00:00:00: Allein die jungen Frauen, die Kinder haben oder zum Beispiel sogar alleinerziehende Mütter.
00:00:05: Das sind die verletzlichsten in der Gesellschaft!
00:00:07: Das sind sie, die zu allererst Gemeinschaften gründen sollten mit ihren Freundinnen und älteren Frauen, denen helfen.
00:00:13: Denn dann sind Sie nicht mehr in dieser unglaublich strapazösen und verletzbaren Rolle.
00:00:31: Heute darf ich mir deine Frau sprechen, die ihr halbes Leben einer einzigen großen Frage gewidmet hat... Wie könnte eine Gesellschaft aussehen, die nicht auf Herrschaft gebaut ist?
00:00:42: Dr.
00:00:42: Heide Göttner-Abendroth hat Jahrgang in den Jahren von der Universität München promoviert und gilt als Begründerin der modernen Matriachatsforschung.
00:00:53: In den Jährigen haben sie ihre eigene Akademie Die Hagia gegründet und drei Weltkongresse organisiert zum Thema.
00:01:00: Einer davon war bei uns in St.
00:01:02: Gallen.
00:01:03: Seit bald sechs Jahrzehnten forscht sie zu matriarchalen Gesellschaften und wird dafür auch oft kritisiert.
00:01:10: Ich will aber heute nicht mit ihr streiten, sondern ich möchte der Frage auf den Grund gehen ob das Matriarchat eigentlich einfach eine andere Form von Patriarchat ist und vor allem auch wie wir dann wieder zu einer solch friedfertigen Gesellschaft hinfinden können.
00:01:28: Sie forschen seit sechzig Jahren in diesem Gebiet und sind die Korrifere um darüber zu sprechen.
00:01:35: Danke!
00:01:37: Ja, ich danke Ihnen für die Einladung.
00:01:39: Das macht mir Freude hier mit Ihnen das Gespräch zu haben.
00:01:43: Ich muss mit einer Frage anfangen, die Sie wahrscheinlich schon seit vielen, vielen Jahren nervt aber ich glaube wir dürfen sie nicht auslassen.
00:01:54: Das Matriarchat ist nicht das Gegenteil vom Patriarchat und trotzdem haben alle oder sehr viele dieses Vorurteil.
00:02:02: können Sie mich da aufklären?
00:02:05: Diese Frage ist selbstverständlich notwendig und sie merkt mich gar nicht.
00:02:10: Ich habe dem Thema so lange gefordert, ich möchte es ja auch vermitteln.
00:02:14: Wie gesagt dieses Vorurteil das es sich bei Matriarchat um Frauenherrschaft handelt, ist zum Teil naiv, zum Teil unbewusst aber es wird zum Teil auch bewusst gestreut – um!
00:02:25: Frauen und Männer die sich für das Thema interessieren von all anderem Gesellschaftshorn, um sie gerade zu hindern sich in dieses Gebiet intensiver hinein zu begeben und dazu zu forschen.
00:02:37: Das ist ein Tabu-Thema in unserer eben patriarchal geprägten Gesellschaft, das müssen wir wissen.
00:02:45: Ich habe sehr lange dazugetroscht vor allem mit indigenen Gesellschaften die diese Muster noch haben Und aus diesem Grund kann ich kurz und knapp sagen was Matreshade sind.
00:02:57: Sie sind grundsätzlich egalitäre Gesellschaften Was man daran sieht dass sämtliche Entscheidungen im Konsens getroffen werden.
00:03:04: Das heißt, die Arbeiten haben ein sehr affiniertes System von Eltern.
00:03:10: Sie machen eigentlich das was wir Basis-Demokratie nennen würden.
00:03:14: Sie nennen das nicht so, das ist unser Begriff aber es ist ihm egalitär wenn niemand kann über jemand anderes herrschen wenn sämtliche Entscheidungen im kleinen und größeren Rahmen der Konsens getroffen werden.
00:03:25: Das hat mich von Anfang an fasziniert.
00:03:28: Was typisch für sie ist, sie leben nicht in Kleinfamilien sondern in Sittlingen die in der Mutterlinie auch gebaut werden.
00:03:37: Und gleichzeitig sind die Frauen, die Wüterinnen des Klanschatzes.
00:03:42: Das heißt das stellt Frauenmütter ins Zentrum.
00:03:46: Sie ist in den Zentrum nicht an der Spitze weil sie keinen oben und unten und keine Spitze haben.
00:03:51: D.h.,
00:03:52: die Klans werden von den Müttern geleitet und gestärkt aber Frauen und Männer entscheiden alles gemeinsam.
00:04:01: Leitende Rolle der Frauen ist eine Rolle des Prestiges und des Respekts, für die Mütter waren.
00:04:07: Für die ältesten Müttern, die diesen Zippeljagd geschaffen haben in der Mutterlinie.
00:04:12: Das finde ich sehr interessant!
00:04:14: Und was noch hinzukommt?
00:04:17: Also das habe ich Ihnen kurz erwähnt... Der Klangschatz, die Güter liegen in den Händen der Frauen nicht als Besitz sondern sie haben das Recht zur Verteilung.
00:04:28: Die jüngeren Mitglieder der Sippe vertauen eben, dass die ältesten Frauen alles gerecht nach den Bedürfnissen verteilen.
00:04:35: Und das erleben sie jeden Tag weil Sie ja ständig zusammenleben.
00:04:39: Noch eine kurze Bemerkung zu Ihrem kulturellen.
00:04:43: Sie brauchen keine Transcendenten-Gottheiten, die Sie beherrschen.
00:04:48: Sondern für Sie ist alles Lebendige in der Welt göttlich.
00:04:52: Die ganze Welt wird aus göttlicher Betracht des immer nennenden Großstil von Göttlichkeit.
00:04:57: Das heißt, alles was das Leben trägt und erhält – alles was da ist sind für sie göttliche Kräfte.
00:05:05: Wenn man göttlich überhaupt gebrauchen kann in den Zusammenhang, darum ist ihre Religion irrituell.
00:05:12: Sie verehren und preisen alles, was um sie herum ist die Menschen in ihren verschiedenen Generationen, die Wachstumsphasen in der Natur, auch Elemente und Jahreszeiten.
00:05:24: Das ist das, was sie feiern eben – dass es etwas da ist!
00:05:27: Man muss nichts glauben, denn was da ist, ist für Sie wichtig heilig und wird
00:05:32: geirrt.".
00:05:33: Also da haben wir jetzt ganz viel, was ja auspacken können, ganz verschiedene Stränge auch... Für mich bleibt so ein bisschen die Frage wenn das Matriarchat nicht das Gegenteil vom Patriarchat ist?
00:05:44: Und das Patriarchate ist ja die Männerherrschaft….
00:05:49: Warum dieser
00:05:50: Name?!
00:05:50: Warum, woher kommt dann das Matri im Namen in Matriachat?
00:05:58: Ja gut.
00:05:59: Das ist eine Wortfindung die die frühen Pioniere dieser Forschung aufgestellt haben.
00:06:05: vor allem muss ich ihr den Schweizer gelehrten Johann Jacob Bachofen nennen.
00:06:10: der hatte dies erforscht das Mutterrecht und zwar anhand von Kultur- und kulturellen Mustern Griechenland usw.
00:06:19: Und er hat es so genannt.
00:06:21: Aber ich muss sagen, das habe ich gedacht.
00:06:25: Es ist eine unglückliche Wortgebung weil es so parallel zu Patrisch hat klingt und viele meinen auch mehr als Parallel klingt.
00:06:31: Ist es einfach die Umkehrung von Patrischer?
00:06:33: Das ist völlig falsch.
00:06:35: Wenn man ein bisschen griechisch kann oder man in ein griechenes Wörterbuch hineingeblickt hat dann sieht man dass das Wort Arshad zwei Bedeutungen hat.
00:06:44: Das heißt kann heißen Herrschaft und Anfang.
00:06:48: wenn wir das jetzt mal Ernst nehmen, dann können wir den Matriarchat als Matriarchy am Anfang die Mütter übersetzen.
00:06:55: Und das trifft die Sache!
00:06:56: Denn in unserem individuellen Leben ist die Mutter der Anfang und kulturell kann man dasselbe sagen.
00:07:02: Während Patriarchat würde ich nachrufig vortreffend übersetzen aus Herbst nach der Fältern.
00:07:07: Das muss man beachten.
00:07:12: Das ist eben nicht dasselben, wenn hier eine doppelte Bedeutung vorliegt.
00:07:17: Sie haben jetzt diese indigenen Völker angesprochen.
00:07:19: Also das heißt, verstehe ich das richtig?
00:07:22: Es gibt bis heute real existierende Gesellschaften die nach diesem Modell funktionieren.
00:07:28: So ist es!
00:07:28: Ich meine, ich habe angefangen als Kulturisturgerin aber das ist sehr schwierig dort matrischale Muster herauszufinden.
00:07:36: wir wissen nicht wie sie in der Geschichte politisiert haben, wie sie ihre sozialen Probleme gelöst haben, wissen wir nicht.
00:07:42: Wir haben eben nur Relikte.
00:07:44: Dann habe ich mich dann in die Ethnologie gegeben und habe dort lange geforscht.
00:07:50: Ich habe auch eines dieser Völker im Feldforschung selbst bereits, die Moso in Südwest China und habe einige Freunde aus diesen indigenen Gesellschaften gewonnen.
00:08:02: Sie haben Recht!
00:08:03: Die Völker mit diesen Mustern gibt es bis heute.
00:08:06: Und das hat mich fasziniert weil ich am lebenden Beispiel erforschen konnte was Matrychate sind Das, was ich vorher ganz kurz aus Definition geschildert habe, habe ich daraus gewonnen.
00:08:16: Aus meinen jahrzehntelangen Studien auch mit diesen Menschen die das leben und manche dieser Ethinien nennen es sogar selbst Matriarchat.
00:08:25: Das finde ich interessant!
00:08:27: Die Irokesen ein Volk aus fünf großen Stämmen, die heute sich noch in jeder Tradition wieder erleben wollen.
00:08:37: Sie sagen ganz klar unsere Gesellschaft ist matriarchad Und sie meinen damit, die Mütter im Zentrum und als erstes in Leben des Volkes.
00:08:46: Und als Wichtige, die wichtigen Personen, die Klaren schaffen und behalten.
00:08:55: Das folgt dann den Anker Bau.
00:08:56: Das ist ein sehr großes Volk in Indonesien.
00:08:59: Sechs Millionen, also ich meine nicht zwar klein, aber vielleicht mal mit der Schweiz einen sieb Millionen-Volk.
00:09:05: Die sagen auch ganz klar unsere Gesellschaft ist matriarchat!
00:09:09: Klar haben sie ihren Begriff von den Holländern, die dort Kolonialmacht waren übernommen.
00:09:14: Aber sie bezeichnen eben ihre andersartige Gesellschaft, die diese Muster hat – das egalitäre als Matriarchat um es zu unterscheiden von dem hierarchischen und gewaltdurchsetzten Mustern des Patriarchats um sie herum.
00:09:27: Als Sie diese Völker besucht haben und da eben auch dort gelebt haben wie war das Leben denn anders für Sie?
00:09:35: Ich muss sagen, ich habe Feldforschung nur bei einem Volk machen können.
00:09:39: Denn es ist nicht so leicht sie zu besuchen.
00:09:41: Sie haben ja ihre eigenen Probleme und brauchen mich noch uns als Tourist-Nurmbesucher.
00:09:45: Ich habe nur bei den MosoO in Südwest China geforscht.
00:09:49: Die anderen Folgen mit ihnen bin ich verbunden durch Freundinnen und Freunde aus diesen Gesellschaften die wir ja zur großen Kongressin eingeladen haben.
00:09:58: Das sind meine Gewerkspersonen berichten mir sehr viel von ihr.
00:10:01: Und ich lerne ständig von Ihnen!
00:10:03: Ja, bei dem Morso, wie es dort war.
00:10:06: Ich habe mich nicht dort sehr lange gelebt, sondern wir hatten einen längeren Aufenthalt.
00:10:11: Es ist eine Forschungsgruppe nur aus Frauen die ich hier in der Akademie Hagia, die ich leite zusammengestellt habe.
00:10:19: Ja, ich muss sagen, es war dort eigentlich alles sehr ruhig, sehr normal.
00:10:27: Ich hab keinen Druck empfunden.
00:10:29: Die Leute waren sehr gelassen, sehr freundlich Sowohl Frauen wie Männer und haben bereitwillig mit uns gesprochen, sehr gastfreundlich.
00:10:41: Und ja ich habe mich eigentlich dort sehr unkompliziert, wo ich gefühlt bin.
00:10:46: Es ist sehr un kompliziert!
00:10:48: In unseren Verhältnissen hier in unserem modernen Patraschern-Gesellschaft ist manches sehr, sehr kompliziert.
00:10:56: Wenn ich es richtig verstanden habe sind aber die Strukturen eigentlich – die vier Strukturäbenen in einer materialen Gesellschaft auch nicht unkompliziert, oder?
00:11:06: Also es gibt ja diese... also wie sie Politik machen und Entscheidungen gefunden werden.
00:11:13: Es ist nicht unbedingt straightforward sondern da muss viel diskutiert werden.
00:11:18: Ja schauen Sie!
00:11:18: Straightforward ist Befehl- und Gehorsam.
00:11:22: Aber das ist ja wohl kein Ideal zum Zusammenleben.
00:11:24: Das ist straight forward.
00:11:26: Befehe gehorsamt und dazwischen noch ein Erzwingungsstab der den Gehorsem erzwingen können wie Polizei, Militär und etc.
00:11:33: Das finde ich kompliziert.
00:11:35: Während Sie reden dort miteinander was mir sehr aufgefallen ist bei dem Mosul.
00:11:39: Sie reden ständig miteinander also beim Arbeiten, beim Herumlaufen, beim Tierenhüten.
00:11:49: das heißt sie sind sehr kommunikativ.
00:11:51: darum wissen Sie auch untereinander Bescheid.
00:11:56: Ihre Konsensfindung machen brauchen Sie nicht lange vertrauenswidrige Maßnahmen, wie es bei uns in der Politik so üblich ist.
00:12:03: Sondern sie kommen einfach zusammen und da sie viel miteinander sprechen wissen sie, wie jeder und jede so denkt und was sie so meinen.
00:12:11: Und sie kommen relativ schnell zu Ihrem Konsens.
00:12:14: Ich habe ein sehr traumatisches und spannendes Beispiel dort erlebt Bei dem Moseau.
00:12:20: das ist ein Volk von ungefähr zweihundertfünfzigtausend Personen nahe der tibetischen Grenze in den Bergen, China im Westen.
00:12:29: Dort wollte um dem Tourismus dort anzukurbeln.
00:12:33: Den Chinesen-Tourismus sollte ein Flugplatz gebaut werden.
00:12:36: Das wollten die Monsoons nicht aber sie mussten sich ja dazu einige miteinander und Sie leben in ihren Siedlungen kleiner und größeren Siedlungen vor streutenden Bergen.
00:12:47: also nicht gerade der einfachste Weg.
00:12:51: Dann habe ich gedacht, auch die Konsenswindung, die ja in den Klarenhäusern beginnt und dann zu dem Dorfrad zum Stadtrat oder zum regionalen Rad könnte lange dauern.
00:13:01: Das hat drei Monate gedauert!
00:13:03: Was sich verglichen mit der Konsenswindung in unserer Politik sehr schnell findet.
00:13:08: Da uns dauert es manchmal Jahre und man hat keinen Konsens.
00:13:11: Und da war ganz klar einstimmig – die Leute waren im Flugplatz nicht.
00:13:15: Das Interessante ist, dass man einen Volk da nicht spalten kann Denn sie sind einer Meinung, das haben Sie per Konsens gefunden.
00:13:21: Es ist ja eine herrschende Technik von außen, dass man versucht diese Menschen die man beherrschen will oder erobern sich zu spalten in verschiedene Meinungen.
00:13:29: dann hat es der Oberer leicht.
00:13:32: Das geht hier aber nicht!
00:13:33: Das heißt wenn diese Völker per Konsenz etwas ablehnen wie auch die Nankabao, die holländische Kolonialmacht abgelehnt hat, dann müssen sie sich entweder fügen oder sie riskieren ein Aufstand des gesamten Volkes.
00:13:49: Und das ist keine gute Option!
00:13:53: Wenn diese Entscheidungen gefällt werden, diese Konsensentscheide – wer macht das dann?
00:13:57: Also werden da Delegierte gewählt und sind es Männer, Frauen beides?
00:14:05: Ja, das ist eine wichtige Frage.
00:14:08: Im Klarenhaus selbst, wo ja zum Teil manchmal sehr viele Menschen leben, leben Sie ja zusammen.
00:14:14: Da sind Sie untereinander.
00:14:15: Aber wenn es um die umfassenden Gremien geht, die sind nicht höher.
00:14:18: Die sind nur umfassen.
00:14:20: Dann senden sie delegiertes.
00:14:22: Wie Klarnhäuser z.B.
00:14:23: senden Delegierte oft einen angesehenen älteren Mann auf der Bruder der ältesten Frau oder der ältesten Mutter auch in den Dorfraub und im Rad der Kleinen Stadt.
00:14:34: Wenn Sie regionaler Räder haben über die Region hinaus, bilden Sie keine sozialen Großformen.
00:14:40: dann senden Sie Delegierten von jeder Siedlung zu diesen regionalen Art.
00:14:45: Das Interessante ist, es sind meistens Männer weil die Frauen ihre Hilfe und ihr Land nicht verlassen.
00:14:51: das ist ihr Stärke und da bleiben sie!
00:14:54: Die Männer können diese Reisen unternehmen und nur sind dieser Männer keine Entscheidungsträger.
00:15:01: Sie sind nur Informanten gewählte Sprecher die die Auffassung der Sippe oder des Dorfes in die Größe Räte tragen Und dort kommunizieren Sie das und dann sehen sie, ob eine Einstimmigkeit auf komfassender Ebene schon da ist oder nicht.
00:15:19: Ist sie nicht da, kehren Sie zurück ins Dorf und ins Klarnhaus und die Diskussion geht weiter bis vom Klanhaus her von den Klarnhäusern her.
00:15:27: Das heißt wirklich vom Boden her, dass die Einstimlichkeit garantiert ist.
00:15:32: Da müssen Sie öfter hin und her reisen, bis das geschieht weil niemand von oben irgendwas kommandiert!
00:15:39: Die Einstimmigkeit kommt aus dem Klarenhäusern.
00:15:41: Dort findet die Politik statt, die wird lediglich in den größeren Räten verhandelt und nicht verhandelte.
00:15:48: Das ist das falsche Wort.
00:15:50: Die Informationen werden ausgetauscht bis man sieht, dass die Einstinnigkeit erweitert ist.
00:15:56: Und gibt es dann – Sie haben vorhin gesagt eben, die Frauen bleiben bei den Feldern und die Männer werden ausgeschickt?
00:16:02: Gibt es in diesem Sinne traditionelle Rollenbilder wie wir sie heute kennen?
00:16:07: Ja!
00:16:07: Ja, das klingt doch so.
00:16:09: Ich höre dann oft den Einspruch hierher und habe dich auch mal wieder im Haus.
00:16:14: Das sind nicht unsere Einfamilienhäuser, das sind Klarnhäuse.
00:16:17: Und das sind die Häuser in denen die Menschen leben.
00:16:21: Dort fahren die Entscheidungen, dort leben alle.
00:16:24: Die Frauen, die Männer, die Alten, die Jungen.
00:16:27: Und dort fallen die Entscheidung.
00:16:28: Die werden nur in die Größe und Räte gerade transferiert um zu schauen ob man schon einig ist mehr oder nicht.
00:16:35: Die Frauen sitzen am Hebel der realen Politik, die ist wie in dem Klarenhaus statt.
00:16:39: Nicht draußen!
00:16:40: Bei uns ist es ungekehrt.
00:16:41: Da sitzen die Frauen ... In den Häusern sind ich meistens auch nicht mal ihr, haben nichts zu sagen und die Politik findet draußen statt.
00:16:48: Es ist genau ungekehr im Matroscharn-Gesellschaften.
00:16:51: Das müssen wir mal zu Gemüte führen.
00:16:53: Alle Politik kommt von den Klarenhäusern.
00:16:56: Denn ihnen reden die Menschen dann nicht.
00:16:58: Das sind lediglich, wie soll ich sagen, Diskussionsgremien, wo Palawat wird?
00:17:04: Aber in den Klarenhäusern leben die Menschen, da fallen die Entscheidungen.
00:17:07: Und da kehren sie auch immer wieder zurück bis dahin, bis die ganze Region eben Einstimmigkeit erreicht hat.
00:17:13: Sie fragt nach ein traditionellen Rollenbild?
00:17:15: Das kann man nicht sagen!
00:17:16: Denn im Klarnhaus leben ja alle.
00:17:19: Ich meine es reisen hier auch nicht alle Männer zu den Gränen sondern Gewälte.
00:17:22: Die anderen bleiben da und machen ihre tägliche Arbeit.
00:17:26: Die gewälten Männer dieser Sprecher haben natürlich ein gewisses Prestige aber sie haben überhaupt keine Macht.
00:17:31: Sie werden auch scharf kontrolliert.
00:17:33: sollten sie als Sprecher nicht die Meinung des Clans oder Dorfers vertreten.
00:17:37: Sie werden sie sofort
00:17:38: abgesetzt.".
00:17:40: Also, ich sehe da keine Rollenverteilung.
00:17:44: Ich meine, wenn eine Frau sehr fähig ist kann es auch sein, dass manchmal eine Frau in die anderen Räte immerhin geht aber die Bestreben gar nicht danach.
00:17:52: Denn ihrem Einfluss und ihre Stärke haben sie in den Clanhäusern wo sie dem Clan zusammenhalten – nicht nur die Kinder sondern den ganzen Clan Frauen und Männern und alle.
00:18:03: Und sie verfügen in der Regel über das klaren Land, von dem Sie eben auch die Güter gewinnen.
00:18:11: Es ist Ihre Stärke!
00:18:13: Was dabei auftaucht – wenn ich das nur kurz – Sie haben natürlich eine Zweiteil und es gibt eines Fähres, die Frauen haben wo sie stark sind und eines Fahre wie die Männer haben, wo sie auch ihre Fähigkeiten zeigen können.
00:18:27: Und diese Außenpolitik haben eben die Männer den die Männer ziemlich unterdrückt.
00:18:32: Sie haben auch eine wichtige Rolle Aber beide Rollen greifen auf horizontaler Ebene ineinander.
00:18:37: Es ist keine
00:18:38: Hieraufschiene.".
00:18:40: Und wenn wir jetzt das ein bisschen auf die heutige Gesellschaft ummünzen, also ich denke... oder wenn wir von männlichensfern und weiblichensfern sprechen dann kommt dann sehr schnell kommen wir eben ins Gebiet wo viele Leute argumentieren ja eben.
00:18:56: Also das sind die stärkenden Frauen, die haben nichts zu suchen zum Beispiel in der... Keine Ahnung!
00:19:01: In der Geschäftsführung, in der Politik Im Unternehmertum und Weiß-Würser.
00:19:06: Das ist bei uns so, die Arbeit ist streng hierarchisch.
00:19:09: das heißt oben ist die beste Arbeit am teuersten bezahlt unten schlecht bezahlt.
00:19:15: kein Wunder dass in unserem Gesellschaften Frauen oft die schlechter Position haben nach oben streben und halt in die Domäne Männer eindringen wollen.
00:19:24: Das hat aber an der gesamten hierarchischen Struktur unserer Gesellschaft zu tun auch an der hierarchischen Anordnung von Arbeit und der Besser- und schlechte Bezahlung.
00:19:34: So was gibt es da gar nicht im matricialen Gesellschaften?
00:19:37: Sie haben alles, was sie gewinnen von ihrem Subsistenzwirtschaft in Klaren für sich.
00:19:43: alle werden auch die gleiche Weise versorgt, ernährt gepflegt und – was weiß ich – gezerrtet.
00:19:51: Und es gibt ja nicht diese Produktion von Not oder Knappheit wie es typisch ist bis patriarchal nach unten wird.
00:19:59: Die Not und die Knapptheit immer größt das kennen sie.
00:20:02: Diese Gesellschaft ist horizontal gebaut, also auf gleicher Ebene.
00:20:06: Mit den Rollenglischees... Also wie gesagt was im weiblichen und männlichen Schwere hat nichts mit irgendwelchen typischen männlichen oder weibliche Eigenschaften zu tun.
00:20:19: Das sieht man sehr schön an ihrer Ökonomie.
00:20:21: Die Ökonomie ist auch zweigeteilt.
00:20:24: Es gibt eine weibliche Ökonomie in einem Männlich, obwohl alle die ökonomisch arbeiten das nachher im Plan schatzt und die Hände der ältesten Frau geben.
00:20:33: Ich will Ihnen ein Beispiel geben wie wenig das biologistisch ist.
00:20:38: zum Beispiel bei den Mosuo machen die Frauen die Garten- und Landarbeit und die Männer fischen und machen den Fernhandeln dem sie Holz was immer gebraucht hat von woanders her holen mit kleinen Karawannen.
00:20:53: gut Das ist zweigeteilt.
00:20:56: Wenn sie in eine andere magrischale Gesellschaft gehen, zum Beispiel nach Hucitán in Mexiko ist es genau umgekehrt.
00:21:02: wird machen die Männer der Landarbeit und die Frauen machen dem lokalen Handel und den Fernhandel.
00:21:07: ja also Sie sehen es werden hier keine essenziellen Eigenschaften zugeschrieben sondern das entwickelt sich aus der Geschichte ihrer Gesellschaften.
00:21:16: wichtig ist aber dabei durch diese Zweiteilung wird die Arbeit jedes Geschlechts sichtbar.
00:21:22: Frauenarbeit bleibt immer sichtbar.
00:21:25: Wenn Sie das vergleichen, in unserer Gesellschaft ist Frauenarbeit viele Arten von Frauenarbeit sind unsichtbar.
00:21:31: Das ist unmöglich in patrischalen Gesellschaften.
00:21:34: Was die Frauen tun ist sichtba und was die Männer tun ist aussichtbar.
00:21:37: Insofern sind die Männer nicht benachteiligt.
00:21:39: Auch ihre Arbeit wird gesehen und gewürdet Ganz im Gegensatz wie es für Frauen ist in Patrischat.
00:21:46: Sie haben auch gesagt dass Akkumulation von Reichtum kein Konzept im Material hat, sondern das wird alles verteilt.
00:21:55: Können Sie mir dazu etwas sagen?
00:21:56: Wie funktioniert das?
00:21:57: Ja gerne!
00:21:58: Sie haben eine Verteilungsekonomie und keine Horten der Ökonomie.
00:22:02: Wir haben eine hortende Ökonomie so dass wir wissen wie viel Ströme an Reichtum mittlerweile bei den Null Komma Eins Prozent in der Welt sitzen.
00:22:09: Wir wissen das.
00:22:10: sie haben eine verteidigende Ökonomie.
00:22:13: Das machen sie also im Klaren dort sowieso verteilen nach Bedürfnissen.
00:22:17: Wer braucht, Sie reden ja miteinander.
00:22:21: Im Dorf machen sie das auch angenommen im Dorfleben vier oder acht durch den größeren Sicken.
00:22:26: Sie machen das über die Feste.
00:22:28: Feste werden gern gefeiert, Feste wo sie eben alles ehren – die Lebensstadien wie Jahrezeiten, die Aussage und die Ernte.
00:22:34: bei diesen Festen kursieren die Güte und zwar wenn zum Beispiel eine Sippe durch eine Ernte oder wenn sie die Handel etwas mehr gewonnen hat dann legt sie zu dem Fest die anderen Sippen ein und verschallt, was Sie haben nach Herzenslust damit alle ein wunderbares Fest genießen.
00:22:52: Hinterher ist diese Sippe etwas ärmer als vorher vielleicht auch etwas ärmere als die Anderen aber sie hat Prestige gewonnen.
00:22:59: Prestige heißt prosoziales Verhalten, das Sie gezeigt haben.
00:23:04: Und beim nächsten Fest vielleicht einen andere Clan oder eine andere Sippel, die das gerne tut und so bringen sich die Güter, die Sie haben immer wieder in Kreislauf.
00:23:13: Das heißt, die Güter kursieren bei den Festen als Geschenkel.
00:23:16: Man schenkt was man heute mal übers Meer hat nach dem Prinzip wer hat der gibt.
00:23:22: Wir haben ein anderes Prinzip.
00:23:23: wir haben das Prinzip Wer Hat Der Kriegt noch mehr.
00:23:27: Genau
00:23:29: und so gereißen die Kaisen die Güte bei den festen.
00:23:33: Die Feste sind zahlreich Niemand.
00:23:35: dort ist niemand wirklich arm und niemand wirklich reich.
00:23:38: Es ist ungefähr ausdrücklich.
00:23:40: Was ist denn wenn jetzt eine Sippe halt nicht so Lust hat zum Arbeiten.
00:23:47: Das war noch das Thema!
00:23:49: Nun stehen die Sippen aus vielen Mitgliedern, um die SIPPE insgesamt kann man so nicht sagen.
00:23:54: Also bei den Mosovan die Sippen vielleicht zwölf bis zwanzig Personen in den Planhäusern.
00:24:00: Bei den Ero-Kesen in ihrer traditionellen Kultur gab es hunderte von Leuten in den Langhäuseren.
00:24:05: also kann man nichts sagen wenn die Sipe nicht arbeitet.
00:24:08: Ich meine, man kann nicht sagen, wenn Mann und Frau in der Sippel nicht arbeiten.
00:24:12: Dann werden sie ermahnt!
00:24:13: Wer tut man nichts wegen?
00:24:16: Kann niemand jemand anderen tun.
00:24:18: Sie werden amahnt.
00:24:19: Aber ich meine diese Form, dass die anderen geschenken wären, die einem faul sind... Also diese Form von Verweigerung, sich in der Gemeinschaft zu betätigen ist bei ihnen auch nicht üblich.
00:24:32: Man wäre einfach Nutznäßer der Gemeinteil des Felds.
00:24:35: Gemeinschaft, das fällt leider auch.
00:24:37: Und das stört die von Gemeinschachten zu.
00:24:40: Wir haben jetzt über materialale Gesellschaften gesprochen, die es heute noch gibt so in dieser Form.
00:24:46: gab es denn auch mal eine solche Gesellschaft hier bei uns?
00:24:50: Ja ja natürlich!
00:24:54: Ich sag was so einfaches natürlich.
00:24:57: Das ist da auch eine riesige Forschungsfrage nicht wahr?
00:25:00: Zu anderen Gesellschaften zu reisen auch wenn es nicht leicht ist Sie zu besuchen und wirklich von ihnen Vertrauen entgegen gebracht bekommen.
00:25:09: Das ist auch nicht so leicht, aber in der Geschichte ist es ja noch viel schwieriger das herauszufinden.
00:25:14: Es ist nur so die patrischale Epoche ist soweit man das auch durch kritische archäologische Forschung sehen kann, nicht ewig gewesen.
00:25:26: sie ist weder universell gewesen heute noch nicht mal universell noch ist sie ewig geworden obwohl dass Ort und immer wieder als Ideologie Behauptet wird, sei es irgendwann von bestimmten Archäologen, sei das von was weiß ich weh macht immer.
00:25:40: Wenn sie nun nicht ewig waren, muss man sich ja fragen, was war denn vorher?
00:25:45: Nicht patrochale Gesellschaft!
00:25:47: Wobei?
00:25:48: nach meinen kulturhistorischen Forschung in der Altsteinzeit waren das kleinere Gruppen die egalitär lebten und das wird ja heute groß propagiert.
00:25:57: Dann kommen hier die Jungsteinzeit wo da früher Ackerbau begann Hausbau und auch die Menschen eben viel größeren Gruppen zusammenleben konnten.
00:26:04: Da entstand genau das, dass sie dann in der Mutterlinie zusammenlebten.
00:26:09: Denn die Mutterlinien ist am einfachsten zu sehen, dass die Linie der Geburtin die Vaterlinien sich mal kompliziert zu erkennen.
00:26:17: Vor allem wenn die Frauen freie Wahl haben und sich nicht nur auch einen einzigen Mann ihr Leben lang beschränken können, dann ist die Vaterlinge nicht immer zu erkennen oder schwer zu erkennen.
00:26:27: Und ich habe immer erlegt, dass Sie gar nicht daran interessiert sind an der Vaterlinie.
00:26:32: Die Mutterlinie ist so tragend, dass sie das nicht brauchen.
00:26:37: Das die Vaterlinien ja?
00:26:39: Ist auch relativ geschichtige Senrate spät und erst spät aufgekommen.
00:26:44: Also wir haben in der Jungsteinzeit bereits beginnende Sesshaftwertung mit Landbau- und Hausbau wo sich relativ früh schon Städte bildeten.
00:26:54: Städten muss ich sagen im jungen dieser frühen Zeit also in Westasien auch Europa im West-Ausien-Städte von bis zu zehntausend Personen, was in der grünen Zeit eine Stadt ist.
00:27:07: Da entwickeln sich diese matrachialen Kulturen mit den Mustern wie ich sie am Anfang genannt habe und zwar mit reicher kultureller Blüte mit sehr vielen Menschen und einer ganzen Menge von neuen Erfindungen die die Geschichte der Menschheit regulationiert haben.
00:27:24: Aber dieser Gesellschaften gab es weltweit bevor Partyschale Muster beginnen.
00:27:30: Das ist eine riesige Forschungsaufgabe, wenn es bitte heute noch verleugnet.
00:27:33: Dass das so war und Angießer-Forschungsafgabe wenig.
00:27:37: Ich habe gelesen dass das eben auch ein bisschen umstritten ist.
00:27:40: aber jetzt mit Ihren Worten und aus Ihrer Forschung was ist denn da passiert?
00:27:46: Was Sie meinen die Entstehung des Patriots?
00:27:48: Ja
00:27:49: genau!
00:27:50: Oh ja das ist auch eine brennende Frage aber auch keine einfache Frage nicht wahr?
00:27:56: denn ich muss Ihnen klar machen was diese Frage bedeutet.
00:28:00: Wir können doch nicht Patrachat in allen Kontinenten, in allen Kulturregionen zu allem zeigen und mit einem einzigen Faktor erklären.
00:28:09: Es gibt jede Menge von Disziplitererklärungen.
00:28:12: da war es dann der Entdeckung der Vaterlinie oder was weiß ich?
00:28:15: Oder eine Revolte der Männer und das soll dann immerzu für alle Zeiten für alle Kulturegion gegolten haben.
00:28:22: Das zeigt schon wenn man sich mal die Dimensionen der verschiedenen Kulturegionen vor dem Patrarchat klar macht wie soll ich sagen, wie falsch die Frage gestellt ist.
00:28:33: Wir müssen, wenn man das ernst nimmt und ich bin nun mal Wissenschaftler und ein Forscherin, dann müssen wir erklären, wie Part der Schad entstanden ist meintwegen in den großen Kulturaturen West-Assins, Europas, Afrikas, Indiens, Amerikas usw.
00:28:48: Das müssen wir besonders extra untersuchen und erklären.
00:28:51: Und es heißt auch nicht, dass wir überall denselben Faktor finden.
00:28:56: in den verschiedenen Kulturregionen geschichtliche Prozessen von mehreren, mehreren Tausend Jahren wie zu diesen gesellschaftlichen Verwandlungen geführt haben.
00:29:05: Und wenn Sie mich fragen, ich soll es erklären da muss ich Sie fragen für welche Gegend und für wann dran mache ich das vielleicht gerne?
00:29:13: Ja für unsere Gegende.
00:29:14: ich glaube ich stelle mir halt vor wie's jetzt heute anders sein könnte und ich glaube also dazu möchte ich dann auch noch kommen zu diesem zu einem Wandel wieder aussehen könnte und was es dazu braucht.
00:29:24: aber Ich stelle mir halt vor, ja vielleicht eben war früher doch alles besser.
00:29:31: Ja es war anders.
00:29:32: also ich meine pätrischale Gesellschaften sind entstanden aus bestimmten Bedingungen nicht weil sie gebraucht wurden sondern gut ich versuch mal eine ganz kurze Erklärungsgitze zu geben die gilt aber nur für Westasien und West Asien.
00:29:51: Das reicht bis zum Oral, also diese Städtenregion.
00:29:57: Da lasse ich dann Mesopotamien alles Mögliche noch aus weil es dort wieder anders verlaufen ist.
00:30:02: Also wir haben eine geografischen Situation die mehrere Tausend dort gedauert hat nämlich eine Versteckung und Verwüstung in riesiger Gebiete da wo heute Wüsten sind.
00:30:14: wenn man mal auf die Landkarte schaut dann hat man ja diesen Gebirgskette wie von Europa durch ganz als ein bisschen erreicht.
00:30:22: und nördlich von dieser Gebirgskette gab es früher Flüchtlings- und Fruchtbarer Landschaften und alles Mögliche.
00:30:28: Archäologisch hat sich gezeigt, dass es da lokale drühende Ackerbaukulturen gab und die waren matricial, denn die waren Ableger von den südlichen Matricialen Kulturen und des fruchtbaren Haltmonds.
00:30:39: Gut!
00:30:40: Was hat sich da ereignet?
00:30:41: Es hat sich erst mal ereignen, dass über Jahrtausende dieses Gebiet zur Wüste wurde.
00:30:46: Große Klimaperänderungen, das ist vollkommen unabhängig von Menschen.
00:30:50: Aber diese Klimakoränderung hat natürlich über Generationen hinweg ganze Gesellschaften ausgehebelt.
00:30:57: Das heißt, wenn die Frauen grundsätzlich allgemein, nicht immer, aber allgemeine basieren nordlöschale Gesellschaften auf Ackerbau und wenn er den Frauen und ihm dem Füßen schwindet wird es schwierig.
00:31:08: Dann haben sie einige dieser Gesellschaften auch die Herdenhaltung verlegt und durch immer größere Herden versucht die Stimme zu ernähren.
00:31:16: Nun ist das in der Tat die falsche Antwort auf diese Frage!
00:31:19: bei einer langsam versteppenden Umgebung immer größer Herden zu halten, befördert ja die Wüstenbildung und die Versteppung.
00:31:26: Aber das konnten die Menschen damals nicht wissen.
00:31:29: Das führte dann natürlich auch die Dauer zu kämpfen unter einander der Stämme, um die immer knapper werdenden Weidegründe.
00:31:38: Von sesshaften Kulturen wurden diese Menschen dann Nomaden über Jahrtausende hinweg, die immer mehr im Bedrängnis gerieten über die knappen Weidegründe.
00:31:49: Wir wissen ja nicht, wie viele von diesem Gesellschaft zu Grunde gegangen sind?
00:31:52: Wir wissen nur was dann in Osteuropa – um Europa übersitt uns ja am meisten – was dann ankam!
00:32:00: In Osteeuropa entlang der Donau gab es blühende Martychallokultur und wurden archäologisch erforscht von der großen Archäologin Maria Gimbutas.
00:32:09: Das ist archäologically belegt.
00:32:11: Die wurden zerstört zum bestimmten Zeitpunkt und die Zerstörung kam bereiter Völkern aus den West-Asiatischen Steppen.
00:32:22: Nicht weil die jetzt gerne geritten sind oder so beweglich waren, oder so gerne erobert haben sondern weil die Amt verhungert war und weil die Eroberungen anderer fruchtbar Kulturen besonders in diesem Donarrahmen für sie das Überleben bedeutete.
00:32:38: Das heißt der Beginn des Paterklats ist nicht bei jemandem, dass Pater Schad wollte sondern weil ganze Völkerschaften ums Überleben kämpfen mussten.
00:32:47: Und einige es geschafft haben, indem sie neue Erfindungen gemacht haben wie zum Beispiel Reiteln.
00:32:53: In großen Herden kann man natürlich zu Pferde besser zusammenhalten als zu Hus, die waren dann auch im Vorteil.
00:32:59: und dann als es immer knacker wurde in diesen Wüstenbildungen, indem man eben Auszug um andere Kulturen also im Osten von Europa gefluchtet war zu überlagern, zu erobern Und erst da, das ist meine These.
00:33:16: Dass da wo Eroberung beginnt, beginnt im Grunde Patricia den.
00:33:20: jetzt entsteht einmales Bewusstsein.
00:33:22: Woher kämpften sie auch gegeneinander ums Überleben ihrer Folger die noch immer matricial organisiert waren zu sichern?
00:33:28: Aber jetzt erobert eine kleine bewachnete Klicke ein großes Volk dass nicht bewachnet ist, dass Matriciale Muster hat und insofern da auch gar nicht gefasst ist.
00:33:40: Gut, die hält diese kleine Klicke an Größers Volk nieder durch Waffen und Gewalt.
00:33:46: Das ist die Basis des Patrachats Waffen- und Gewalte.
00:33:50: Und durch Ideologie, in dem behauptet wird, wir, die hier obern können, wir sind die besseren Menschen.
00:33:56: Die anderen sind untermenschen.
00:33:58: Sie sind nicht so gut wie wir.
00:34:00: Wir sind die neuen getan.
00:34:02: Da setzt Patrarchat ein!
00:34:05: Es verfestigt sich nicht allein durch den Besitz von Wappen.
00:34:08: So ein Waffengewalt und diese Ideologie, wir sind die Besserung.
00:34:11: Wir sind ja Ober-, wir sind Top, wir seht
00:34:13: oben.".
00:34:14: Das ist dann Parkrechatten!
00:34:15: Das setzt damit an.
00:34:17: Und warum sind denn die Männer oben?
00:34:18: Und die Frauen unten?
00:34:21: Weil es kam... Man hat festgestellt auch durch DNA-Analysen anderes, dass dieser Hagen-Deutsch-Meneraito-Horgen aus den West-Asien, Asiatischen Stellen, aus Männern bestanden.
00:34:32: Nur Männer.
00:34:33: Das werden dann die herrschenden Männer bei einer Oberung Die anderen Männer, das sind die unterworfenen Männer.
00:34:40: Die werden genauso niedrig betrachtet wie die Frauen und man hat festgestellt archäologisch dass sogar die Taktik zum Teil darin bestand, dass man bei den Unterworfenvölkern die Männer ermordelt hat und die Frauen dann halt zwangsweise verheiratet haben.
00:34:55: Dann ist klar, da sind die Frauen unten und die erobernden Männer sind oben.
00:34:59: nicht alle Männer sondern die herrschende Männer sind hier
00:35:03: oben.
00:35:04: Würden Sie sagen, das ist heute auch immer noch so?
00:35:07: Das ist noch immer so.
00:35:08: Denn heute in allen Parteichanengesellschaften, Frauen und Männer unterdrückt von der herrschenden Klicke.
00:35:15: Die Unterdrückungsformen sind verschieden.
00:35:17: Ich weiß es nicht gleich wie Männer unterbrückt werden oder wie Frauen unterbrüpft werden aber die Unterdrücke sind immer die herrschen, die klicke Männer wo heute natürlich dank der Gleichheitsfeminismus und der gleichen Frauen in diese herrschenden Klicke aufstreben.
00:35:34: Das müssen Sie jetzt mir noch kurz erklären, was sie damit meinen?
00:35:38: Gerne tue ich das gerne!
00:35:40: Ich meine, das Partyschalt der Geschichte waren im Herrschende bewaffnete Männer – da sieht man in all diesen Imperien und Römisches Reich und sonst was.
00:35:49: Aber heute haben wir ja nun eine Situation die etwas liberaler aussieht oder auch weichter ist es dass Frauen Zurecht auch in Positionen streben, die sonst nur Männer hatten.
00:36:02: Aber wenn man die Muster beibehält, nämlich die Patrachanmusse und Frauen lediglich aufstreben mit der höheren Position was ihnen ja oft gewähnt, ändert das dann nicht die Struktur der Gesellschaft, dass Patrache bleibt!
00:36:14: Nur bekommen es jetzt an manchen Stellen noch ein weibliches Gesicht?
00:36:19: Das ist das, was mir durchaus Sorge macht,
00:36:21: d.h.,
00:36:22: wenn Frauen ausstreben wozu zu jedes Recht haben Aber dann die Patrachanmuster weitergeführt werden, so wie sie sind.
00:36:29: Dann verdoppeln Frauen das Patraschatz mit einem weiblichen Gesicht aber sie schaffen es nicht ab und ich denke für unsere Zukunft wäre es wichtig das Patrashat zu überwinden.
00:36:38: Wie sehen Sie denn die Möglichkeit dass wir das hinkriegen?
00:36:43: Und ich weiß sie arbeiten genau an dieser Frage seit so vielen Jahren.
00:36:49: Ja ja ich meine das ist die politische Seite der Sache.
00:36:52: Mein Matrochatsforschung ist wichtig, aber die hat natürlich in unserer Zeit heute auch politischem Gehalt und das beschäftigt mich schon lange.
00:37:01: Ich weiß nicht die Lösung, ich bin ja nicht die Gerätslöserin oder Profetin wie es weitergeht.
00:37:08: Ich kann nur einzelne Ideen dazu haben, dass diesen auch viel fällig wird als Thema.
00:37:14: Denn die Änderung braucht's ja nicht nur an der Spitze, die man möglichst leicht abschafft, sondern sie braucht's auf der sozialen Ebene.
00:37:21: Die braucht es auf der ökonomischen Ebene, die braucht es auch auf der politischen und kulturellen Ebene.
00:37:26: Also vollständig!
00:37:28: Ich weiß, es gibt Frauen, die heute an vielen Stellen auch schon manches verändern.
00:37:33: Aber wie gesagt wir haben nach wie vor diese hierarchische Struktur.
00:37:36: Wir haben herrschende Männer, wir haben einen Überschuss an Waffen überall was dieser Herrschaft festigt.
00:37:44: Und wenn nun Frauenpräsidentinnen sind oder vielleicht Generalinnen werden und was weiß ich noch was dann ist das Pakricha damit nicht abgeschafft?
00:37:51: Das heißt, der erste Schritt in meinen Augen ist mal zu erkennen was Parthaschad überall ist und dass wir es nicht verändern können wenn Frauen überall mitmachen.
00:38:01: Mitmachen meine ich jetzt nicht negativ.
00:38:03: sie haben recht ihre Fähigkeiten so entfalten aber Sie sollten da wo sie sind Anfang die Strukturen zu verändern.
00:38:11: das können sie an vielen stängen.
00:38:12: Frauen sind heute überall das finde ich sehr gut.
00:38:15: Und dann müssten sie anfangen zu ver ändern.
00:38:17: warum haben fast nur Männer für alle Geldströme in der Hand.
00:38:21: Und Frauen haben nach wie vor die Knappheit, der Gülder zu ertragen.
00:38:26: Warum?
00:38:28: Warum haben wir überwiegend mit wenigen aus einem herrschenden Männer, die sich auf Wachen und Geld stützen?
00:38:34: Manchmal ist eine Frau dazwischen, die dann aber auch nicht zählt.
00:38:37: Warum geht das so weiter als gehabt?
00:38:39: Warum wachsen heute an jeder Ecke immer mehr Girannen- und Autokraten heran, die das Partnerschaft nur verstärken?
00:38:46: Also es muss ja so nicht sein!
00:38:48: Der erste Schritt ist mal zu wissen, was das ist, Partial Schad und dass es ein anderes Modell gibt.
00:38:56: Und schon immer gegeben hat in der Geschichte – und heute noch gibt's nämlich Makrochale-Gesellschaften!
00:39:01: Das Lissen wird uns verschwiegen und das ist aber wichtig, dass wir das wissen.
00:39:04: Sonst haben wir ja gar keine Perspektive, die da rauskommen sollen.
00:39:10: Können wir ganz kurz ein paar Jahre zurückfliegen, weil ich glaube für sie war das ja selber auch der erste Schritt.
00:39:16: Also ich habe es so verstanden, Sie waren an der Universität und waren ja eigentlich zunehmend frustriert mit der Forschung die Sie angetroffen haben?
00:39:25: Ja, ich habe – Sie haben Sie recht!
00:39:27: Ich habe Philosophie, ich bin Philosokin und habe in den einigen Jahren der Universitäter gebracht um mir anzuhören was nach so ist die Philosophies.
00:39:36: Es Ein System nach dem anderen aus männlicher Perspektive die Welt erquert und mir ist auch gefallen, dass Frauen dabei überhaupt nicht vorkommen.
00:39:48: Es gibt nur Männer!
00:39:50: Es gibt nun Menschen gleich Männer.
00:39:55: Frauen und ihre Situation kommen nicht vor.
00:39:57: Und ich war damals eine junge Frau ... Ich war ein junger Mutter, hatte drei Kinder Und ich war frustriert über das Abgehobene, was die Welt ignoriert.
00:40:09: Wobei Frauen nicht vorkommen, sind die Hälfte der Menschheit kommt nicht vor.
00:40:14: Das hat mich mehr und mehr empört.
00:40:18: Ich wusste aber auch den Ausweg nicht bis sich dann auf Schriften trag.
00:40:22: Also Johann Jacob Achofen später erst, aber auch wichtig mit seiner Forschung zum Mutterrecht.
00:40:30: Ich trage auch auf die Schriften von Robert Ronkel Graves, der die griechische Geschichte analysiert und zeigt das eine viel ältere Schicht unter dem üblichen Patrachan Gatton war wie er dann offen Matrachat nennt.
00:40:45: Da hat es mich elektrisiert und da habe ich weitergeklopft ständig und überall in den verschiedenen Disziplinen der Universität überall wo ich etwas finden konnte Und es gibt sehr viele Spritzer zu diesem anderen Gesellholzmodell nur wird es nie so genannt nie, nie offen benannt.
00:41:02: Immer versteckt!
00:41:03: Das hat mich zum zweiten Mal Bühnen gemacht weil ich gedacht habe wir sollen es nicht wissen obwohl eine Menge Wissen da ist, wir sollen's nicht wissen Es wird zersplittert und es wird verschwüten.
00:41:15: Dann hatte ich meine Aufgabe gefunden es klar zu benennen Und all die Splitter durch meiner Forschung und Arbeit zusammenzufügen mit dem Gesamtbild was Magrishat isst und was in der langen Geschichte der magrische Angesellschaft war.
00:41:28: Wenn
00:41:31: wir uns jetzt vorstellen, dass dieses Wissen weiter verbreitet würde und das wirklich zum Beispiel in der Schule gelehrt würde.
00:41:37: Und wir wüssten alle wie es sein könnte... Was denken Sie?
00:41:42: Was müsste dann passieren?
00:41:44: Was könnte denn
00:41:45: passieren?!
00:41:46: Ich glaube, es würden sehr viel mehr Menschen danach streben diese anderen Muster einzuführen!
00:41:53: Es ist auch nicht so, dass ich mich da heute so einsam sehe sondern schauen sie mal in die heutigen alternativen Bewegungen Ökologiebewegung, Gemeinschaftsbewegungen.
00:42:03: Die Bewegungs-, die feministischen Bewegungen, die Bewegungen der ingegebenen Völkerhäute, die ihre Stimme erheben – alle diese Bewegungen haben ohne dass sie das so nennen schließen matrachale Muster ein.
00:42:16: Die Ökologie-Bewegung schließt zum Beispiel einen neuen Umgang mit der Erde, einen schonenden Umgang wie der Erde.
00:42:22: Das ist ein matrarchales Prinzip!
00:42:24: Die Gemeinschaßbewegion, ich kenne etliche Menschen und Freunde aus dieser Bewegung versuchen ein anderes Zusammenleben zwischen den Menschen auf egalitärer Ebene, auch zwischen Frauen und Männern.
00:42:36: Das ist auch ein matriciales Prinzip.
00:42:38: oder denken Sie, die feministischen Bewegungen sind ja unendlich viel und sehr, sehr verschieden.
00:42:44: Aber immerhin haben sie das patriciale Rollenglische kritisiert und versucht Frauen die Wege zu öffnen und ihre Gaben zu leben.
00:42:52: Auch das ist sehr wichtig dass Frauen eine Bedeutung haben und nicht nur Objekte der Geschichte ist, sondern Subjekte dieser Geschichte sind.
00:43:00: Ein matriciales Prinzip
00:43:02: usw.,
00:43:03: das heißt es gibt viele Menschen die eigentlich schon andere Muster einführen auch praktizieren, nun nähern sie sich nicht so.
00:43:10: Manchmal stelle ich mir vor oder wünsche es Sie sollten zusammenarbeiten und all die Ebenen zusammenführen.
00:43:16: und siehe da dann hätten wir sehr bald ein matricales Modell auf allen Ebenern.
00:43:21: ja?
00:43:23: Denken Sie mal kulturell, noch was Kulturelles erwähnen.
00:43:27: Die Goddus-Movement in Amerika mittlerweile ist das International, dass Frauen die Geschichten von Göttingen und solchen Kulturen wieder ausgraben.
00:43:35: Das ist doch kultureller wichtig!
00:43:37: Dass der Business Club nicht nur diesem großen Vater Gott, der alles beherrscht, sondern es gab vielfältige Gesichter von weiblichen Gottheiten wie die Vielfalt von Fähigkeiten von Frauen ausdrücken – das ist sehr richtig auch ein magischerales Prinzip.
00:43:51: Ja... Wenn diese Bewegung zusammenarbeiten würden und ihre Kenntnis und ihr Wissen zusammentragen würden, auch ihre vielfältige Praxis dann würden wir erleben dass das Makrochale Modell gar nicht so weit weg ist.
00:44:03: Und es ist mal nötig dieses Modell zu erkennen in seinem Zusammenhang nämlich ein gesammtes Gesellschaftsmodell und nicht nur eine Bewegung und das dann auch als wie soll ich sagen die so einen Leitfaden zu nehmen wie man alles integrieren und zusammenüben kann.
00:44:19: So am Anfang sind wir gar nicht, nur wir erkennen es noch nicht das Bewusstsein dazu fehlt was es tatsächlich ist.
00:44:27: Um richtig auch mit diesen Menschen zu sagen eben Das ist immatrisch alles Muskel Schaut mal Dann sage ich schon auf dem Weg ohne gemerkt zu haben
00:44:35: Kann es denn nicht auch sein dass wenn wir über Themen wie Göttinnen zum Beispiel sprechen Dass das dann sehr schnell diskreditiert wird oder nicht ernst genommen wird?
00:44:49: Natürlich, alles hin.
00:44:52: Was in eine nicht-patrischale Richtung geht wird niedergehalten, wird in Knappheit gehalten und wird diskreditiert, wird lächerlich gemacht.
00:45:01: Wissen Sie das habe ich seit, seitdem ich mit der Matrischatsforschung an die Öffentlichkeit getrieben bin – und das ist seit mehr als vierzig Jahren – hab' ich das alles eriebt.
00:45:10: Natürlich!
00:45:11: Man will doch nicht dass dieses festgefühlte patrischales System was dem wenigen Herrschenden nützt, dass das erschüttert wird.
00:45:18: Das möchte man ja nicht!
00:45:19: Ja?
00:45:20: Es wird lächerlich gemacht und Öko-Leute sind ja die, was weiß ich... mich oder Greenpeace ... Was ist denn wir alle nicht bald draus, nicht?
00:45:26: Und so weiter und so fort.
00:45:27: Was Frauen machen zählt sowieso nicht.
00:45:29: Matrychard is tabun, ja?
00:45:33: Ich meine, das sehen wir überall.
00:45:36: Leiden diese wichtigen Initiativen an Knappheit, weil die Geldströme zu den herrschen Momentan gehen und nicht da sind wo wir wirklich neues schaffen können.
00:45:45: Da sehen sie nicht.
00:45:47: alle diese Bewegungen leiden am an Knabhalt der Mittel Und das ist gewollt denn dadurch zerbrechen Sie dann auch oft
00:45:56: oder ich frage mich auch oft ob es damit zu tun hat dass Ich weiß ich sehe als Wissenschaftlerinnen sind vielleicht nicht verstanden aber
00:46:04: eben
00:46:05: gewisse Dinge, die nicht unbedingt fassbar sind.
00:46:07: und ich denke jetzt eben gerade Spiritualität ist ja in jedem Sinne fassbaar.
00:46:14: Und dann wäre das schnell abgetan weil es eben nicht materialistisch ist.
00:46:17: und alles was Materialistisch das kann man beweisen und ist so und das andere ist eben dann irgendwo
00:46:26: oder?
00:46:26: Das Matthiäle kann man berechnen und den Geld und den Ware umsetzen und das ist der Witz Und ich habe überhaupt nichts gegen das Spirituelle.
00:46:34: Ich leere ja selbst, arbeite auch selbstspirituell hier in der Akademie, die ich gegründet habe.
00:46:39: Weil ich einfach mit Frauen auf diesen matrischalen Werte auch mal in Ritualungen festen fühlbar machen möchte.
00:46:46: Ich bin sehr dafür, weil diese Spiritualität, die Matrischale Gesellschaft haben ist da keine abgehobene Abgeschwöhnung.
00:46:53: Ich sage immer, dass es realistische Spiritualität war als die Erde und feiert.
00:46:58: Es feiert die Fähigkeiten der Menschen, es feiert das was wir sehen und das was ist.
00:47:03: Und das Leben!
00:47:04: Das ist realistisch und nichts Abgehobenes.
00:47:07: Natürlich ist das keine Spiritualität, die uns dienen kann um der gegebenen Wirklichkeit auszusteigen.
00:47:12: Ganz im Gegenteil sie gibt uns wahrscheinlich auch die Stärke diese Wirklichkei zu konfrontieren.
00:47:18: Ich weiß viel, viele benutzen Spiritualität als Luft.
00:47:21: Das nutzt uns überhaupt nichts.
00:47:25: aber trotzdem diese nicht mehr an Institutionen gebunden mit Spiretualität, die wirklich das Ernst hin, was uns umgibt und wovon wir leben.
00:47:35: Die brauchen wir!
00:47:37: Das ist eine erdgebundene Spiretalität.
00:47:39: Und wenn man das Götchen nennt... Wir können es auch ganz anders nennen.
00:47:42: Es spielt keine Rolle.
00:47:43: Aber schauen Sie sogar die Erde selbst, die ja unsere einzige Heimat ist wird von vielen Indigenen auch als Mutter bezeichnet.
00:47:51: Wie kennen alle den Begriff Patscher Mama?
00:47:53: Wir kennen den Begliff Mutter Erde in Deutschen oder Prithili in Indischen.
00:47:58: Alle schätzen und respektieren die Mutter Erde, unsere einzige
00:48:03: Heimat.".
00:48:05: Das ist realistisch denn auf dem Boden das Brink gespielt hat wieder auf den Boden zurück woher wir kommen, wovon wir leben?
00:48:12: Wir brauchen keine transcendenten Götter!
00:48:14: Wir brauchen auch keine transcendentalen Göttchinnen, du gibst sowieso nicht sondern wir brauchen... das machts das Leben prägt und das sollten wir respektierend.
00:48:22: Das sind ganze spielbare Botschaften, die es ja einfach.
00:48:25: Und nach der Mitte dieser Arbeit ist natürlich auch und ich habe es gelernt, wie gesagt für den matrischalen Völkern die meine Lehrmasse sind.
00:48:35: Noch eine kurze Frage wenn Sie sagen die Mutter Erde was ist denn speziell eben auch die Rolle der Mutter ganz spezifisch im Matriachat?
00:48:45: Vielleicht hat sie sie selber auch als Mutter beeinflusst?
00:48:50: Eigentlich nicht.
00:48:53: Nein!
00:48:53: Ich hab ja meine Forschung schon gemacht.
00:48:55: da war noch gar nicht Mutter.
00:48:57: Es hat mich als Frau fasziniert.
00:48:59: Ja, ich habe dann mir Kinder gewünscht und liebe sie aber es ist nicht so dass ich die Rolle der Mutter gebraucht hätte um Matriarchat zu studieren.
00:49:07: Mich interessiert das Gesellschaftliche!
00:49:09: Das ist der Punkt ja?
00:49:12: Sie sprechen ein wichtiges Thema an... Ich meine, mich weil ich Mutter bin erforsche ich Matriachat.
00:49:17: nein, weil ich politisch bin und weil ich gesellschaftskritisch bin, weil mir das Patrichat ist, soll ich sagen.
00:49:24: Weil ich es nicht mehr ertrage darum bin.
00:49:29: Glücklicherweise habe ich die Möglichkeit gehabt, trotz wissenschaftlicher Arbeit und Forschung auch Mutters sein zu können.
00:49:36: Das ist ja gar nicht selbstverständlich in unserer Gesellschaft.
00:49:39: Viele Frauen müssen, wenn sie ihren Beruf ausüben wollen – und der Beruf ist anspruchsvoll und höher ab Kinderer zichten!
00:49:46: Ich meine, ist das denn eine alte Mathire?
00:49:48: In Matsuchan-Gesellschafts ist es einfach gelöst.
00:49:51: Dort praktizieren Sie die gemeinsame Mutterschaft.
00:49:55: Alle Schwester mit einem Plan gelten also die Mütter der Kinder, die eine oder die andere hat.
00:50:00: Dann sind noch Großmütter da und die tanten.
00:50:03: das heißt die Kinder leben in den Klaren und die Frauen können ihre Fähigkeiten leben und tun das auch weil sie nicht wählen müssen zwischen Arbeit und Beruf oder Kindern.
00:50:12: Das müssen Sie nicht!
00:50:14: Wie gesagt ihr Kind ist nun klang gut aufgehoben während wir isoliert und vereinzelt als Frauen auch vereinzelte können entweder Karriere machen oder Kinder haben.
00:50:24: Und wenn wir beides haben, dann geht unsere Gesundheit dabei drauf ja?
00:50:27: Weil wir allein sind isoliert und individualisiert.
00:50:31: das ist der Grund.
00:50:34: Denken Sie auch das ist da Grund warum wir jetzt heute da sind wo wir sind die der Individualismus denn wir alle praktizieren.
00:50:43: Der Individualismus ist durchaus eine Errungenschaft um aus solchen ich soll es sagen aus dem Druck von Institutionen der Geschichte rauszukommen, wie den Patrachal Klans und Herrschaft der Kirche.
00:50:55: Und Herrschaft des Staates und all diesen Dingen hat der Individualismus der Menschen sehr geholfen und hilft auch heute den Frauen weil sie eben auch endlich ihre Fähigkeiten entwickeln können.
00:51:07: aber der Individualismus ist eben nicht alles.
00:51:10: wenn der Individualisme so weit getrieben wird dass er uns in die Vereinzelung führt dann sind wir schlecht beraten vor allem Frauen, weil wir eben auch Mütter sein können.
00:51:20: Nicht müssen aber können!
00:51:22: Was machen wir denn damit unserem Individualismus dann?
00:51:25: Das heißt ich plädiere immer dafür dass wir Gemeinschaften entwickeln, voran Frauen die eben wie gesagt beides oder alles machen möchten.
00:51:34: sie möchten ihre Fähigkeiten entfalten und sie möchten vielleicht auch Kinder haben.
00:51:39: in Gemeinschaften können Sie das?
00:51:41: Da muss nicht jede individuelle Frau Mutters sein es reicht ja wenn eine Kinder hat man teilt sich das Das Muttersein.
00:51:48: Man teilt sich das und unterstützt sich, um auch die Berufe ausüben zu können.
00:51:54: Gemeinschaften unterstützen – und das sehen wir in Matrachan-Gesellschaften.
00:51:59: Es gibt dort Frauen, die haben durchaus höhere Berufer.
00:52:02: Die haben ihre eigenen Wissenschaftlerinnen, indigene Wissenschaftlern, die im Ärzten oder Juristinnen werden aber gestützt vom Plan.
00:52:09: Auch wirtschaftlich gestützter dem Plan!
00:52:11: Dass eine Staffel macht.
00:52:13: Das halte ich hernotwendig, dass wir Frauen Gemeinschaften drücken.
00:52:17: Erst mal als Frauen untereinander aber auch mit Männern die sich pro Sozialverhalten und nachher nicht wieder anfangen zu dominieren.
00:52:24: Gemeinsachsbildung ist ein Weg den wir alle beginnen können um diese Vereinzelung und Isolierung aufzuheben Denn die Vereinzeltung ist erwünscht vom System.
00:52:35: Vereinzelte Menschen kann man leicht beherrschen denn sie müssen ja ständig in Existenzkampf alleine führen sehr gewollt vom System.
00:52:46: Während Gemeinschaften sind ein unterstützender Faktor, ihr könnt kleinen Sachen groß sein, Freundinnengemeinschaft und was auch immer.
00:52:54: in der Geschichte hat sich auch gezeigt auch heute noch bei Indigenen.
00:52:57: die Gemeinschaften sie haben eben die Sitten, die sind der stärkste Faktur für Widerstand gegen patrischale Muster von aus.
00:53:07: Wir haben heute keine blutzverwandten Sitten mehr, seltenen Fällen.
00:53:10: manche haben das ist doch schön Aber wir können Wahlverwandtegemeinschaften gründen, Gesinnungsgemeinschaffen um uns gegenseitig zu schützen und sterben.
00:53:18: Das wäre ein riesiger Vorteil vor allem für
00:53:21: Frauen.".
00:53:23: Und wenn ich jetzt einen Mann erklären möchte warum auch er vom Matriarchat profitieren würde?
00:53:31: Was würde ich ihm
00:53:32: sagen?".
00:53:33: Weil er darin besser lebt als in Park Rashad.
00:53:36: Die Männerrolle im Park Rashads ist ja – ich muss sagen es ist wirklich ein Problem.
00:53:41: Er muss stark sein, aggressiv sein.
00:53:45: Kompetenz zeigen, Konkurrenz zeigen nach oben streben.
00:53:49: unter welchen Druck setzt das denn die Männer?
00:53:51: Es gibt auch Männer, die das gar nicht wünschen dieses Männerideal oder gar nicht so leben möchten und ich denke in einer Gemeinschaft, die eher die mütterlichen ideale Pflege- und matriciale Gesellschaften beruhen, auch nütterlich werden.
00:54:05: dies ist sich gegenseitig näher pflegen Gegenseitigkeit, Gemeinschaft der Unterstützung.
00:54:14: Ausgewogenheit und Friedenssicherungen nach innen und nach außen an die alle mithirken.
00:54:19: Ja, da leben auch Mänger besser drin als in Parkreischaubau sich ständig im Konkurrenztreib und zuletzt noch zum Militärtreib, wo sie dann als Soldaten massenhaft sterben müssen.
00:54:31: was wir denn heute prüben sehen ist das vielleicht eine Rolle für Männer?
00:54:35: Ist doch grausam!
00:54:36: Wie gesagt maßerschale Männerleben durchaus gern in Ihrem Gesellschaften.
00:54:41: Ich habe nicht erlebt, in meiner Forschung, dass diese Gesellschaften sich auflösen weil die Männern, die matricial Männern Massen haben ihre Gesellschaften verlassen?
00:54:50: Nein überhaupt nicht!
00:54:51: Sie stärken Ihre Gesellschaften sind eben den siebsten Verteidiger Ihrer eigenen Gesellschaften sowohl durch Worte, durch Erklärungen als auch wenn es notwendig ist mit der Wappe in der Hand wie wir das in der Geschichte der Erokesens sehen.
00:55:08: Was können wir denn tun heute als Einzelpersonen oder als einzelne Mütter von Frauen, von jungen Frauen und jungen Männern damit sich etwas verändert.
00:55:41: unglaublich strapatiusen und verletzbaren Rolle.
00:55:44: Das liegt eigentlich auch der Hand, das hilft ihnen auch.
00:55:48: Das machen sie auch oft als Interessengemeinschaft zu Nachbarschaftsgruppen und kaum sind die Kindergrößen fällt es wieder auseinander.
00:55:55: Sie sollt mal Erkennung dass in dieser Gemeinschaftsbügel ein Wert liebt, dass man das weiterführen sollte.
00:56:02: Und Männer auch.
00:56:03: ich meine es gibt so viele Männer die auch ihre Fürsochigkeit leben wollen.
00:56:08: Dann gehören Sie in diese Gemeinschaft mit hinein.
00:56:11: Das ist von unten, ja?
00:56:13: Von unten können das alle beginnen.
00:56:15: und dann habe ich über die Alternativen geholt.
00:56:17: Die Bewegungen gesprochen, die zusammenarbeiten sollten unbedingt.
00:56:21: Und die Erkenntnis ist auch wichtig was an der Schütze uns eben von oben beherrscht.
00:56:27: Und dass möglichst unterlaufen!
00:56:29: Wir können es unterlauchen durch Gemeinschaffsbildung wir können es unterlaufen durch Konsumverweigerung die wir mit Erde, Gemeinschaft und allem anders umgehen als bisher.
00:56:42: Da können jede Person ein Bewusstsein entwickeln.
00:56:45: Deswegen sind wir nicht alle aus dem Park Rechardt heraus aber das sind die Schritte, die uns da hinaus führen können.
00:56:53: Ein System was Jahrtausende gebraucht hat, um sich zu entwickeln.
00:56:57: eben das Park Rechat ist auch nicht in zwei Generationen überwunden.
00:57:02: Aber es ändert sich über Generationen hinweg durchaus etwas Wenn wir wissen, wohin wir wollen.
00:57:08: Was ist das Ziel?
00:57:09: Und das Ziel ist meiner Meinung nach eine makrischale Vision eben dass diese Werte zu leben die in Makrischaren gesellschaften und lebend sind und alle Menschen zusammenhalten.
00:57:20: Diese, ich nenne sie die mütterlichen Werte werden von allen Gelehrten, von Frauen die Mütter oder Nichtmütter sind von Frauen und Männern gleichermaßen ja und deswegen fühlt sich erst dort so normal ab.
00:57:32: So stressfrei!
00:57:34: Das habe ich drin auch sehr schlimm gefunden.
00:57:38: Sie haben auch ihre Sorgen, die teile ich ja nicht.
00:57:41: Aber diese Hektik und den Stress und dieses Ständige sich beobachten, vergleichen dieser Eifersüchte live – das habe ich dort nicht erlebt!
00:57:51: Das ist ein wunderschönes Bild, dass sie da zeichnen.
00:57:55: Haben Sie Hoffnung?
00:57:57: Wissen Sie... eigentlich wie soll ich es sagen?
00:58:03: Eigentlich bin ich jenseits von Angst und von Hoffnung.
00:58:07: Entweder haben wir Hoffnung, bis ich nicht erfüllt habe.
00:58:09: Wir haben Ängste oder sonst noch was.
00:58:12: Ich bin nicht mehr so... wie soll ich sagen?
00:58:18: Ich hab einen Weg daraus aus Angst und Hoffnung haben.
00:58:23: Der Weg heißt handeln!
00:58:25: Wir müssen handeln.
00:58:26: Wir müssen ganz tun.
00:58:27: Und wenn wir handeln, und ich versuche persönlich mal möglichst umhandeln dann beschäftigen uns nicht mehr Angst oder Hoffnung, dann beschäftigt uns der nächste Schritt den wir verwirklichen können.
00:58:37: Das beschäftigt und dann beschäftige uns auch nicht mehr so sehr unsere psychischen Probleme oder Neurosen die uns wir alle gemacht bekommen von Partys hat, die beschäftigen es dann auch nichtmehr!
00:58:48: Wir tun, wir handeln und haben einen Weg, wir haben ein Ziel und das muss ich sagen stärkt es sehr.
00:58:54: Ich darf zu mir persönlich sagen denn würde ja nun reichlich angegriffen werden auch weiterhin reich mich anbegriff mit meiner Arbeit.
00:59:02: Warum habe ich nicht aufgegeben?
00:59:03: Ich hab gehandelt.
00:59:04: Ich bin weitergeschritten als Wissenschaftlerin in meinem politischen Überlegung mit den vielen Menschen, die mich angesprochen haben.
00:59:12: Das hat mich permanent gestärkt!
00:59:14: Ich bin nicht müde geworden davon ganz entgegen.
00:59:17: Wir handeln und das führt uns weiter.
00:59:19: Liebe Frau Dr.
00:59:21: Gönner-Abendrodt, vielen Dank für Ihre Zeit und diesen Aufruf, den Sie jetzt am Schluss noch gemacht haben.
00:59:28: Ich fühle mich sehr inspiriert und ich fand es unglaublich interessant, das Gespräch mit Ihnen.
00:59:32: Vielen herzlichen Dank für Ihre ganze Arbeit!
00:59:34: Für die Sie getan haben und auch die, die Sie noch weiterhin machen werden.
00:59:38: Danke für dieses Gespräch.
00:59:40: Gibt es noch irgendwas was Sie noch hinzufügen möchten?
00:59:43: Nein eigentlich habe ich etwas Wichtiges gesagt aber ich möchte auch Ihnen danken, denn wissen sie ein inspiriertes Gespräch entsteht nur wenn gegenüber eine inspirierte Zuhörerin sitzt Und Sie haben die Gabe eines wunderbaren Zuhörens.
00:59:57: Dafür danke ich Ihnen!
00:59:58: Ich danke Ihnen herzlich, ich wünsche Ihnen noch einen schönen Nachmittag.
01:00:02: Ich danke auch.
01:00:02: Danke und das Schauen.
01:00:05: Mal ehrlich, Losen magst du auch jetzt eh nicht mehr?
01:00:08: Aber vielleicht magst ja noch lesen.
01:00:10: Alle unsere Artikel findest du unter www.mal-erlich.ch und ohne unser Community Space.
01:00:17: Dort können Eltern und Expertinnen miteinander ehrlich diskutieren.
01:00:21: Weisst was – am allerbeste abonniert gerade unseren Newsletter.
01:00:24: Dort schreiben wir dir nämlich eine Sprache persönlich aus unserem täglichen Leben mit vierfach Spagat als erwerbstätige Mütter.
01:00:31: Wir liefern dir nicht nur den Kastös, sondern auch unsere Hacks und Tipps, kostenlose Liste um die Mental-Läude kleiner zu machen und sicher immer ein Grund zum Mitschmunzeln, weil ohne Humor funktioniert Vereinbarkeit sowieso nicht!