uns sind auf dieser Menüplanung immer so die gleichen Sachen gestanden am Schluss.

00:44:31: Ich glaube, darum haben wir es auch irgendwie aufgehört oder?

00:44:33: Weil du denkst schon wieder weinen, schon wieder nichts.

00:44:37: Bei uns stehen da die gleichen fünfzehn Dinge drauf, wo

00:44:40: sich in alle zwei

00:44:41: Wochen ja ... Aber das ist mega mein Mass im Ding.

00:44:44: Also er steht immer mega dahinter und schickt mir an mich ein Vorschlag schon Mittewochen.

00:44:48: Erinnert mich dann siebzehnmal daran, dass ich auch noch etwas überlegen sollte.

00:44:52: ohne seine treibende Kraft dahinter.

00:44:54: wäre ich auch nicht so organisiert.

00:44:56: Und dann kann man in einer Woche gepostet werden?

00:44:57: Ja, oder die Leute eben abstellen.

00:44:59: Je nachdem, wenn wir am Wochenende ein sehr volles Programm haben, lassen wir es liefern und sonst gehen wir... Gott, er meistens gepostest ist eigentlich der Bereich wobei ihm liegt.

00:45:06: Ja.

00:45:07: Wir haben ja schon sehr viel über Mental Load diskutiert.

00:45:11: Also ich weiss jetzt, dass ihr das kennt.

00:45:14: Haben sie irgendwie Tipps oder Strategien, die ihr anwenden soll, um etwas mehr von euren Schultern wegzunehmen?

00:45:23: Also, ich habe Ronin geägt.

00:45:26: Wahrscheinlich danke.

00:45:26: mal ehrlich.

00:45:29: Vor etwa drei Jahren habe ich einmal eine Excel-Liste mit meinem Mental und alles entteilt, das Google Sheet gemacht.

00:45:36: Für mich und meinen Mann können alle unseren Mental-Laut aufschreiben.

00:45:39: Und dann konnte man es neu verteilen.

00:45:42: Mein Mann war überrascht, wie viel Ziele mein Mental-Load hat.

00:45:45: Jetzt hat er leider den Link zu der Excel- Liste verloren.

00:45:48: Das ist

00:45:49: strategisch, nicht inkompetenz.

00:45:53: Ein strategischer Verlust.

00:45:55: Es ist bezeichnend, dass ich meine Textliste nicht.

00:45:59: Ich habe sie auch schon lange nicht geführt.

00:46:00: Ich glaube es hat trotzdem ein Aufschreiben mal geholfen und es gibt so kleine Sachen, die wir wirklich besser ... Das Bild war damals recht klar.

00:46:10: Wunderlied.

00:46:12: Bei mir liegt der grosse Teil.

00:46:17: Wird es aber Schritt für Schritt, habe ich das Gefühl schon irgendwo auch, wird er sensibler oder verbessern wir uns ja gemeinsam einen gemeinsamen Effort.

00:46:24: Also so banales Beispiel.

00:46:27: Wir sind wirklich einkaufstechnisch mäßig gut organisiert.

00:46:31: Vorher erzählt mich jetzt heute Morgen ... Für diese Erwachsenen hat man kein Kind.

00:46:34: Wir haben gerade noch knappen Konfliktspräse, die haben wir nicht gefunden.

00:46:38: Wir gehen häufig nach Hause arbeiten und schnell eine Probe posten oder überlegen, was es gibt und machen.

00:46:45: Das ist etwas, was ich immer automatisch gemacht habe.

00:46:47: Und jetzt mega oft schreibe mir mein Mann vor mir, wo die Sergei geht.

00:46:51: Ich habe übrigens heute Abend in das Brot und keines bringe später noch ein Brot.

00:46:54: Und es finde ich mega toll!

00:46:56: So, etwas, das wir weit geschafft haben, dass dort der Schiff nicht offiziell bei ihm, aber er denkt genau so daran, wie sich der schneller ist als der Gewinner, der daran denkt... und er ist tatsächlich jetzt manchmal den Gewinner.

00:47:10: Ich habe gerade ein aktuelles Beispiel für diesen Mantel.

00:47:12: Unsere Kinder sind gestern eine Nacht weg und meine Überlegung ist eigentlich immer, ich muss mich einfach versuchen, mehr zurückzuhalten oder?

00:47:22: Also ich arbeite es immer noch nicht im Kopf jeweils so dass ich das mal irgendwie schon ... Mit der Woche überlegt man, was die Kinder brauchen.

00:47:31: Okay, im Sonntag ist es schön.

00:47:32: Ich brauche Zunregremen am Montage-Regnets und das Gummistiefel.

00:47:36: Und ich packe dann aber zurück.

00:47:38: Das macht er, weil er geht ja.

00:47:40: Aber ... Ja, ich versuche einfach nach oder nach immer noch zu wissen.

00:47:47: Ich weiss auch, dass es funktioniert, wenn er es alleine macht.

00:47:50: Eigentlich sind sie auch Erfahrungswerten, die helfen sollten, um das irgendwie loszulassen?

00:47:57: Sandra, bist du bei dir?

00:47:59: Ich glaube die erste Jahre unserer Elternschaft ist der Begriff Mental load gar noch nicht in unserem Kopf angekommen.

00:48:04: Und mir hat es schon mal mega geholfen ein Wort zu haben eine Bezeichnung für das Gefühl von irgendwie ständig im Kopf schwirrt etwas um und ich glaube so richtig anfangen das gerechte Aufteilen haben wir auch erst mit den Jahren und heute kann ich sagen ist vieles sehr viel gerechter aufteilt.

00:48:22: also am Anfang Es surte gerade bei meinem Handy, weil es heute Morgen der neue Quintalsbrief schon wieder von der Schule kam.

00:48:29: Und er ist wahrscheinlich gerade am Termineitragen.

00:48:31: Also den Termineintrag-Mental-Load habe ich zum Beispiel abgegeben oder ... Ich habe gesagt

00:48:35: z.B.,

00:48:35: ein Sportverein aus unserem ältesten, das ist jetzt einfach dieses Ding, das Organisieren.

00:48:40: Aber ich glaube, es ist wirklich aktiv so etwas zu delegieren aber sich dann auch komplett rauszunehmen und dann versuchen nicht mehr das Ständig im Blick zu halten und zu kontrollieren.

00:48:50: Und ich glaube, das hat von mir wie ein Schritt gebraucht und von ihm ein Schritt überhaupt gesehen.

00:48:54: Ich glaube jetzt hat es auch geholfen, dass ich wirklich schon das erste Mal vor sechs Jahren und das letzte mal vor über zwei Jahren wirklich eine Woche alleine in die Ferien bin.

00:49:02: Das war für mich grandios gewesen und ich glaube aber auch, es hat irgendwie geholft um immer einmal klar zu machen was fällt alles an?

00:49:09: Was ist diese unsichtbare Arbeit, von der sie immer redet, aber wo ich eben bis jetzt noch nie gesehen habe?

00:49:15: Genau, bei uns ist das auch die Erfahrung.

00:49:19: Wir haben im Vorfeld, als ich schwanger war, schon sehr fest darüber geredet und wir haben den Begriff gekannt.

00:49:24: Und wir haben dann, glaube ich, auch basierend auf dem Artikel von Malerlich – also damals noch eine Working-Mamme – einen Liste gemacht?

00:49:33: Also wirklich vor, bevor jedes Kind auf der Lasse

00:49:35: ist.

00:49:35: Ja genau, haben wir eine Liste gemacht mit Verantwortlichkeiten oder?

00:49:38: Es ist dann eben ganz klar nicht umgegangen wer macht was und wer denkt an was, oder?

00:49:43: Und ich habe lustig gewusst die Liste hat letztes Mal wieder angeschaut.

00:49:45: Es war schon auch recht klassisch so einzuschauen dass irgendwie.

00:49:50: es sind also Sachen gekriegt wie die Begrünung von den Terassen oder so.

00:49:54: Dort haben wir gleich noch nicht gedacht, dass wir euch in den nächsten Jahren nichts mehr beschäftigen können.

00:49:58: Wir haben noch einen Leutnant.

00:50:00: Es war schon ein bisschen Kinderkleider, aber die Idee war eigentlich wirklich und das hat mega funktioniert und es funktioniert immer noch.

00:50:10: dass er z.B.

00:50:11: für die Entsorgung zuständig war oder eher für die Zubereitung der Wohnung.

00:50:16: Es geht nicht darum, dass er diese Wohnung geputzt oder den Abfall entzog, sondern auch die Termine eingetragen von der Schule.

00:50:22: Sondern er hat auf dem Radar wenig Summe fest vor der Kritte.

00:50:26: Ich träge das ein!

00:50:27: Oder?

00:50:28: Der Abfall muss man wieder rausnehmen und er muss es dann nicht machen, sondern er schaut.

00:50:33: Er kann auch wir sagen heimischen kannst du den Abfalls mit rausnehmen, sondern es hilft mir dann okay... Das Dossiekrit muss ich nicht im Kopf haben.

00:50:41: Ich weiss genau, alles was wichtig ist Hilfe.

00:50:43: Schaut er an oder Arzttermin war bei mir.

00:50:45: Das hat mich am Anfang sehr geholfen um das komplett ausblenden und zu wissen, dass er sich kümmern würde.

00:50:52: Ich spüre mir gleich meine Liste wieder.

00:50:54: Das

00:50:55: hätte

00:50:56: ich noch einmal abgegeben.

00:50:57: Nein, aber besser zu machen.

00:50:58: Mit der Linkwiederzüge?

00:50:59: Ja, mit der Zeit Wiesel und dem Stress ist es irgendwie ein Überlebensmodus von

00:51:04: der Leifengängsten-Widerstandung.

00:51:07: Total!

00:51:07: Genau, das finde ich auch ... Ich finde, man muss sich nicht noch viel Arbeit aufbühren.

00:51:14: Es war auch ein bisschen so bei uns.

00:51:16: Ich habe mich um die Kinderkleider geübt.

00:51:19: Wie ist es immer wichtig, dass er Wesen für grössere Kinder hat?

00:51:22: Zum Beispiel, dass er die Sachen gleich wie weiss.

00:51:26: Was uns wirklich am Megakolf hat, ist, dass wir beide unsere Eltern zur Hälfte haben bei den ersten Kindern.

00:51:33: Wir hatten dort weder Deal.

00:51:34: Jeder von uns nimmt noch zwei Monate unbezahlte Urlaub.

00:51:37: Ich kann so wie sechs Monate mit unserem ersten Kind sein.

00:51:41: Dann hat er nochmal zwei Monate übernommen.

00:51:44: Er

00:51:45: nahm

00:51:46: da unbezahlten Urlaub?

00:51:47: Genau.

00:51:49: Und dann bin ich wieder achtzehn Prozent arbeiten nach dem halben Jahr.

00:51:52: Und ich weiss heute noch, der erste Monat dort wieder am Schaffen oder?

00:51:57: Nach einer Zeit einfach nur mit dem Kind.

00:51:59: Ich habe es mega genossen.

00:52:01: Natürlich auch.

00:52:01: Ich war sehr nervös und hatte aber etwas Ängste natürlich zum Go um von diesem Kind zu lange wegzuziehen.

00:52:07: Ein ganzer Tag!

00:52:10: Aber ja... Einfach mal den Kaffee trinken können mit anderen Leuten über andere Sachen als Kinder.

00:52:15: Und nach Hause kommen und zu wissen, dass er ... dass er alles organisiert, was er beim Kinderarzt war.

00:52:22: Er hat zum Beispiel auch Kita-Eingewöhnung gemacht.

00:52:24: oder bin ich am Anfang gar nicht so involvierig gewesen?

00:52:27: Ja und das hat schon mega fest geholfen quasi auch jetzt, dass das Vertrauen hier ist, damit er mit den Kindern ein Wochenende sein kann und alle überleben.

00:52:38: Also mehr wie das natürlich!

00:52:42: Ich habe total das Gefühl, dass etwas mega wichtig war.

00:52:47: werden wir dann auch politisch über das abstimmen.

00:52:48: Die Unterschriftensammlung fängt jetzt an für die Elternzeit-Initiative und ich habe das Gefühl, dass wenn das Leute macht, wenn das Familien macht ist es ein riesiger Game Change.

00:53:00: Wie beide Elterteile sehen, was überhaupt alles anfällt.

00:53:04: Ich glaube auch, weil das Kind nicht so mega fest auf eine Person geprägt ist ... Das war bei uns eine sehr grosse Hürde zu wieder wegbringen.

00:53:12: Dass Kinder sich einfach so gewöhnt sind, dass Mami alles macht, dass sie einfach hier ist und dann auch den Vater genau gleich zu akzeptieren.

00:53:21: Und dann geht man schnell den Weg vom geringsten Widerstand an, du willst dich nicht von Papa ins Bett bringen?

00:53:24: Dann können wir nachher beide auf die Vierabend geniessen.

00:53:28: Dort mussten wir vielleicht manchmal konsequenter sein und hätten uns im Eingefallen gemacht.

00:53:32: Wobei weisst du, das war aber unsere Spannung, da hat es auch gleich gegeben oder?

00:53:35: Da fragst du, haben wir unseren Menschen gefragt warum?

00:53:37: Unsere Tochter hat irgendwie auch ... Was sie einig war oder so, hat sie uuuh lang!

00:53:42: Nur weil er sich beibringt.

00:53:44: Und wir haben uns gefragt, warum ist denn das?

00:53:47: Wir haben uns so organisiert, dass es halb-halb ist und er gleich da ist ...

00:53:53: Bei uns ist es auch so.

00:53:56: Wenn ein Kind umgeht oder einfach all diese wirklich emotionellen Situationen, ist es sehr klar, dass Mama, Mama, Mama ist.

00:54:07: Außer ich bin nicht da, dann ist es mega ... Mein Mann hat eine sehr gute Beziehung zu den Kindern.

00:54:11: Aber ich finde, auch wir haben Blödsatz alles ... Ich hatte den Mutterschaftsererlebnis.

00:54:16: Ich habe auch sechs Monate gemacht plus minus und getilte.

00:54:21: Und sonst sind mir so ... Also mit der Mannschaft ist es ein Hundertprozent, aber ich bin am Abend wie weg.

00:54:26: Ich würde sagen, wir haben wirklich ziemlich genaue Gleichfälle.

00:54:28: Aber nur ich bin Koch-Härisch mit dem Kind!

00:54:31: Ich weiss nicht wieso?

00:54:32: Das ist trotzdem so klar... Für mich ist es, wie die älteren Zeit oder der Mutterschaftsurleben der einzige Unterschiede.

00:54:41: Oder das Stille, wo ich sehe... Wo kann der Grund sein?

00:54:45: Das ist ja auch schön!

00:54:48: Ich genieße das ja irgendwo auch, also eine Priorität zu haben.

00:54:51: Aber manchmal ist es einfach belastend.

00:54:53: Wenn mein Mann weg an den Mann, dann bräuchte ich ihn nicht mehr, wenn ich weggehe, ist das ein Problem.

00:54:57: Es ist nicht

00:54:57: manchmal einfach gemein.

00:54:58: Wir sind beide die Hei und machen Freizeitgenüsse auf dem Sofa sitzen.

00:55:03: Und ob es ist, heisst immer Mami da, Mami dort?

00:55:06: Ich denke immer ... Wenn ich beim Duschenbier oder im kleinsten Raum bei uns ... Beide Kinder sind in diesem Raum.

00:55:12: Ich denke, wie viele Kinder ... dass wir noch laufen, egal wo ich bin in der Wohnung.

00:55:18: Es stört mich nicht aber einfach das Feststellen und sich vorzustellen wie viel Freie um die andere Person hat oder?

00:55:26: Mich lässt es manchmal schon zu weifeln.

00:55:28: also bei mir ist es schon der einfachste Weg ist zum danken auch shit bin ich echt zu viel weg?

00:55:35: Sie sind auch schlecht zu gewissen, oder?

00:55:36: Ja.

00:55:37: Ich weiss keine Ahnung ob da eine Kausalität ist.

00:55:40: Aber für mich fällt es sofort an.

00:55:44: Für die Schweiz im Jahr ... immer noch eher ungewöhnliche Modelle anzahlt der Tag.

00:55:49: Oder ich schaue sich so ein Abend gebrauchen und bin in der Regel weg.

00:55:52: Manchmal war ich aus beruflichen Gründen, manchmal wollte ich einfach mal eine Freundin sehen.

00:56:00: Ich bin bei vielen Sachen, wenn es mir nachläuft oder wenn auch etwas ist.

00:56:03: Wenn ich viel Emotionen habe, denke ich immer, dass ich zu wenig zu Hause bin.

00:56:07: Kennst du dir das schlechte Gewissen an, Sandra?

00:56:09: Ja ... Das haben wir wie alle.

00:56:12: Auch schlecht gewisse nur schon darum, wie wir den Weg vom geringsten Widerstand gegangen sind und wie jetzt Kinder auf mich bezogen sind.

00:56:19: Ich denke manchmal schau wär's anders gewesen, sie wären mehr ein Kita.

00:56:22: Die Zweifel sind so fest in uns drin!

00:56:27: Und hast du auch ein schlechtes Gewissen, aber wenn du jetzt in die Privatabmabe mit einer Freundin etwas machst?

00:56:31: Inzwischen nicht mehr so.

00:56:32: Keine Kinder waren noch mehr, die es wirklich brühlt haben und an meinem Bein gehangen sind.

00:56:36: Ich musste sie fast abschütteln und dann schnell die Tür hinter mir zu schletzen.

00:56:40: Ja, ich bin ja schon umgekehrt, weil mich eine Kind Brühlen angeneutet hat.

00:56:44: Mami, du musst nach Hause kommen!

00:56:46: Ich fand das mega schwierig.

00:56:47: Ich fand es einfacher, nachdem's dann wirklich mal so ein bisschen unabhängig

00:56:53: war.

00:56:53: Mein Mann hat viel motiviert zu gehen und versucht immer der Kind zu erklären, dass es wichtig ist, dass er für sich etwas macht.

00:57:04: Meine Kinder haben ja auch Freunde, du siehst auch gerne deine Freunde!

00:57:07: Nur wenn ich jetzt deinem Mami bin, habe ich nicht plötzlich nur noch das und möchte meine Freundinnen sehen.

00:57:12: Ja, und mir kickt ihn immer schon.

00:57:13: Er hat ja das auch nicht oder das schlechte Gewisse.

00:57:16: Ich versuche mich immer an dem irgendwie zu orientieren.

00:57:19: Und

00:57:19: ich finde, was mega hilft gegen schlechte Wissen ist so die Vorbildfunktion.

00:57:22: Also ich möchte meinem Kind zeigen, dass du dich nicht aufopferst und dein eigenes Leben aufgegeben hast nur weil du Kinder hast, sondern dass diese Zeit für dich selber und deine Selbstversorgung wichtig sind.

00:57:32: Dann trauste ich mich immer mit ihm oder habe mich früher damit traustet, dass es einem schwerer Gefallen ist, dass ich eigentlich meinen Kindern gefallen mache wenn ich zeige... Ich schaue weiter in eine Person mit eigenen Bedürfnissen.

00:57:43: Die sind auch

00:57:43: wichtig.".

00:57:46: Hände ihr diesen Live-Hack oder etwas, das wir in den letzten Jahren extremst erleichtert?

00:57:57: Oder hattest du uns geholfen, uns so zu organisieren, wie wir uns wollen?

00:58:03: Hey!

00:58:06: Über das haben wir es noch nicht so festgeredet.

00:58:08: Ich finde, sie sind eine flexibelbrufliche Situation.

00:58:12: Ich weiss, es ist ein Privileg, das sehr viel nicht hat.

00:58:16: Aber ich kann auch Termine, die ich nicht canceln kann, aber ich habe sehr viele Termine in denen ich schiebe oder wenn ich etwas vorläuft, dann mich organisieren und unorganisieren.

00:58:32: Es gibt eine gewisse Freiheit.

00:58:34: Was ich z.B.

00:58:35: machen möchte, ist, dass wir morgen Abendverantwortung aufteilen können.

00:58:39: Theoretisch kann ich bis am Abend um zehn arbeiten.

00:58:41: Wette nicht!

00:58:42: Aber ich muss niemanden holen.

00:58:43: Ich muss immer bringen.

00:58:45: Vor einem Nünchen kann niemand von mir etwas wählen und hat für mich gegen Abend auf den Offen.

00:58:51: Und ich mache kurz die Tage.

00:58:53: Ich arbeite vielleicht erst in fünf Stunden pro Tag und sitze am Abend noch einmal an, wenn es nötig ist.

00:59:00: Die selbstbestimmte Zeit zu haben ... Das ist für mich der grösste Vereinbarkeitshack, den ich vorstellen

00:59:07: kann.

00:59:07: Es geht mir sehr endlich und es ist sehr privilegiert.

00:59:11: Wie gesagt, die Arbeit können um das Familienorganisieren.

00:59:14: Die meisten müssen es umgekehrt machen im Familienjahr, um die Arbeit zu organisieren.

00:59:19: Das hilft mir schon sehr mit drei Kindern, mit einem Kind, mit einer Behinderung.

00:59:23: Ich habe einen Termin am Tag wahrgenommen und am Abend geschaffen.

00:59:27: Das ist eine der Voraussetzungen.

00:59:30: Und sonst so ein Hack.

00:59:31: für mich ist einfach die Erkenntnis, es muss nicht so perfekt sein, dass gut genug.

00:59:37: Ich finde das hat mir mega geholfen zu sagen ich kann auch arbeiten und Familie nicht nur noch eine mega coole Geburt ins Neune organisieren oder backen sondern es gibt halt einfach Bobkone in Säckchen abgefüllt, haben keine nach Ehe lieber.

00:59:49: Einfach so ganz kleine banale Sachen wo ich mir wie selber den Druck rausgenommen habe.

00:59:55: Können wir mal eine Liste mit einem Hacks machen?

00:59:59: Wir

01:00:00: haben ein Artikel, das heisst Hacks von Berufstätigen.

01:00:04: Es kommt kein Popcorn vor, aber andere Hacks.

01:00:08: Mir hat eine Freundin gesagt, dass wir klein waren.

01:00:12: Ich habe mal jemanden gesagt, dass Leute, die eine super tolle und aufgehörige Wohnung haben, einfach ein langweiliges Leben.

01:00:20: Und ich weiss den Satz kann auch Leute angreifen, die wirklich eine Wohnung haben.

01:00:25: Aber irgendwie hat es mich alle geholfen... Also ich habe natürlich auch gerne eine aufgehörtliche Wohnung, oder?

01:00:29: Aber sie können sich so denken, wenn es herrscht, heisst das einfach.

01:00:33: auch ich auch irgendwie ... Wichtig ist, das zu tun wie aufzuhumen.

01:00:37: Wenn ich glaube es schaue eine Sache der Prioritäten über den Mäuseaufgumpte-Wohnung sehr viel Ruhe gibt und dann besser kann denken und arbeiten,

01:00:43: dann braucht

01:00:43: das vielleicht...

01:00:44: Ich habe

01:00:45: ein Gärmskau, es stört mich nicht, aber das ist manchmal so etwas mit meinem Mann in Streitpunkten.

01:00:50: Nein, ich muss an einer Woche aufruben.

01:00:51: Also was ich wirklich geht, der Prozess ist auch bei meinen Kopfhupfen rum in diesem Moment.

01:00:55: Also ich kann wie nicht ... In dieser Hochgedanke oder in dem höheren Stress, wo mein Alltag ist, muss sich wie?

01:01:01: Muss wieder Rahmen stimmen, da muss ich mich wohlfühlen.

01:01:04: Ja, ich habe aufgenommen.

01:01:07: Nein, ich tut das lieber lieber auch zu sourcen!

01:01:09: Wie du von FF hast mit dem Lisserdienst Michel oder eben auch irgendwie eine Reinigungshilfe in Gärter, die halt Sachen machte?

01:01:15: Ich denke dann immer... Die machen ja, dass in der gleichen Zeit... Also dann machen sie viel weniger Zeit als ich.

01:01:22: und erst noch besser Und wichtig ist, dass sie wie ein Ferienlöhning überkommen.

01:01:27: Aber in dieser Zeit verdiene ich nicht mehr an sich hinzahlen aber ich habe mehr Spass mit meiner Arbeit.

01:01:32: Es ist auch privilegiert, ist mir klar.

01:01:34: Aber es ist für mich auch so ein Hack wie das überhaupt alles unter einen Hut oder nicht unter einem Hut, weil es überhaupt alles zu bewältigen ist?

01:01:41: Ja eben, wenn man ja schaut ... In der Schweiz gibt es eine solche Tendenz, dass Frauen immer noch mehr Haushaltsarbeit leisten und aber auch gleichzeitig immer mehr die Werbsarbe steigern.

01:01:54: Also von daher ist es sicher gut, wenn wir irgendwie Tipps und Tricks haben.

01:01:58: sich selbst hier.

01:01:59: Sagt es nicht und hat mehr noch mehr Beantwortung?

01:02:02: Ja, ich finde das ist der Dialog.

01:02:03: Du hast jetzt gerade die Artikel geschrieben für den Weltfrauentag.

01:02:09: Ich habe vor allem auf Insta mitgefragt, dass der Kommentar etwas ging.

01:02:13: Und ich glaube du hast ja gesagt, dass sie sogar kommentiert oder ein paar andere.

01:02:17: Aber es geht einfach nicht, dass man uns Frauen sagt, wir können ja alles haben aber anderen nicht weniger... arbeiten oder mehr übernehmen.

01:02:27: Also Gerichtberechtigung geht nicht, indem wir jetzt auch noch davon arbeiten dürfen.

01:02:31: Es funktioniert einfach nicht und ich finde das ist kein Jahr nicht neunzig Jahre Feminismus.

01:02:36: aber ich bin froh, dass man inzwischen erkennt, dass es uns eine nach der anderen die Schänder bewusst nicht zerklebt wenn wir einfach versuchen und Hopp jetzt auch eine Karriere hinzulegen.

01:02:48: Das ist einfach utopisch und bei Kita ersetzt nicht älteren.

01:02:55: Und darum braucht es die Frage nach Hex oder wie arbeiten wir, dass die Väter auch mehr involviert werden und mehr diese Dinge leisten.

01:03:07: Was bei uns in der Schule ist, was ich sehr merke ... Mein Mann ist z.B.

01:03:14: alle in den Chats drin, du hast das vorher erwähnt, Sandra?

01:03:17: Er bringt sich jetzt nicht fast aktiv ein.

01:03:21: Er hat auch die Telefonnummer von den Eltern, der Kinder oder häufig sind es halt Mütter.

01:03:25: Sind ja beide drin?

01:03:27: Oder nur er?

01:03:28: Im älteren Jets sind wir beide drin aber wobei er wirklich auch aktiv beeinflusst.

01:03:33: Ich padm mit dieser Zucke heran so um mich zu exponieren.

01:03:39: Aber ich finde da mussten wir immer wieder darauf pochen gegenüber der Schule oder anderen Vereinssachen... Nehmen beide ein, denn es wird immer noch jemanden drin.

01:03:48: Es ist manchmal

01:03:48: nicht mal ein Falt vorgesehen, dass du wie zwei Nummern hinterlegen kannst.

01:03:52: Was mich auch immer sehr genervt hat, ist wenn der Kinderarzt einfach per die Einfolge mir anläutet.

01:03:58: Sogar wenn mein Mann am Tag, den ich mit den Kindern am Morgen am Kinderarzte anläutete und sie nach dem Rückruf gibt, läutet der Arzt mir an.

01:04:07: Und ich habe angefangen, einfach am Tag, an dem ich das Telefon nicht abnehme wie mir den Kinderarzt leutet.

01:04:11: Weil ich weiss die zweite Nummer ist die von meinem Mann und sonst bin ich weg auch immer schon voll ... ja gerade wieder irgendwie innoviert oder?

01:04:18: Ja also mein Sohn ist mit kaputten Gummistiefeln in Kindskirchen gefahren, er ist gelaufen, er wurde mir auch mir angeläuft.

01:04:25: Also es ist gut, dass man irgendeine Beklage hat wenn es kein Mikroboten schon kommt.

01:04:28: aber er wurde mich angelauft Klar, oder?

01:04:32: Letztes Mal haben wir etwas mit dem Hortvergeist.

01:04:34: Es wird einfach immer mehr angreifen und wir sind beide eintreten.

01:04:36: Und die können nicht mal den gleichen Nachnamen wie die Kinder, wenn man so will.

01:04:39: Also ich habe das Gefühl, dass wir keine Ex-Serner.

01:04:44: Ich glaube der Denkvandel muss nicht nur in unseren Kopfstab finden sondern auch jede gesellschaftliche Struktur.

01:04:50: Es muss allen bewusst sein.

01:04:51: Man müsste es glaub hundertmal sagen und vielleicht wird eine nachvolle Generation nur noch zehnmal sagen

01:04:56: müssen.

01:04:56: Wie viele dir das sparen?

01:04:57: Ich hatte diese Diskussion mit meiner Mutter.

01:04:59: ... war ich mal, also nicht nur eine, aber irgendwie eventuell mit meinem Sohn zum Kinderarzt.

01:05:07: Und dann hat der Kinderarst ihn gelobt, dass er kommt und meine Mutter nach einer Diskussion gefunden hätte, das ist doch super, dass dieser Kinderarist die Väter bestärkt?

01:05:18: Ich habe einen Mann mich gelobten nie!

01:05:20: Also ich habe es irgendwie rückgrittlich gefunden... Wie findet ihr das?

01:05:26: Wie findest du dein Mann?

01:05:29: Ja, er ist auch wieder cool.

01:05:30: Er findet es doch schön, wenn ich glaubt werde!

01:05:34: Es ist schon einfach ungleiche Maßstäbe gemessen wird und ich finde es innerproblematisch.

01:05:40: Ich sehe ja schon Bestärkungen, aber ich glaube ... Er macht's ja schon.

01:05:45: Es müsste die Energien bestärkt werden, was sie nicht machen?

01:05:50: Ja, das Lob könnte auch von Frauen ausgesprochen werden.

01:05:53: Das könnte generell netter sein mit den anderen im Partyschon.

01:05:58: Was sind alle oben statt niemanden?

01:06:01: Ja,

01:06:02: ja.

01:06:02: Ich finde es manchmal auch manchmal gegenüber den Männern.

01:06:04: Zum Beispiel wenn ich in die Ferien alleine bin, hat mein Schwiegermann meinen Mann geboten ... Ja, ich kann dann zu Hause kommen und das Telefon immer auf Laut neben dem Bett.

01:06:12: Wenn etwas ist, kannst du jederzeit anrufen.

01:06:14: Das sagt mir niemand, wenn er geschäftlich weggegangen ist oder sonst alleine Ferien gemacht hat.

01:06:19: Und dann find ich aber manchmal trauscher Mann wie auch weniger zu tun.

01:06:22: Es ist ein bisschen beleidigend.

01:06:24: Du schaffst es nicht allein.

01:06:26: So diese Hilfsangebote melde dich, wenn du was brauchst?

01:06:30: Ich möchte noch eine andere Frage einbringen, weil sehr viele Familien in der Schweiz ein Modell leben, das auf den Finanzen ist.

01:06:41: Man wird drängt in eine gewisse Rollenverteilung.

01:06:45: Wie würde ihr euch organisieren, wenn Geld keine Rolle spielen würde?

01:06:49: Würde es bei euch ganz anders aussehen?

01:06:54: Es wäre nicht total anders ausgesehen.

01:06:56: Ich würde einfach keinen von den Belastungen zu Hause ... Nicht können oder nicht wählen auch.

01:07:03: Ich habe mich wirklich um die Achtzighundert Prozent gearbeitet, ich habe das Gefühl ... In meinem Kopf hat es keinen genügend freien Platz zu mir jetzt voll so viel Zeit in den Arbeiten geben, weil einfach die Familie gleich noch einen grossen Teil ausmacht.

01:07:17: und ob mein Mann vielleicht wieder auf die Achte reduzieren würde.

01:07:20: Ich glaube aber auch nicht dass er gesagt hätte, wir switchen voll und ich bleibe mehr daheim.

01:07:25: Ich denke, es wäre auch nicht sein Ding.

01:07:30: Ich würde es gerne komplett neu denken, wenn Geld keine Rolle spielen würde.

01:07:35: Also ich würde gern so Blöcke machen, vielleicht ein Monat oder zwei Monate Blöck, wo jemand voll arbeitet und jemand nicht und dann wechseln.

01:07:45: Was ich mega belastend finde ist die Dualität und diese Rollen.

01:07:49: Die Anforderungen an Job-Katerina sind mega anders als die Anforderung an Mama-Katarina.

01:07:57: Ich arbeite halb Tage, finde ich es sehr schwierig.

01:08:00: Wenn ich morgen den Eintrall bin und einen Wertentag switche muss ... Ich bin froh, wenn ich die ganze Zeit aufteile.

01:08:06: Aber wenn ich ganze Woche oder sogar ganze Monate aufdehe, das wäre mega cool!

01:08:10: Und ich wüsste, mein Mann ist in dieser Zeit voll daheim.

01:08:14: Dann könnte ich wirklich gehen lassen von der ganzen Organisation.

01:08:17: Das letzte Einig war, dass mein Mann eine Wochenferienführung hatte.

01:08:21: Die Kinder hatten normal Betreuung, aber ich bin einfach am Morgen aus dem Haus.

01:08:25: Ich habe früher die Väter mit den Hausfrauen umgekehrt.

01:08:31: Dann konnte ich arbeiten und in einen Job kommen, der eine höhe Anforderung hatte bei mir.

01:08:35: Am Abend kamen sie zu Hause und jemand überlegt, was es nachgeht.

01:08:38: Es war sehr cool.

01:08:40: Das ist spannend.

01:08:41: Ich habe gar nicht so weit gedacht, dass man sich auch so organisieren könnte.

01:08:45: Ich glaube das kann man eben nicht.

01:08:46: Man müsste wahrscheinlich den gleichen Job haben ... Es

01:08:53: braucht mega viele Organisationen und Strukturen, um überhaupt das Leben, das wir leben, irgendwie zu im Halten.

01:08:58: Ich habe einmal einen spannenden Ansatz gelesen schon länger, dass es ja wissen darum geht, dass in einem Jahr zwischen den dreißig und fünfzig oder einfach so viel anfällt.

01:09:08: Also eben man hat meistens Kind, man hat irgendwie ein Job, wo man vielleicht gleich befördert wird oder feste Einbunden ist oder alles in dem ... in dieser Zeit Spanne.

01:09:18: Und wenn man sich überlegt, dass wir ja immer älter werden, könnte man sich auch einfach genau so werbsleben, die mir neu denken oder das nicht.

01:09:25: dann immer der Fokus, dass man denn so viel ist muss Präsenz sein sondern ja, dass es vielleicht länger schafft oder ich habe auch keine Idee oder aber ich finde den Gedanken noch recht spannend.

01:09:34: also dass man sich irgendwie mal von dem von dem los löst.

01:09:37: und Ja also ich finde genau wie du Katarina diese Woche oder auch du Sandra die dass alles immer zusammen muss gehen und wie viele in so einem Tag es in dieser Phase muss.

01:09:47: Das ist irgendwie massiv, ja?

01:09:49: Und das Switchen, was du angesprochen hast... Ich meine, das mache ich relativ oft im Modell, wie wir es lösen, damit sich die Switches von den Kindern in die Schule arbeiten können.

01:09:59: Die Kinder kommen zu Hause, Mittag sind sie bereit, dann arbeiten sie nicht mehr.

01:10:02: Dann arbeiten sie wieder in der Schule.

01:10:04: Das braucht enorm viel Platz im Kopf und Energie.

01:10:10: Wenn das wegfällt, könnte ich mich mehr am Einten widmen und dann auch wieder mit den Kindern.

01:10:15: Ich kann

01:10:15: es für dich beide rollen besser?

01:10:17: Ja...

01:10:18: Das ist vielleicht auch der schlechte Gewiss, was ich manchmal habe, dass ich in keiner Rolle wirklich mein Bestes geben kann.

01:10:24: Weil es hat irgendwie ... Man kann sich nicht an beiden Orten gleich reinigen.

01:10:29: Und wenn man alles so halben macht, denkt man mir, ich hätte noch mehr Zeit gemacht.

01:10:34: Ja, und gleich finde ich aber auch ... Ich merke viel, wenn sich meine beiden Aufgaben befruchtet sind.

01:10:41: Im Idealfall, wenn man krank ist und alles gut läuft, gibt es mir das eine Energie für das andere.

01:10:47: Das merke ich sehr.

01:10:48: Es sollte nicht nur ein Tag sein, sondern in einer normalen Woche, an der ich merke, dass ich am Mittwoch mit den Kindern bin und dann wieder Energie kann.

01:10:57: und sonst etwas anderes zu machen.

01:10:59: Das merke ich.

01:11:00: Das ist das, was ich von Anfang an gemerkt habe.

01:11:05: So macht es mich glücklich.

01:11:08: Ich würde eigentlich auch nicht ein ganz anderes Modell leben.

01:11:11: Was ich mehr machen würde wäre ehrenamtliche Arbeit.

01:11:14: Ich denke, ich würde mich vielmehr in einem älteren Rode bringen oder im Kita-Vorstand.

01:11:21: Letztes Jahr habe ich eine Dokumentation gesehen über die Feuerwehr ... Ich habe immer wieder Unterstützung gebrochen, dann dachte ich, so etwas hat null

01:11:28: auf.

01:11:28: Oh ja!

01:11:29: Wird bitte für wie eine Frau?

01:11:33: Ja, solche Dinge haben bei mir nicht anderen Platz.

01:11:37: Ich denke, dass in der Politik, die wir ... Es hat mich gekannt, dass v.a.

01:11:42: Mütter in der Politik fehlen und dass bestimmte Altersklasse untervertretet ist.

01:11:48: Ich bin politisch engagiert in den Gemeinden und überlege mir, wieso ich mein Engagement ausbaue oder nicht.

01:11:55: Das ist einfach meine freie Nabe, die ich vor einigen Wochen gefunden habe.

01:11:58: Da habe ich gehe weg, wenn da etwas ist oder eine Sitzung ist oder einen TV oder irgendetwas.

01:12:01: Es geht halt dort drauf und ... Ist es irgendwie gemein?

01:12:05: Oder kann es auch nicht sein?

01:12:06: Nein Zeit.

01:12:09: Ich merke, dass wir keine Zeit haben.

01:12:11: Wir könnten noch ewig diskutieren.

01:12:15: Ich komme langsam wieder zum Abschluss.

01:12:17: Wir haben alle noch was vorbereitet.

01:12:21: Ein Buch oder ein Mensch oder ... eine Dokumentation oder irgendetwas, was uns besonders inspiriert hat aus dem Weg.

01:12:31: Sandra, was ist das bei dir?

01:12:31: Was meinst du mich an?

01:12:32: Ein bisschen Blödsinn, für mich war es wirklich mal ehrlich.

01:12:35: Also wenn ich noch gar nicht selber hier geschafft habe, was noch eine Working-Mum gesagt hat, also nicht als eigenlos gedacht, sondern wirklich zu lesen von Andrea und ihren Struggles Es gibt ein Wort für das.

01:12:45: Mental load, emotional labour, all die Sachen, die dann plötzlich einen Namen bekommen haben und ein Gesicht bekommen haben.

01:12:52: Und es geht nicht nur mir so.

01:12:54: Das ist nicht mein eigenes Problem.

01:12:55: So ist es ein gesellschaftliches Problem.

01:12:58: Das hat mich mega geholfen.

01:12:59: Ich weiss, Andrea hat einmal einen Artikel geschrieben, der heißt, dass er in Vereinbarkeit ... Dort habe ich mich mega weitererkannt.

01:13:05: oder auch eine andere, die um Vereinbartheit ging.

01:13:08: Es gab vier Herzplatten, das Bild war immer so vor mir.

01:13:13: Familie, Gesundheit, Beruf

01:13:16: ...

01:13:18: Und Freundschaften.

01:13:19: Du kannst wie nicht ... Auf allen Herdplatten gleichzeitig voll Power kochen.

01:13:25: Entweder zwei Herdeplatten, die du auswählen musst oder wenn du auf allen vier kochst, brennst du einfach aus und kannst alles ein bisschen kochen lassen.

01:13:32: Aber das ist dann wirklich befriedigend.

01:13:35: Das Bild hat sich mega bei mir eingeprägt.

01:13:38: Und auch mich prägt.

01:13:42: Mega schönes Bild!

01:13:44: Ich habe tatsächlich nichts mitgebracht.

01:13:47: Ich habe gemerkt, dass wir das alles sehr gut überleiten konnten.

01:13:52: Das kommt schon gleich bevor ich es hatte.

01:13:55: Und er ist irgendwie in der ersten Mutterschaft angefangen.

01:13:58: Es hat mich auch ziemlich fest biopolitisiert, aber angefangen mir über das Nachdenken zu merken, dass vielleicht die Gewichtberechtigung nicht ganz so einfach ist, als wenn man sagt, du wirst zusammenleiten.

01:14:10: Ja, ich habe inzwischen viele Sachen gelesen.

01:14:13: Alle Zeiten der Theresa Brücker ist sicher ein Spannensbuch Franziska Schutzbach.

01:14:18: Ich glaube an diesem Namen kommen wir nicht vorbei wenn man sich mit dem Thema mehr auseinandersetzt.

01:14:22: und ja auch damals Annie Werking-Mam, kurz vor der Geburt von Google wie sie es irgendwie ... Ich habe darauf gedosen wie es darum ging, dass ich Google die Einleitungen funktionieren habe oder so.

01:14:34: Und dann bin ich auf diese Artikel gedossen.

01:14:35: aber ich hatte wenig Rollmodels vorher Hatte gerne mehr.

01:14:41: Ich hatte ein Rollmodel, wo ich genau wusste, so kann ich es mir vorstellen.

01:14:46: Das hat mega geholfen.

01:14:48: Wie

01:14:48: war das?

01:14:48: Etwa,

01:14:49: was mit mir zusammengeschafft hat zumal.

01:14:51: Was einfach so lebt bei du setzt.

01:14:52: Ja, genau.

01:14:54: Und ich bin mega dankbar für das.

01:14:55: Also wirklich, wie ich finde ... Ja und das Buch von Micheloten habe ich auch zumals gelesen.

01:15:01: Kennt ihr das?

01:15:01: Er ist jetzt über zehn Jahre alt.

01:15:03: Wie Mutter sein!

01:15:05: Es ist sehr amüsant geschrieben, sehr locker.

01:15:07: Ein Buch, in dem man am Abend im Bett nennen kann, wenn man müde ist und so.

01:15:11: Dort habe ich ein paar Tipps.

01:15:12: Ich habe es aktuell nicht gleich noch einmal gelesen.

01:15:15: Aber dazu habe ich eine sehr gute Erinnerung.

01:15:18: Und was ich jetzt finde ... Du hast schon ein paar Klassiker gebraucht.

01:15:22: Das Buch Musterbruch von Patricia Camarata, das habe ich letzten Herbst

01:15:27: gemacht.

01:15:27: Oder raus aus der Mental-Load-Fall.

01:15:29: Schon früher?

01:15:30: Genau!

01:15:31: Raus aus der Mental-Load-Fall.

01:15:33: Ich habe mir vorgenommen, weniger Sachbücher zu lassen und mehr Schunder am Ende zu mich entspannen.

01:15:41: Finde ich auch voll gut, Katharina!

01:15:43: Eben gut genug... Ich habe viele von den Fachbüchern nach Hause in Franziska Schulzbach oder Musterbruch aber die liegen auf dem Stapel für das Vierzehnfünfunddreis.

01:15:52: Und dann denke ich, jetzt bin ich aus dieser Phase raus.

01:15:55: Ich glaube auch in meinen Babyjahren habe ich erst gelesen, wo die Kinder fast keine Babys mehr waren.

01:15:59: Ich bin da immer ein bisschen verzog.

01:16:02: Hey, ich danke euch mega für diese Diskussion!

01:16:04: Ich fand es superangenehm.

01:16:06: Zum Schluss noch eine Frage an euch hier raus.

01:16:10: Welche Themen würde ihr interessieren?

01:16:11: Über was sollen wir diskutieren in

01:16:14: der Runde?

01:16:15: Genau unter uns in dieser mal-ehrlichen Runde.

01:16:18: Wir sind sehr offen vor Schläge und wollen uns wissen... Mal ehrlich, lassen wir wahrscheinlich nichts mehr geschätzt.

01:16:26: Aber vielleicht magst du noch lesen.

01:16:29: Alle unsere Artikel finden unter mal-ehrlich.ch.

01:16:33: Dort findet auch unseren Community Space, wo Eltern und Expertinnen ehrlich miteinander diskutieren.

01:16:40: Weisst du was?

01:16:41: Am allerbeste abonnierst gerade unser Newsletter.

01:16:43: Dort schreiben wir dir nämlich einmal in der Woche persönlich aus unserem täglichen Leben mit vierfach Spagat als auch werbstätige Mütter.

01:16:50: Wir liefern dir nicht nur Denkastös sondern auch Hex

01:16:54: und Tipps!

01:16:55: Und sicher immer geht man zum Mitschmutzeln, weil ohne Humor funktioniert Verreibung sowieso nicht.

Über diesen Podcast

Der Podcast von mal ehrlich. Gespräche für Menschen, die Eltern sind – und noch viel, viel mehr. Andrea Jansen und Michèle Widmer sprechen mit Expert:innen und Menschen mit besonderen Geschichten – über Selbstfindung, Körper, Psyche, Berufswege und die Gesellschaft, in der wir leben. Dies mit klarem Engagement für Empathie, Gleichberechtigung und Vereinbarkeit. Alle paar Wochen sprechen wir in einer «Unter uns»-Folge im mal ehrlich-Team über Themen, die uns aktuell beschäftigen.

von und mit Andrea Jansen & Michèle Widmer

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