00:00:00: Und dann sagte ich, ja.
00:00:06: Ja, das habe ich nicht.
00:00:06: Die Eltern sprühen mich sehr von der Brille gerade, weil sie gesagt haben, du bist immer im Spital und so.
00:00:12: Ich sagte ihnen, Alina, ich bin viel mehr daheim!
00:00:15: Sophie hat gerade gesagt, Mama, aber du stehst auch nicht.
00:00:17: Sie sagten, nein.
00:00:19: Die Zuversicht, die sie von mir spürte, war
00:00:23: hier.
00:00:23: Einfach diese Zuversichte.
00:00:25: Da kommt jetzt die Behandlung, das ist chemo.
00:00:27: Ich werde den Tor verlieren und der Zoffer ist noch cool.
00:00:31: Dann kannst du noch einmal andere Frisuren machen.
00:00:34: Die Sache positiv ohne sich zu verharmlosen.
00:00:37: Das ist mal ehrlich – der Podcast!
00:00:52: Sport, Kommunikation & Politik sind die grossen Leidenschaften von Bertris Werthli.
00:00:59: Im letzten Sommer wurde die Mitte Stadträtin von Bern und Kommunikationsberaterin mitten im Leben ausbremst.
00:01:07: Bire ist postkrebsdiagnostiziert worden.
00:01:10: Mit dieser Diagnose ist sie nicht alleine, der Zeit entkrankt jede achte Frau im Laufe des Lebens an Postkrebs.
00:01:16: Bei uns im Podcast erzählt Beatrice Wertli wie sie mit dieser Diagnose umgegangen ist, wie sie die Behandlung erlebt hat und was ihr besonders geholfen habt.
00:01:26: Schön lassen wir bei diesem so wichtigen Thema zu.
00:01:31: Beatrice du hast mir gesagt, dass du in Champagner laust.
00:01:35: Würdest du uns sagen warum?
00:01:37: Ja... offiziell sagen, dass ich jetzt in einer Remission bin.
00:01:41: Das ist der medizinische Ausdruck dafür, damit ich mit den Behandlungen gegen die Krebserkrankungen durchbe.
00:01:50: Soweit alles weg ist, wo schädlicher Tumor war oder gefährlich war.
00:01:56: und das war doch ein langer Weg seit dem letzten Sommer.
00:02:00: Und die letzte Etappe war schon in Bistralen und als ich die letzten hinter mir hatte, besprechend danach bin ich rausgekommen.
00:02:08: Das ist jetzt einfach so Champagnerlaune!
00:02:10: Was ich jetzt noch in mir trage, weil es immer wieder wenn ich daran denke und denke, das habe ich alles hinter mir.
00:02:16: Das macht mich happy.
00:02:17: Es ist mega schön dich so zu strahlen, dass du siehst.
00:02:20: Ja, es ist sehr schön, dass wir dieses Gespräch über ein ernstes Thema irgendwie positiv anfangen können.
00:02:25: Ich würde gleich mit dir zurückgehen wie die ganze Geschichte mit dir durchbesprechen.
00:02:31: Du hast ja letzten Sommer glaube ich publik gemacht, damit du diese Buschkrebserkrankung hast.
00:02:36: Würdest du uns erzählen, wie du erfahren hast, dass du überall Buschkeps hast?
00:02:40: Das hat interessant mit dem Frauenlauf zu tun.
00:02:44: Ich erinnere mich bis in die Jahre.
00:02:47: Ich war der erste Gruppen-Eintelte.
00:02:53: Während zehn Kilometer sah ich überall die pinkigen Plakate von dir und Mama.
00:02:59: mit dem Slogan Check Your Breast und Breast Cancer Awareness.
00:03:03: Und wirklich zehn Kilometer lang hat das so wie bei Schaltvisuellen.
00:03:08: Als ich in die Zeit kam, hatte es noch eine Zelt, wo man die Brust abtaschen konnte.
00:03:18: Dann habe ich gedacht, du musst auch mal schauen.
00:03:22: Sie machten es nicht gerade in ihrem Zelt und schlägt mir ein paar Tage um.
00:03:26: Dann hat sich der Heim abgestattet, spürte es gerade und sah auch.
00:03:34: Es hatte eine Veränderung von Form.
00:03:36: Und dann wusste ich es auch gerade.
00:03:38: Also in diesem Moment wusste man es gerade.
00:03:40: Ich habe sofort den Frauenärztin angemalt und gesagt, sie müssten meine Diagnose bestätigen.
00:03:50: Vielleicht ... Weil es so klar war für mich, dann konnte ich sofort hinter mir gehen.
00:03:57: Die Diagnose ist und kann man nicht ändern.
00:04:01: Und alles was ich akzeptieren kann ... Wohin?
00:04:05: Nicht anders!
00:04:05: Aber akzeptiere ihr.
00:04:06: schneller, dass sich das kann, desto besser geht es auch führen.
00:04:11: Frau Nerzin hat mir gesagt, sie sei überzeugt, dass sie mir sagen wollen, wir haben vor einem halben Jahr Kontrolle gehabt, alles gut.
00:04:18: Er sagte dann auch, dass wir nicht lange diskutieren würden.
00:04:25: Also du warst regelmäßig schon in Kontrollen und hast auch selbst regelmässig abgestattet?
00:04:31: Aber nicht so regelmäßig!
00:04:32: Ich habe es irgendwie ein bisschen gewacht, weil ich darauf vertraut habe bei den Jahreskontrollen immer, wo man das macht... Darum muss ich schon sagen, die ganze Awareness-Kampagne der Laufwölde von Krebslinien oder anderen wie dir Mama ist so wichtig.
00:04:51: Und das war auch der Grund dafür, dass Emi entschieden hat – also nicht nur, aber auch offen und öffentlich zu kommunizieren.
00:04:59: Das hatte zwei Hintergründe.
00:05:01: Ich war jetzt in einer Wahlkampagne, kandidiert für die Berner Stadtregierung.
00:05:10: In irgendeiner Form wird das sowieso auswirken auf mein Leben und auf meine Alltag, mal die Veränderung mit dem Hornverlust.
00:05:18: Ich habe auch nicht gewusst wie die Chemotherapie wirkt.
00:05:21: Und zum anderen auch zu sagen, jede achte Frau ist betroffen.
00:05:26: An diesem Tag, an dem ich diese Diagnose bekam, kamen sie in zwei Hundert andere.
00:05:31: Ja,
00:05:33: da sind die Männer in den Zahlen.
00:05:34: Im
00:05:34: Blaublech.
00:05:34: Da ist es echt so halb tausend Frauen pro Jahr.
00:05:37: Und das war für mich ein riesiges Anliegen.
00:05:42: Einfach auch über das zu kommunizieren, um anderen Mut zu machen können.
00:05:48: Gleich sind sie... ...oder auch andere Betroffene zu finden und ja dann auch können.
00:05:57: ein Tabu, das eigentlich nicht müsste sein.
00:06:00: Und vielleicht noch mal zurück zu dem Tag, wo du die Diagnose bekommst, hast du einfach gesagt, dass du es recht schnell hinter dich lassen konntest.
00:06:07: Also hat es nie einen Moment gegeben ... Ja, in dem du gewonnen hast, warum ich oder irgendjemand, der nicht gerade in der Stärkung war, sondern auch selber musste für dich irgendwie Schwäche zeigen.
00:06:22: Im Moment, gerade nicht.
00:06:23: Ich habe es nachher am Stefan gesagt mit meinem Mann und dann musste ich genau bei Upsi abwarten.
00:06:30: Und das waren eigentlich die Tage, die am schwierigsten waren.
00:06:35: Das war so zwei oder drei Tage.
00:06:37: Also bis du genau wüsstest, was ist diese konkrete Diagnose?
00:06:39: Das
00:06:40: ist vor allem eine Art von Humor.
00:06:42: Es gibt einen ganz unterschiedlichen.
00:06:44: Es geht um die Aggressiven, die weniger Aggressive und die schnellen Wachsenden... Das war noch unruhig.
00:06:52: Aber ich hatte immer Gewissheit und Zuversicht, dass ich das schaffte.
00:07:02: Und da hilft sicher schon sehr viel Weis über Brustkrebs.
00:07:06: Es gibt auch viele Beispiele, die ich selbst kenne an einem Umfeld.
00:07:13: Meine Töchter, eigentlich in jeder Klasse hatte irgendein Spannendlinge im Mutter, der aber rausgekriegt hat.
00:07:18: Die sind alle wieder da!
00:07:19: Also es war so ein bisschen an die Schwecke, sie ist wieder da und nachher, wo eben diese genaue Diagnose kamen und eben auch die Informationen über den Tumor abdessen alle weitere Informationen waren immer am besten von dem Ausgang die am besten möglichen.
00:07:40: Es war nicht aggressiver Tumour.
00:07:42: eine sogenannte Hormone-Retreative, also auf Antihormontherapie reagieren.
00:07:49: Und die Gynäkologin hat ihnen so etwas Schöntes gegeben und gesagt, ihr seid einfach so ein Hundskommunen!
00:07:57: Das waren wirklich die Momente, in denen ich wusste, dass ich das schaffe.
00:08:02: Ja.
00:08:03: Also dann ist ab dem Moment eigentlich, wie müssen wir definieren, wie diese Behandlung jetzt verläuft für das nächste Jahr oder so ein bisschen?
00:08:11: Oder wie läuft es ab?
00:08:12: Das
00:08:12: Gute steht auch... ja, ich wusste jetzt muss ich nichts mehr!
00:08:18: Das ist eine sehr gut erforschte Krebsart.
00:08:22: Von all diesen möglichen Tumors im Brustkrebs hatte ich den Hummskommuni, also quasi aus dem Gestell.
00:08:30: die Behandlung mehr oder weniger nähe und wie gewusst muss ich nichts mehr mitmachen.
00:08:36: Das tut mir so gut wie möglich ausrüstend dafür.
00:08:40: Und das ist bei mir vor allem über Gesundheit und Sport.
00:08:45: Wie gesagt, je gesünder und je aktiver und fitter ich bin, desto besser mag ich dann Verträgen, die kommen.
00:08:53: Ich hatte eine riesige Unterstützung von einer ganz tollen Quafföse, der selber eine Bruschkeitszeit für etwa zehn Jahre war zu keep your hairs macht, also der eigene Haar.
00:09:04: Ein so ein Band, das man unter den Kappen anlegen kann und dann konnte ich sofort Sport machen.
00:09:10: Ich hatte einfach tolle Unterstützung in allem.
00:09:14: Und ab denn ist es sowieso jeden Tag, wo ich hinter mir war, wieder einen Tag nachher am Ziel.
00:09:20: Wie können wir orientieren?
00:09:21: Ich habe gewusst, insgesamt sind das achtzehnmal Chemo sowie all die Etappen ... Da war ich absehbar.
00:09:31: Wie ist die Behandlung noch losgegangen?
00:09:33: Du hast auch erfahren, dass es Diagnose gibt und dann bist du immer losgegangene oder wie du gesagt hast.
00:09:39: Das geht sofort.
00:09:41: Wir waren bei dieser Onkologin, der Spezialistin.
00:09:47: Mein Bruder war dabei.
00:09:49: Man trete auch darüber über die ganze Familie-Historie.
00:09:52: Es gibt quasi eine Historie der Familie, weil dann müssen wir abklären, dass es eine hohe Wahrscheinlichkeit ist, dass das vererbt war und könnte vererbdet werden.
00:10:01: Mein Bruder war noch dabei ... Ist
00:10:03: das bei dir so?
00:10:04: Nein, zum Glück nicht.
00:10:06: Das ist eine kleine Wahrscheinlichigkeit, sodass man es gar nicht abgeklärt hat oder uns die Unkulung erzählt hat.
00:10:12: Ich habe ein Zauber in der Krankenkasse.
00:10:14: Und danach ... Sie hat mir viel erklärt und ich muss ganz ehrlich sagen, man hat vieles nicht so interessiert.
00:10:23: Und dann hat sie gemerkt und gesagt, dass sie gar nicht interessiert ist.
00:10:27: Ich sagte ja bedingt.
00:10:29: Sie sagte, die hätte ich auch interessiert nur, wenn wir anrufen.
00:10:31: Dann sagte sie genau, jetzt können wir morgen abwarten.
00:10:34: Mein Bruder sagte super machen wir gerade!
00:10:37: Die Reaktion war selten aber findet sich gut.
00:10:41: Und das habe ich mir gerade am Tag getauft.
00:10:45: Das klingt auch noch sehr kompetent, auch emotional kompetente Ärztin, die ich gut gespürt habe und das ist glaube ich auch sehr wichtig oder?
00:10:52: Nein, das war ein super Match also alle ... Sie hat noch eine spezielle Ausbildung in Patientenkompetenz.
00:11:04: Das ist etwas, was wir sehr entspricht und zwar das Empowerment.
00:11:09: Dass man auf die eigenen Ressourcen zerschluckt, was habe ich alles?
00:11:12: Was kann ich beitragen?
00:11:15: Auch Entlastung oder wie gewusst.
00:11:17: Medizin läuft einfach und das kommt sicher gut.
00:11:20: Muss sich nichts machen!
00:11:21: Und da konnte ich mich dort empouringen.
00:11:24: Es hat völlig auf mich angesprochen, es gibt andere die brauchen vielleicht einen Psycho-Onkologin und das ist jetzt weniger mein Problem mit dem Zentrum.
00:11:39: Bei der Patientinnenkompetenz ist es wirklich quasi die eigene Kräfte.
00:11:43: Das funktioniert total
00:11:46: gut.
00:11:47: Ich habe auch gelesen, ich habe es mir hier notiert.
00:11:49: Du hast für dich auch irgendwie ein Lebensmotto definiert oder?
00:11:52: Es ist sehr strategisch oder wie du auch so ein bisschen an das angegangen bist.
00:11:56: Wie hättest du gehalten?
00:11:58: Ich bewege mich gesund und kräftig im Leben.
00:12:00: Ist das etwas, was dich v.a.
00:12:02: darüber hat oder was du dir ja wieder gesagt hast?
00:12:06: Das kommt eigentlich von früher an Spitzensports gemacht also moderat bei den Juniorinnen der Triathlon Nationalmannschaften gewesen.
00:12:13: Wir haben dort zum ersten Mal Mental-Training gemacht.
00:12:17: Der damalige Mental-Trainer hat uns das beigebracht, wie man es sich setzt und antrainiert.
00:12:24: Also zuerst mal, wie kondensiert man quasi ein Gefühl auf einem Schlusssatz?
00:12:30: Wo du noch so verinnern lachst, dass wenn du in der Aktivität bist oder die Situation kommst ... dass du das abrufst.
00:12:37: Das ist ein Beispiel, ich hatte einen Satz am Schwimmen, wo ich bis jetzt weiss, ich bewege mich, leite schnell und schmal aus Wasser.
00:12:47: Und es zeigt mir sicher nicht in meinem Kopf.
00:12:50: Es ist wie das Gefühl, was du hast und das hat mich nach vorne gezogen.
00:12:53: Dann habe ich gesagt, was mein Satz für diese Zeit ist.
00:12:58: Und gesund und kräftig, das ist mein Gefühl.
00:13:01: oder ich fühle mich sehr gesund.
00:13:03: Ich habe den Tumor ja auch nicht gespürt.
00:13:05: Das ist ja nicht so, wie bei einem Rechgeripp, in dem ich die Lenkschmerzen hatte.
00:13:10: Und dass das Leben vorkommt in diesem Satz, da ist auch etwas.
00:13:13: und dann habe ich noch ein Bild dazu gemacht, also nicht Zeichen, sondern Kai hat es für mich toll gemacht.
00:13:20: Es war für mich eine Strasse, wo so ein Licht führte in die Zonen und aus goldiges Zielband hatte und sowohl schönes Wetter.
00:13:32: Ich bin am Laufen und habe diese Ziellinien.
00:13:36: Und das ist aus dieser Patiente in der Kompetenz rausgekommen.
00:13:39: Es hat mir gesagt, ich soll mir doch ein Bild vorstellen und den Satz haben wir selber gemacht.
00:13:43: und dann habe ich mir selbst die Postkarte ausgedruckt und auch ihre Geschichten und Kologien.
00:13:47: und für mich selbst.
00:13:52: Was hat denn diese Diagnose?
00:13:54: einfach mit deinem Körpergefühl gemacht.
00:13:56: Du redest sehr positiv, dass du in der Stärkung warst und das Gefühl hattest den Körper ... Die Behandlungen mache ich jetzt einfach.
00:14:02: Der Körper macht schon sie sich.
00:14:03: Ich muss mich mehr aufs Emotional- und psychologische konzentrieren.
00:14:08: Und so ein Bezirk zu deinem Körper hat die Diagnose nicht auch etwas gemacht mit dir?
00:14:11: Dass dein Körper kranke ist oder irgendwie?
00:14:15: Und dass du das gar nicht spürst.
00:14:18: Wahrscheinlich wie ich meine!
00:14:20: Ist das nicht irgendwie passiert?
00:14:22: Ich habe das Gefühl, dass mein Sportler in einem Herz aktiviert.
00:14:27: Jetzt gerade extra.
00:14:31: Nach der ersten Chemo sind wir noch eine Woche die Ferien mit meiner ganzen Familie.
00:14:36: Unsere Familie und meine Brüderin beide und alle Kinder.
00:14:40: Mein Vater war ein grosses Haus in Frankreich.
00:14:42: Dort habe ich mich entschieden, zu trainieren voll.
00:14:47: Ich will auch ein sportliches Ziel haben.
00:14:51: Und aus der Ferie zurück, habe ich noch einen Sportcoach genommen.
00:14:56: Ein Kollege von mir, die mir das Trainingsprogramm gemacht hat und er hat zum Beispiel gar nicht gewusst, welchen Tag ich chemo hatte oder so.
00:15:05: Also dann ist es irgendwie am Tag halt ein Intervalltraining angestanden, in dem ich Chemo hatte.
00:15:09: Das habe ich einfach gemacht weil dort ist doch ganz viel ... Ich habe immer gewusst, dass ich es schaffe.
00:15:16: Ich bin auch fit.
00:15:17: Ich habe das Training gemacht, das mich fit machte und habe gleichzeitig auch gewusst wie wichtig das alles für mein Körper gut ist.
00:15:26: Für die Humorzellen schlecht.
00:15:28: Und das hat natürlich Spass gemacht!
00:15:30: Auch noch in der Ernährung ein bisschen umzustellen und mich so gesund zu führen und so fit.
00:15:38: Das war mir auch wichtig gegenüber meiner Familie dass sie sehen, ich bin stark.
00:15:47: Ich kann es für mich wählen und auch immer gesund aussehen.
00:15:50: Also ich habe den zweiten Chemo eine höhere Empfindlichkeit.
00:15:56: Zum Beispiel auf Licht, in die braunen Sonnenz.
00:15:59: Und dann haben wir angefangen mit Selbstbewohnern, meine Töchter auch einfach so zu sagen, hey ich bin hier und das tut so gut.
00:16:06: oder wenn Leute sagen, du siehst super aus, ist es ein bisschen wie ... nicht kreis, sondern Das tut dir so gut.
00:16:13: Und alles, was gut geht, ist schlecht für den Krebs!
00:16:18: Es klingt so, als ob du die Chemo sehr gut verteilt hast.
00:16:21: oder wie war es für dich?
00:16:24: Was hat das für einen Auswehrkrieg auf deinem Körper gekauft?
00:16:27: Eine Frage, in der ich viel bekomme... Wie ist auch Chemo genau?
00:16:31: Ich hatte Chemo ambulant, immer ein unkologischer Amulatorium im Spital in Bern.
00:16:41: Dann kommt man ein und legt auf eine Stuhl, handelt die Hand her und dann kommt der Schluch in den Wehen.
00:16:48: Dann kommen die Medikamente.
00:16:51: Das war immer auch so eine Zeit.
00:16:52: Es ging über zwei oder drei Stunden zusammen, wo ich total in Ruhe war.
00:16:57: Stefan ist immer dabei gewesen, es war unsere Zeit.
00:17:01: Ich habe vor allem einen Waldkampf gemacht, Postkarten geschrieben, Flyer verteilt im ganzen Spital ... Es war am Anfang noch ein Sommer, schönes Wetter.
00:17:11: Ich habe für mich immer gesagt, dass das Gift und die Medikamente den Tumor bekämpfen.
00:17:19: Das ist so etwas Gutes, dass ich sonst gar nicht mehr gross Gedanken gemacht habe und viel mit dem Sport kompensiert habe.
00:17:28: Ich bin mir vor der Chemo schon als erstes Musik auszuckeln.
00:17:32: Am Tag nach der Chemо habe ich wieder ein Training gemacht und habe mich nicht überhaupt nicht konzentriert auf mögliche Auswirkungen.
00:17:41: Ein Beispiel ist, dass so etwas so ein Gefühl, das sehr viele Frauen nachvollziehen können, wenn es einem so schlechtig ist, wenn man schwanger ist.
00:17:51: Also wenn ich bei beiden Kindern zurückgegute, war mir die erste drei Monate immer so etwas schlechtig.
00:17:55: Ich habe jetzt nicht mehr die ganze Zeit erbrochen, überhaupt nie.
00:18:00: Aber einfach so ist ... Und wenn ich zurückgehe zu den Kämen, hatte ich das auch.
00:18:05: Aber ich habe mich nie darauf konzentriert.
00:18:09: Und es ist so wie auch noch etwas, was mir angestachelt hat, als wenn ich einen Schnippen schlage.
00:18:16: Also das arbeite ich jetzt.
00:18:17: Ich hatte dann auch eine Frage, dass wir gewisse Medikamente schon abgefahren können.
00:18:24: Zum Beispiel Korte so ... dass man mehr Energie bekommt.
00:18:29: Und dann war eine Chemo-Mischwager dabei, die Apotheker.
00:18:33: Dann haben sie mich gesagt, ja, sie bekommen mir das und das und ich habe es für das gekürzt.
00:18:40: Das ist ein Verkaufwüsterer, der will, dass er etwas Energie hat nachher in meine Schwangersaison so angeschaut.
00:18:45: Aber sie können sein!
00:18:47: Also ... Das ist, glaube ich, der sportliche Anreiz.
00:18:52: Ah, da kann ich mit eigenem Kraft etwas beitragen.
00:18:58: und dafür, weil sie Medikamente nahefahren können.
00:19:02: Das war toll!
00:19:04: Wie sonst?
00:19:05: Man leistet ja schon von Herzrasen, Schlafproblemen,
00:19:08: Hitzewahlungen.
00:19:13: Viele Patienten spüren die Chemo an oder so.
00:19:17: Und dieses Mittel ist wirklich mentale konzentrieren darauf, dass es hilft.
00:19:23: Und dann geht's um das Cortisol ... für jemanden, der viel Energie schon hat, vielleicht schon mal auf einen hohen Level kommt.
00:19:30: Eine Freundin von mir sagt immer, du bist wirklich wie die Oberlegs, die irgendwo im Innerkeit ist und das geht einfach immer so.
00:19:37: Und dann hat es gekocht, ich habe fast schon mega gemerkt!
00:19:40: Da war noch ein Pusch, ich hatte Angst.
00:19:42: auch immer am Freitag nach Chemo bin ich so ... also so Tourazelle.
00:19:47: Das war es.
00:19:49: Und sogar zum Teil genau auf diesen Sachen planen da, oder?
00:19:53: Und müde, da hat sich schon immer meine Mann eine grosse Hoffnung gemacht.
00:19:57: Dass ich auch mal endlich wirklich müde bin und das ist auch nicht eingetroffen.
00:20:02: Am Abend habe ich schon in einer Zeitung gespätzt, dass wir nicht so bis um eins oder zwei noch irgendwelche Sachen machen.
00:20:08: Aber am Morgen war ich immer sehr früh wach.
00:20:13: Wenn ich jetzt zurückdenke ... Ich schlafe sicher nicht super, immer noch nicht.
00:20:19: Also jetzt kommen die ganzen Antihormontherapie dazu und Menopausenwechseljahr.
00:20:25: Das hat man auch noch dazu genommen, darauf gepackt.
00:20:28: Ich finde im Vergleich zu dem, was ich alles hinter mir habe, ist alles, was jetzt noch ist, sehr gut machbar.
00:20:40: Du hast vorhin mal deine Töchter erwähnt.
00:20:42: Aber du bist ein Mann mit zwei Töchtern im Teenage-Alter, glaube ich?
00:20:45: Ja,
00:20:45: vierzehn und fünfzehn Jahre.
00:20:47: Genau!
00:20:49: Wie hast du das?
00:20:50: Oder wie habt ihr das auch in den Kindern mitteilt?
00:20:53: Das ist sicher eine Frage, die sich viele Eltern stellen.
00:20:56: Ja... Als ich gerade in Diagnosen hatte, habe ich mit einer sehr guten Freundin angeguckt und sie hat mir einen guten Tipp gegeben.
00:21:04: Sie sagte, ich weiss jetzt der Kind noch nicht sagen, wenn du noch nicht weisst, wie die Behandlung wird.
00:21:08: Weil das sind deine Fragen oder ... Also bist du sicher, dass du heissen kannst und es ist dir gut.
00:21:14: Das war noch gut.
00:21:18: Ich hatte das Gewiss, ich habe der Tumor.
00:21:24: Und es ist einer, den man gut behandeln kann und das hat mir die Zuversicht gegeben vor allem am Stefan.
00:21:29: Er wusste es natürlich.
00:21:32: Dann haben wir so überlegt, wenn wir sein sehen, dann haben wir an einem Sonntag einen Stadtlandfluss gespielt.
00:21:38: Girls Edition, mein Mann verliert immer.
00:21:42: Dort gibt es z.B.
00:21:45: Typische Jungs, Typisch Mädels und auch eine Kategorie Grund für eine Party.
00:21:50: Sie war aber im Buchstaben C und schrieb die Soffi her, cancer-free.
00:21:57: Einfach so.
00:21:59: Dann stand es so und dann haben wir uns angeschaut.
00:22:02: Stefan und ich sagten ja ... Wir werden den Fall auch mal feiern.
00:22:07: Und sie wussten wie gerade das geht.
00:22:10: Mama ist nicht da.
00:22:11: Krebs!
00:22:13: Und dann sagte ich Ja, das habe ich.
00:22:16: Dann war ich bewähnt, zuerst mal so ein Schock.
00:22:20: Die Erdbeere sprühen dann auch von den Brüllen gerade, weil sie gesagt haben, du bist immer im Spital und so.
00:22:26: Und ich sagte ihnen, Lena, ich bin viel mehr daheim!
00:22:31: Sofie hat gerade gesagt, Mama, aber du stehst ja nicht.
00:22:36: Dann ist die Zuversicht gerade, wo sie von mir gespürt haben, da war es und auch vom Stefan.
00:22:44: Einfach diese Zuversichte.
00:22:45: Da kommt jetzt die Behandlung, das ist chemo.
00:22:48: Ich werde den Tor verlieren und der Zoffer ... Das ist noch cool!
00:22:52: Dann kannst du auch mal andere Frisuren machen.
00:22:54: Die Sachen sind positiv ohne sich zu verharmlosen.
00:22:57: aber ich glaube vor allem dass beide Kinder Fälle kennen von anderen Frauen im Umfeld
00:23:05: Müttern.
00:23:06: Also auch von Erleutern des Schulgespenstens?
00:23:08: Genau.
00:23:08: Wo
00:23:08: sie wie ... Ah, die sind ja alle für hier.
00:23:11: also es ist so... Sie kennen niemanden, der gestorben ist an Bruschkrebs.
00:23:15: Und das ist unsere Zuversicht.
00:23:22: Zuversichts finde ich ein besseres Wurden als Hoffnung.
00:23:26: Die haben wir immer von den Ärzten und Ärzte bekommen.
00:23:30: Von Anfang an haben sie gesagt, dass es klar nach auf Heilung geht.
00:23:35: Auf Genes- und Heilung.
00:23:37: Und so haben wir es gehabt.
00:23:40: Was sehr toll war, wie sie mit dem Mann gegangen sind.
00:23:43: Sie wussten auch, dass ich auf der Way herrschte.
00:23:45: Nachher habe ich die Haare abgehauen und eine Perücke gehabt.
00:23:50: Der Heim war einfach ohne Perücke immer.
00:23:53: Ich sagte ihnen, wenn ihr eure Freunde nach Hause bringen könnt, dann wüsste ich, ob ich etwas habe.
00:23:57: Ich hatte ein Kepp an und brachte sie nach Hause und reagierte alles super.
00:24:03: Also es ist so, dass sie mit dem super umgehen.
00:24:06: Also auch die Mädchen sind dabei und haben das ihre Gespäne erzählt und sind beide ganz offen damit umgegangen?
00:24:14: Oder sind darauf angesprochen worden, weil wiederum die Eltern von ihnen das halt gelesen oder gesehen haben in der Medien ... Und ja, Lena hat gesagt, dass es schön geht, ich gehe mal am Amten.
00:24:25: Manchmal will man nicht, wo die Schere gehen.
00:24:27: Du kannst einfach sagen, das ist eben die Cancer Card!
00:24:30: Und das ist etwas, was mir auch über den ganzen Weg viel geholfen hat und wo ich bewusst probiere, weiterhin so zu machen.
00:24:39: Ich habe glaube vieles durch die Ohrumöge prästieren können weil ich alles dann so portioniert machen konnte also mit Job in Bern.
00:24:47: Ich war die Politik, das Parlament und der Wahlkampf.
00:24:50: Das war alles in Bern.
00:24:51: Ich hatte nicht lange Wege.
00:24:53: Und ich ging immer von dem Heim aus überall, wo ich her bin.
00:24:56: Ich habe etwas gemacht.
00:24:58: Ich war zu arbeiten.
00:25:00: Nachher kamen wir nach Hause.
00:25:01: Reset.
00:25:02: Ich wurde abgezogen.
00:25:04: Von Balkon gelegen manchmal.
00:25:05: Die Söhne waren zu machen.
00:25:07: Ich schaffte von zu Hause.
00:25:08: Danach habe ich eine nächste Anlass.
00:25:10: Dann war ich wieder da und kam dann wieder heim.
00:25:13: Dass ich nicht mehr so das ein oder zwei Taschen dabei habe, dass die Training dort hinein ist.
00:25:18: Und dann kann ich wieder weiter und den Podcast.
00:25:21: mal ehrlich und wenn ich jetzt schon gerade zur Zürich bin, kann ich das Probiere beizuhalten, wenn immer möglich.
00:25:28: Also dass du dich immer wieder kurz in der Pause hast, kannst du zu Hause ankommen?
00:25:32: Ja genau!
00:25:33: Das ist einfach zu Hause arbeiten, was auch immer ich mache aber das für anderes Portionierte etwas machen.
00:25:44: Probiere ich.
00:25:46: Du hast es eben vorher erwähnt, oder?
00:25:47: Also du hast noch die Diagnose öffentlich gemacht.
00:25:50: Oder man hat im Herbst, im Oktober sehr viel die Berichterstattung über dich gelesen.
00:25:56: Du warst auch im Wahlkampf.
00:26:02: Warum hast du dich entschieden, das wirklich so gegen Aussen zu tragen?
00:26:06: Für mich ist diese Zeit, in der ich noch nicht öffentlich war, extrem schwierig gewesen.
00:26:12: Vielleicht ... Ich hatte zum Beispiel schon eine Berücke, die Tore schon wegkamen.
00:26:19: Und auch noch nicht so genau gewusst haben ... Magie vielleicht nicht?
00:26:24: Ich wusste dann wirklich noch nicht, wie diese Chemotherapie wirkt.
00:26:28: Vor allem Zeint und Sandra hat unglaublich viele Termine.
00:26:31: Medizinisch in der ganzen Zeit.
00:26:33: Also Blutentnanntan und Kontrolle dieses und Chemo dort.
00:26:36: Es sind immer Terminen.
00:26:38: Das hat einfach Priorität, Absoluti.
00:26:40: Es war für mich extrem wichtig, dass ich das erzählen kann, so wie es ist.
00:26:51: Ich kann sagen, mein Mann ist auch jemand, der mir etwas kennt in der Öffentlichkeit.
00:26:57: Preisüberwacher von Beruf und wenn man mit mir zwei, drei Mal über die Woche einen Spital in den Laufen zu beenden ist, dann ist es auch nicht so ein Geheimnis.
00:27:06: Das wäre nicht toll gewesen, wenn plötzlich eine Anfrage kommen würde.
00:27:10: Von der Medien hätte ich mich reaktiv antworten müssen.
00:27:14: Oder wenn es Spekulationen gegeben hätte über mein Aussehen ... Ich wusste das noch nicht.
00:27:20: Und zweitens ist ... Kommunikation ist einer meiner Superpowers Das darf ich so sagen.
00:27:29: Es ist das, was ich weiss, das kann ich.
00:27:32: Also mache ich doch das, wo ich komme.
00:27:35: Und der dritte Punkt ist wirklich ... Es gab ein Beispiel von einer Frau, die acht Jahre vor mir im Wahlkampf für den Gemeindrott war.
00:27:45: Vanja Kohli, der auch in meinem Wahlkommittee war, eine Parteiverhundin und die hat im Wahlkämpfdiagnose bekommen.
00:27:51: Genau wie ich!
00:27:51: Alles genau gleich.
00:27:52: Also wirklich ... Das Gleiche amtkandidiert in der gleichen Partei und auch die Diagnose bekommt.
00:27:58: Ein paar Jahre älter aber alles genau gleich.
00:28:02: Und das hat mir geholfen, zu sehen, wie sie es gemacht haben.
00:28:07: Ich wusste noch nicht, dass ich das machen kann.
00:28:11: Es war sehr umsichtig und es sah nicht so aus, als ob sie die Cancer Card nütze, um möglichst eine publicity Zafer zu wählen.
00:28:19: Die Reaktion von allen anderen Parteien war sehr schön.
00:28:25: Du musst sagen, du kannst es nicht sein, dass du als Einzige auf dem Podium nicht dabei bist.
00:28:30: Dann gehen wir alle nicht.
00:28:31: Und dann sagt er ja, ihr seid echt von dieser Cancer.
00:28:34: Ich schieße die Podiumsdischchen langsam an, glaub ich.
00:28:37: Ja und die Reaktionen waren wirklich extrem toll gewesen.
00:28:42: Also das hat mir geholfen im Kontakt?
00:28:46: Und eben war auch eine Erleichterung, dass es draussen ist.
00:28:51: Wenn ich neu mehr nicht gegangen bin oder ... Ich habe an mich gesagt, ich komme nicht auf den zweiten Teil.
00:28:56: Die haben alle gesagt ja klar.
00:28:58: Also ich kann nicht mehr sagen, medizinische Termine oder nichts.
00:29:02: Dafür habe ich aber auch in dem Statement gesagt, wenn ich hier oben bin, dann bin ich im Parlament genau so angegriffen worden vielleicht wie sonst und wenn ich nicht da oben bin ich nicht hier.
00:29:15: Aber wenn ich dort bin, entscheide ich mich dort zu sein, wie ich das mag.
00:29:21: Es war möglich, weil es alles in der Stadt Bern gewesen ist.
00:29:25: Ich würde jetzt mal behaupten, wenn ich einen Gesamtkant an allen Wahlkampfen machen müsste, wäre es etwas anderes gewesen.
00:29:31: Wie hast du die Begegnungen erlebt mit den Menschen?
00:29:34: Die meisten wussten dann, dass du dich zur Äbserkrankung hattest.
00:29:39: Wie haben die Leute reagiert auf dich?
00:29:41: Keine Ahnung!
00:29:41: Auch wenn du sie vielleicht im puhrflachen Kontext trafst oder wenn du einfach auch jemand in die Mi-Guardenkassen traf.
00:29:46: Haben die meisten Leute direkt aufs Angesprochen?
00:29:51: Oder wie hast du das erlebt?
00:29:54: Unterschiedlich.
00:29:55: Etwas, was ich gemerkt habe ist, dass Viri sich auch getraut hat, mir Fragen zu stellen und mir gesagt hat, dann sei es die erste Person, in der ich so fragen kann.
00:30:05: Und die ganze Technik ist eben ... Wie ist eine Chemo?
00:30:08: Was ist Bärübke?
00:30:11: Ich dachte, das hätte ich vielleicht auch gern mal jemanden gefragt.
00:30:13: Ich hatte keine Ahnung.
00:30:14: Also so und das... Und dann interessant aber auch Leute, die es gelesen haben und nachher wie vergessen, wenn sie mich gesehen haben, weil ich eben nicht krank ausgesehen habe.
00:30:26: Das war auch noch interessant.
00:30:31: Bei der ersten Chemo gab es einen Moment, in dem ich sog.
00:30:35: Immunzuprimiert war, also das tiefste Immunsystem hatte und dann bin ich nicht zu allen Leuten um den Hals gefallen und dann weiss ich noch nie, ob ich sie gar nicht tanke.
00:30:44: Und dann habe ich gesagt, ja wieso?
00:30:46: Aber sonst hab ich gesagt Ja, ich bin momentan in der Therapie und dann habe er gesagt Stimmt, dass ich gar nicht mehr gehe.
00:30:51: Aber eben, dass mich die Leute darauf angesprochen haben und sich auch getraut haben will ich es kommuniziert haben.
00:30:59: Das habe ich auch erhofft.
00:31:00: Also
00:31:00: das ist für dich auch angenehm, oder?
00:31:02: Wahrscheinlich wenn die Leute gerade krogeln, als wenn man so ein bisschen im Traum schwätzt.
00:31:07: Ja, das gehört mir ja noch bei vielen, dass es besser ist, wenn man direkt irgendwie angesprochen wird.
00:31:13: Ich hatte damals immer einen Seeminddruck, dass ich wieder diese Regie anwesend gegeben habe.
00:31:18: und dann fragte sie mich auch.
00:31:22: Du hast so viel positive Energie, und du sprichst vor Energie.
00:31:28: Gleich denke ich manchmal ... Das kann für gewisse Leute wahrscheinlich auch ein bisschen beängstigend sein oder für mich ist die Krankheit nicht ... Ich kann mich nicht empfauen mit dem.
00:31:39: Es macht mich traurig oder ich bin schwächer.
00:31:42: Kannst das auch noch vollziehen?
00:31:44: Absolut!
00:31:45: Und diesesjährige Motto vom World Cancer Day war United by Unique.
00:31:52: Also wir sind vereint in der Einzigartigkeit von jeder Erkrankung.
00:31:58: Wir haben alle Raps, aber wir sind einzigartig in der Art wie es ist und wie man mit dem umgehen kann.
00:32:06: Ich habe das angefangen wie kein Beispiel für mich gefunden.
00:32:12: Und auch für mich funktioniert das.
00:32:15: Etwas, was mir schon ... wenn es irritiert hat, so in dem onkologischen Ambulatorium oder bei den Krebsliegen.
00:32:22: Die sind alle sehr auf Probleme eingegangen.
00:32:24: Also Schlafstörungen und angehörige Leiden.
00:32:26: Wenn der Krebs nicht mehr weggeht, Haareausfall.
00:32:29: Dann haben wir gedacht, wo ist das Empowerment?
00:32:32: Und dann hatte ich noch eine Branche.
00:32:36: Look good feel better!
00:32:37: Ich werde natürlich genau diese Broschüre und eben Patientinnenkompetenz.
00:32:42: Das sind wie die jetzt, wo ich den Tisch brechen kann.
00:32:45: Und das ist mein und das kann ich jetzt auch kommunizieren.
00:32:50: Mir hat noch einer gesagt, sie hätte es nie überlegt, ins Krafttraining zu gehen.
00:32:55: aber es macht Absolut Sinn wenn man es macht und einfach so halt deines mag.
00:33:00: Eben weil wir denken eigentlich ja eher, da käme schwächte einem wahrscheinlich und sich nicht mehr als Krafttrainerung
00:33:08: machen.
00:33:09: Wir haben das aber auch in einer Bekannte zurückgekommen.
00:33:14: Ich habe es gefragt, wie die Kommunikation ist.
00:33:17: Es hat erst gut gefunden.
00:33:19: Aber man könnte sie verschmeinen und nehmen es total easy.
00:33:22: Ich sagte zwar schon mit der Diagnose, dass ich umgehen muss.
00:33:33: Es stimmt schon.
00:33:34: Ich kann einfach sagen, für mich hat das funktioniert und gleichzeitig ist es wie noch ein weiterer Weg als vielleicht jetzt der herkömmliche oder der Weg, wo man immer so etwas gehört.
00:33:47: Und dann muss man auch sagen die Krebserkrankungen trifft ja in der Mehrzahl ... Nach wie vor die älteren Leute.
00:33:58: Es gibt auch Junge, natürlich eben auch.
00:34:00: Und das ist eine andere Umstand.
00:34:02: Bei denen ist es vielleicht ein Rätmer von Bewegung und nicht von Sport.
00:34:09: Aber es ist die Zuversicht, in der ich ... Ich hatte ja auch gebraucht, dass meine Medizin war.
00:34:15: Also mich aufs Problem konzentrieren, da stimmt's für andere.
00:34:22: Wo sie sagen, ich habe Angst Für mich gab es das Credo, don't go down the rabbit hole.
00:34:34: Das mit den Berücken, dass ich die Tore verloren habe, wusste ich nicht, warum.
00:34:40: Ich nahm mir ein Mittel dagegen an eine Berücke und das sog.
00:34:44: keep your hair.
00:34:45: Das ist mein eigenes Haar, das ich so tragen konnte mit einem Band ... dass ich mir erstens nichts gesehen hatte und dass ich zweitens Sport machen konnte.
00:34:53: Mit diesem habe ich mich auch in der Öffentlichkeit sehr wohlgefühlt.
00:34:56: Oder mit dem Cape.
00:34:58: Aber es gab einen Moment, an dem ich für Anstaltungen doch Anstrengung gefunden habe.
00:35:04: Es ist so wie ein zusätzliches Gewicht.
00:35:07: Du musst dir vorstellen, du machst eine Moderation, aber du hast irgendwie drei Mega-Aufdäne und du fühlst dich nicht ganz wohl.
00:35:17: Du musst doch performen, weil es in der Operation ist.
00:35:20: Es ist einfach ein zusätzliches Gewicht, das mitgeschlecht wird.
00:35:23: Und es hat zum Moment einfach angeschissen.
00:35:27: Genau so.
00:35:29: Dann kann ich mich auf das konzentrieren und zeigen, wie fest mir das angeht oder sagen, jetzt mache ich's so, wie es gerade passt.
00:35:38: Ich gehe nur eine halbe Stunde statt zweieinhalb Stunden.
00:35:40: Zum Beispiel.
00:35:41: Der zweite Moment, in dem ich es sehr schwierig fand, war die Operation.
00:35:47: Ich habe nach Chemotherapie eine Operation gemacht.
00:35:52: Man hat die Chemotherapien zuerst gemacht um den Tumor kleiner zu machen und dann der restliche Tumore ausoperiert.
00:36:03: Das war das Ende Jahr?
00:36:05: Ja.
00:36:05: Es
00:36:06: war grau und kalt und gruselig.
00:36:09: Ich bin jetzt nicht jemanden ... Das langen Hängen ist nicht gerade meine super Disziplin.
00:36:18: Und dann war ich sehr lange in diesem Spital über Weihnachten, im Spital.
00:36:22: Ich operierte das zweite Mal und musste sicherlich auch noch Lümpchen und Entfernen.
00:36:27: Und da war ich zuerst wirklich eingeschränkt, physisch.
00:36:32: Aber ganz genau, da war es nicht.
00:36:35: Und dort habe ich extrem viel Kraft ... Er brauchte mich nicht runterziehen.
00:36:42: Ich wusste, wenn du mal runtergehst, kam er wieder rauf und dann haben wir das Beste rausgemacht.
00:36:50: LED-Bäume haben es mitgebracht und sind jeden Tag in den Spital gekommen.
00:36:55: Unsere Kids kamen und schrieb ihre Weihnachtskarte an.
00:37:00: Wir gingen so ein bisschen ins Konto im Spital.
00:37:03: Aber das war nicht einfach.
00:37:06: Und gleichzeitig habe ich dort gemerkt, wie fest es sich selber gekämpft hat, dass es nicht runtergeht und diese Kraft war eine unglaubliche Kraftaufwand.
00:37:16: Das ist die Anstrengendschützphase für dich?
00:37:19: Ehrlich,
00:37:20: ja!
00:37:22: Es ist noch absurd, weil es von der Zeit her nicht viel war.
00:37:27: Es waren einfach vierzehn Tage.
00:37:31: Und nachher bin ich mir wirklich vollkommen nachher.
00:37:34: Jetzt kann ich wirklich gehen, alle Schlüge, alles draussen und so.
00:37:39: Ich habe jetzt Auto und dann sind wir auf dem Mürren gefahren in den Bergen.
00:37:42: Dann habe ich gesagt, dass ich noch nicht aus Snowboarden konnte, aber einfach nur dort war.
00:37:49: Die engsten Freunde von uns waren auch heute.
00:37:52: Das ist ja richtig befreit.
00:37:54: Das habe ich wie immer versucht zu visionieren ... Ich bin irgendwann in der Sonne, wie es geht.
00:38:00: Super passend ist die Sonne.
00:38:01: Ich komme tagelang.
00:38:05: Darf ich noch fragen wegen der Operation?
00:38:07: Wie ist dieser Eingriff?
00:38:09: In der Chemo hast du wie gesagt den Tumor geschrumpft oder?
00:38:12: Wie groß war sie schon am Anfang?
00:38:13: Das ist
00:38:14: eine gute Frage, Michel.
00:38:15: Wo ich dich nicht kenne, weil es mich schlichtweg sehr wenig interessiert hat.
00:38:20: Ich würde sagen, dass Stefan, an jeder Besprechung mitkommt, besser bescheid wüsste als ich und ... Ich glaube, es war auf der Fläche relativ gross.
00:38:32: Es ist ein relativ grosser Teil von den Betroffenen der Flächen, aber zum Glück hatte das keine Ableger, keine Metastase irgendwo.
00:38:40: Das war natürlich auch eine sehr positive Berichtung.
00:38:44: Und auch darum ist die Operation ... Es war sehr schwierig, weil man sie nahe hat.
00:38:49: Man musste an die Haut.
00:38:54: Wie ist Chirurg sehr nett gesagt?
00:38:57: Dann wüsste er einfach nicht so viel Ausubstanz.
00:38:59: Mit dem sagte man, dass es nicht so grosse Buben gibt.
00:39:04: Das haben wir noch mit der Operation befallenen Gewerben entfernt und auch einen Teil von den Lymphknoten.
00:39:14: Das gehört zusammen, das ist echt das Griechische Web.
00:39:17: Und dann hat man nach der ersten Operation gesehen, dass wir nicht absolut ausschliessen können und alles... wie man einen Gewäb entfernen konnte.
00:39:26: Das war noch eine diffizile Operation.
00:39:28: Man operierte aber erhaltend, um das Gewäben zu entfernen und weil ich nicht so viel Ausubstanz hatte, war es diffizil.
00:39:38: Dann bekam ich nach der Operation einen sogenannten Expander.
00:39:44: Der Profisor stammt in etwa ein halbes Jahr, wo man immer die Haut ... Spannend und immer noch etwas
00:39:53: mehr.
00:39:54: Das Gegenteil von einer Zahnspange, die man immer in der Art zieht oder ausweiten muss, dass man dann nach einem halben Jahr eine zweite Operation macht, das aber nicht mehr so ein invasiv ist, den man mit einem Implantat wiederherstellt.
00:40:13: Und eben den Expander hast du im Genenb?
00:40:18: Das
00:40:18: ist in der zweiten Operation, wenn wir das wieder eingemacht haben.
00:40:24: Das geht hauptsächlich um die Ästhetik.
00:40:26: Ist das richtig oder warum?
00:40:29: Für was braucht es diesen Expander genau?
00:40:31: Ja, deswegen bin ich genau.
00:40:35: Es ist nicht komplett... die entfernt sind, sondern erhaltet.
00:40:41: Und dann kann man sich entscheiden.
00:40:42: Es gibt auch Frauen, die sagen aber, dass es gar nichts mehr
00:40:45: gibt und
00:40:46: ich habe gefunden, sie müssten ja die andere Brüste auch operieren.
00:40:50: Also nein!
00:40:52: Das hat mir als blaue Siebler erschienen, das so zu machen.
00:40:57: Aber ich muss ehrlich sagen, eher nachher haben wir gedacht, wenn ich in diesem Spital gelegen bin mit einer Schlüche und nicht gedacht hätte, dass wirklich Frauen geben, die freiwillig ... In diesem Bereich, wo wir und was wir operieren, das ist mir schon nicht schlüssig.
00:41:12: Also du meinst auch ohne Krebs?
00:41:14: Ja
00:41:14: genau nur Testätik oder Zettos.
00:41:17: Aber das ist natürlich überlassen.
00:41:20: Aber jetzt kann ich mich in einer Schönheitsklinik wiedergefunden werden.
00:41:27: die Gynäkologin operiert und dann auch der plastische Chirurg.
00:41:32: Es sind zwei Sachen, da ist quasi die Entfernung von Turo und das andere ist wiederherstellung von der Rust und darum haben sie dort zusammen.
00:41:41: Ich habe ihm eben gesagt in den März, aber wenn er schon daran sagt, dass wir uns noch etwas machen können, ein bisschen besser reißen an den Beinen oder ... Er hat gesagt, nein, wir machen eigentlich nur die Brust, ich dachte, es war ein Witz.
00:41:54: Wie ist es, wenn du dich im Spiegel schaust?
00:41:57: Was hast du für ein Körpergefühl?
00:41:59: Das ist eine gute Frage.
00:42:02: Ich gehe gar nicht so esoterisch an.
00:42:07: Also die Akzeptanz und kann ich es auch anlängen.
00:42:10: Es ist sehr pragmatisch.
00:42:13: Ich muss die Narben massieren, dass sie schön kommt.
00:42:18: Und ich bin offenbar schön gemäß den Experten.
00:42:22: Ich kann vieles logisch nachvollziehen, dass es im Moment etwas ungleich ist.
00:42:26: Auf der einen Seite ist natürlich und auf der anderen Seite steigspander.
00:42:30: Und sagen wir, das ist einfach die Part of the process.
00:42:34: Das ist nicht das einzige an mir, wo ich anschaue, sondern ich bin auch noch ein Sporterin, der anscheinend schaut, dass das Schasse gut unterwegs ist... ...und tut mich nicht forcieren, extra mein Herz zu schauen, aber du auch... überhaupt nicht quasi schauen.
00:42:51: Es ist nicht wirklich so ein Thema, also... Aber er hat sich mal gesagt, ich freue mich dann, wenn das wie auch noch abgeschlossen ist.
00:43:03: Als Sportlerin spürte man das, da war es natürlich Muskeln, die hier involviert sind und ich mache Krafttraining oder Läuftraining.
00:43:13: Man spürt das aber es ist jetzt so ... Das sind Schmerzen, die ich sehr gut nachvollziehen und ertragen, wie es Muskeln sind.
00:43:22: Und die Narben, die du erwähnt hast ... Wie groß ist sie?
00:43:25: Ist sie sofort sicherlich?
00:43:28: Es ist so hart.
00:43:31: Bei der Lymphknoten ist so eine.
00:43:34: Ich weiss nicht genau.
00:43:37: Und dann weiter unten.
00:43:38: Aber relativ unscheinbar gleich für den Eingriff, das eigentlich war.
00:43:45: Und weiterer Schritt wäre es dann wie noch einmal eine Operation, um dass das dann abgeschlossen ist.
00:43:53: Wie es aussieht oder?
00:43:55: Ja
00:43:57: jetzt mache ich vielleicht auch ein bisschen einen Sprung.
00:43:59: aber es ist mir gerade irgendwie in den Sinn gekommen, wir haben vorher darüber geredet, wie die Leute reagiert haben auf deine Buschkrebsachrankung.
00:44:06: und ja wir schweben immer an das Wort Steigmann im Kopf vormenande.
00:44:12: Ist das für dich, hast du das manchmal auch gemerkt?
00:44:16: Ja, zum Teil eben noch hinein.
00:44:20: Dass Leute wie für gewisse Sachen mir vielleicht gar nicht vorgesehen haben, weil sie denken, es ist jetzt all wegen krank und ich habe ihnen nicht fragen können, ob sie die Moderation machen würde.
00:44:31: Sachen, was ich sonst gemacht hätte.
00:44:33: oder auch kann man sich vorstellen, dass ihr auch Anfragen bekommt für Trubs?
00:44:40: Also habe mich in meiner Vergangenheit immer wieder hochspannende und herausfordernde Führungs-Jobs gehabt.
00:44:48: Und dann hat mir ein Careercoach gesagt, es ist ja auch wichtig, dass du auch sagst, du bist jetzt geheilt oder ich sage, ich bin wieder hier.
00:44:59: Weil in meiner Vorne, wie kann ich alles machen?
00:45:02: Ich habe gearbeitet, ich habe Politik gemacht, ich hab Kampagne gemacht und die Kinder, den Sport und alles.
00:45:07: Aber gleichwohl ist in der Köpfe ... Von den Leuten.
00:45:10: Deiner, die ist krank!
00:45:12: Und es hat bis zu den Wahlen, zum Wahleresultat, wo mir einen anderen Kandidaten gesagt haben ... Ich glaube, gerade ältere Männer haben dich vielleicht nicht gewählt, weil sie das Gefühl kennen, dass ihr jetzt krank und ich auch mit Zahlen in einer Regierungen wählen kann.
00:45:30: Das war mir oft noch in einem Bewusstsein.
00:45:32: Und das ist vielleicht auch der Gap zwischen Eigenwarnnämung?
00:45:35: Ich schaffe doch alles... was auch der Fall war.
00:45:40: Und dann eine Aussenvornehmung, die vielleicht auch im bester Absicht ... Also das wäre jetzt halbbar gut, wenn sie jetzt mal so klein sind und jetzt nicht an diese Regierungen arbeiten, aber am ersten Januar oder ... Das ist vielleicht auch das Gute gemeint, was mir wichtig ist, dass ich heute sagen kann, ich bin bereit und habe es während meiner Krankheit können.
00:46:03: dass sie gleichzeitig auch zeigen wollen, es möglich ist.
00:46:07: Wir leben weiter mit der Behandlung.
00:46:12: Es war für mich eher das Mittenbehandling als mit der Krankheit.
00:46:15: Die Behandlungen spürte ich mir als die Krankheit vor allem wieder zu kommunizieren, wenn sie jetzt gut ist.
00:46:23: Das sind fast viele auch noch Fragen.
00:46:25: Ist er jetzt gut?
00:46:26: Ich bin ja noch etwas zurückhaltend, weil ich weiss, wie bei einem Krebs nie sagen kann, jetzt ist forever good!
00:46:31: Also das ist nie ... Aber zu mir können sagen und darum freut mich, dass ich das heute sagen kann.
00:46:37: Ich bin jetzt in der Emission.
00:46:39: Also ich muss jetzt nicht weiter durch die Therapie und alles.
00:46:44: Und dann heisst er, ich bin ja ready wirklich vieles anzupacken und freue mich auf das.
00:46:51: Wie sieht jetzt deine Behandlung aus?
00:46:54: Die Operation war jetzt, du sagst, du bist jetzt in die Emission.
00:46:59: Was ist jetzt dein Ausblick?
00:47:01: Wie geht es weiter?
00:47:02: Nach der Operation ist noch die Bestrahlungstherapie zugekommen.
00:47:07: Ich kann es euch vorstellen.
00:47:11: Bei mir gibt es einen Kontext, wo die Bestrahlung ist und man sehr punktgenau die Stellen bestrahlt, wo der Tumor war oder wo sie mögliche Mikrozellen haben können, die man nicht sieht.
00:47:25: Das ist speziell an dieser Therapie, dass ich nichts spürte.
00:47:31: und dass dort ganz millimetergenau bestrahlt wird.
00:47:36: Und man auch noch nicht kann gehen messen, weil das hat man vorhin schon nie gesehen.
00:47:40: also sieht man es jetzt nicht sondern einfach das Vertrauen, dass das sicher richtig ist.
00:47:44: Und die haben jetzt auch abgeschlossen und ich habe darum jetzt eben offiziell sagen bei einer Emission.
00:47:50: Das ist mir jetzt auch wichtig.
00:47:51: Mir hat heute jemand gesagt du hast so career coaching gemacht.
00:47:55: Du musst das mal noch kommunizieren, denn die Leute haben vielleicht immer noch das Gefühl Du bist hier noch in der Behandlung, aber du hattest jetzt noch keine Zeit.
00:48:04: Aber heute auf dem Heweg schrieb ich mal ein Text, damit ich das kommunizieren kann.
00:48:10: Ich habe auch gesagt, dass wir es dann feiern
00:48:14: können.
00:48:15: Das ist
00:48:15: ein falscher Wort, weil es eine Emission ist.
00:48:19: richtigen und was es im Krebs nie gibt, ist Hundert oder Null?
00:48:23: Es gibt nie hundert Prozent oder null Prozent, aber in einer Emission ist es schön zu wissen.
00:48:29: Das ist alles, was der Tumor bekämpft hat, das haben wir gemacht.
00:48:36: und die Behandlung von jetzt an, dass man nicht mehr kommen kann.
00:48:40: Der Spezifische.
00:48:41: Du hast gesagt, du musst Blätter nehmen?
00:48:46: Ja,
00:48:46: genau.
00:48:47: Also täglich ...
00:48:50: Anti-Hormontherapie ist sein.
00:48:53: Das andere ist eine komplizierte Geschichte, aber die direkt auf mögliche Tumorzwelle wirkt.
00:49:00: Es hat Glück, dass es jetzt ein sehr guter Forschenkrebs ist mit einem bekannten Tumoreben.
00:49:07: Die Unklugen sagen ja, ihr hättet Winner!
00:49:11: Wir können wirklich quasi aus dem Schrank hausend Behandlung machen ... die etabliert ist und ganz, ganz höhe Heilungschancen hat.
00:49:21: Und auch die Chancen, dass es wieder eine Krankheit vom gleichen Tumor gibt – das ist natürlich ein bisschen.
00:49:29: Warum kann man das so sagen?
00:49:32: Ist das
00:49:33: so?
00:49:33: Du fragst mir Sachen, wo ich denke, wie in der Schule vielleicht genauer aufpassen müssen.
00:49:38: Aber ich versuche zu erklären ... Stefan und ich haben mal auf Perplexidias, auf Kaimol.
00:49:44: Wie würde man es an einem Kind erklären, der fünf ist?
00:49:47: Ich hatte einen sogenannten Hormonrezeptiven Tumor.
00:49:56: D.h.,
00:49:56: die Turmurzellen haben quasi adockt an den Antennen von der Hormone der Strogene.
00:50:03: Deshalb nimmt man diese Strogeneren weg.
00:50:07: Das ist die Anti-Hormontherapie ... die Wechseljahre jetzt einfach früher eingeleitet hat.
00:50:13: Das heisst, man nimmt an diesem Tumor in dem Spezifisch jetzt Nahrung.
00:50:18: Das ist der erste.
00:50:20: Also er findet gar nichts, was ihm vorher gefallen hat und das andere ist ein sogenannte Inhibitor wo wie ein Stoppschild ist.
00:50:29: Falls es wieder irgendwo ... Sie hat eine Mikrozelle von diesem TUMOR, den ich jetzt hatte, dann kommt dieses Schutzschild, der
00:50:38: sagt
00:50:38: Sie bekämpft sie gerade
00:50:40: so.
00:50:41: Die Antiarmuttherapie geht relativ lang, die kann fünf bis zehn Jahre gehen und die andere Therapie geht für etwa zwei Jahre.
00:50:48: Aber das ist wie ... Jetzt ist die Chance, dass ich an diesem Tumorenkranken quasi null bin.
00:50:54: Es ist fast unmöglich, weil ich alles weggenommen habe.
00:50:57: Und damit es nicht so tief bleibt, geht diese Medikamentösi-Therapie noch weiter.
00:51:04: Genau.
00:51:06: Hätte ich den Beipackzettel lesen können und dann hätte ich das Gefühl, die Nebenwirkungen zu haben.
00:51:11: Aber die Wechseljahre habe ich in ein paar Podcast gelost.
00:51:14: Das zeichnet sich tatsächlich ab.
00:51:16: Eine ist mehr, dass der gesunde Lebensstil, der Sport- und der Nährung einfach auch hier an der Schlüssel sind.
00:51:25: Dass sie irgendwie mitrocknen.
00:51:29: Genau!
00:51:29: Das ist ja noch mal ein anderes Thema, was dann auch steht... Mir ist es mega aufgefallen, wie du von deinem Mann erzählst.
00:51:35: Dass er dich begleitet hat und auch spannend oder dass du irgendwie Details gar nicht so wüsstest.
00:51:41: Und er so mega angeklosset und nachgefragt hat.
00:51:44: Hast du das vielleicht auch ausblenden Willehrdepart für dich übernommen?
00:51:48: Hat dir das geholfen, dass du gewusst hast, er sei dabei und er lasse dazu und er ist auch informiert.
00:51:55: Es war mehr ... Er hatte sicher mehr Angst als ich gerade am Anfang.
00:52:01: Wir haben beide in einem sehr guten Podcast gelassen, aus Deutschland, wie er Klär und Brustkrebs auf jede Etappe erklärt hat.
00:52:08: Und dann habe ich mich aber auch durchgelassen, weil es ihr einfach erklärt ist, was und wie das geht und welche Etappen.
00:52:17: Das andere ist, dass ich gespürt habe, dass sie ihn so beruhigt hat oder?
00:52:21: Ich musste nicht die Zuversicht alleine tragen, sondern er hatte sie wirklich auch.
00:52:29: Als er am Anfang Angst hatte, sagte ich ihm, Stefan, ich muss mit mir schon.
00:52:36: Ich kann nicht deine Angst tragen.
00:52:37: Wirklich nicht!
00:52:39: Das kann ich nicht.
00:52:40: Und die Kinder übernehmen ja die Emotionen der Eltern.
00:52:43: Das wissen wir bei kleinen Kindern oder wenn sie umgekehrt sind und sagen, es geht, das ist passiert, dann ist eine Hirnenschütterung.
00:52:50: Dann rennt ihr auch Angst?
00:52:51: Und wenn man sagt, guck mal, jetzt gehst du gleich um ... Dann ist es so.
00:52:56: Ihm hilft das.
00:52:58: Mir hilft etwas anderes.
00:53:00: Und Don Coloni sagt, ihr dürft keine Beipackzettel lesen.
00:53:05: Ich würde eine BeipACKZettel.
00:53:07: Er hatte ein Google-Verbot und konnte für alle Fragen der Ärztin stellen.
00:53:13: Das hat er auch gemacht per Mail.
00:53:15: Und ihm hat das jetzt geholfen.
00:53:17: Es war super.
00:53:19: Wie gewusst, mich interessiert es tatsächlich.
00:53:22: Ich bin einfach ein absoluter Belieber.
00:53:24: Die machen auf jeden Fall das Richtige und das Beste.
00:53:26: Wenn sie sagen, dass funktioniert, dann läuft's für mich.
00:53:31: Alternative Heilungsmethoden.
00:53:34: Wenn ich noch etwas zurückkomme ... Unklungen haben auch gesagt, dass in den Patienten alle wollen etwas helfen.
00:53:41: Alle wollen.
00:53:43: Es ist so schlimm.
00:53:44: Ich kann niemandem die Chemotherapie abnehmen oder die Humour abnehmen können.
00:53:49: Mein Vater ist vor acht Jahren gestorben und er ist allein.
00:53:54: Für ihn war das natürlich auch ganz schlimm.
00:53:57: Die älteste Tochter hat die Diagnose und er hatte z.B.
00:54:02: seine Methode.
00:54:03: Ich habe ihm einfach gesagt, du kannst mir im Waldkampf
00:54:05: helfen.".
00:54:06: Und dann ist jede Woche ein bis zweimal vorbeikommen, einen Kuvert geholt oder Adressen, weil wir haben etwa fünfzehntausend Karten verschickt von Hand geschrieben und nicht einfach den Kuvert von Hand angeschrieben.
00:54:15: Das Kuvert, der von Hand angeschrieben ist, tut man ihnen auf!
00:54:19: Und das war einfach sein Ding.
00:54:20: Er hat wirklich gesagt, ich kann ja noch Waldkampfen.
00:54:22: Wir konnten im Wahlkampf nicht gleich unterwegs sein, auch weniger Zeit als die anderen.
00:54:34: Jeder hat etwas beitragen und Stefan sich beitragt.
00:54:38: Super informiert.
00:54:39: Er hat auch viele Sachen, die man nie machen würde.
00:54:44: Er fahre mich überall her.
00:54:45: Manchmal ist es schon Bären nach Bären mit dem Auto.
00:54:48: Ich sagte mir nicht scheissegal.
00:54:49: Es entlastet mich.
00:54:50: Wenn ich nicht mehr mit aufhauen muss, bin ich eh nicht gegangen und habe das Gefühl, der Spiegel sei beruhigt oder so.
00:54:56: Und einfach alle wollen etwas helfen.
00:54:58: Alle wollen etwas helpen.
00:54:59: Irgendwie ... Ein Freundin Die hat einfach gesagt, wenn ich sie in den Mikro jogge.
00:55:06: Ein Freund, der über einen Ärztin ist, konnte ich mit allem anrufen.
00:55:10: Und das habe ich auch gelernt.
00:55:12: und die Leute wollen etwas helfen.
00:55:14: Also darfst du mir etwas geben?
00:55:17: Ja genau.
00:55:18: Eifrothin ist immer mit Kodierte ganz her-care-management mitgemacht, dass wir es kommen können, die Haare besprechen und die Hore abschneiden und die Haar aufsetzen.
00:55:28: Das ist eigentlich noch cool, dass die Leute sagen, ihr möchtest helfen.
00:55:31: Ich kann diese brauchen für Du fährst mit mir auf die Welt, um diese Haare zu holen.
00:55:35: Eben auch Hilfe annehmen?
00:55:37: Ja, etwas aus der Russikas in Familie chatten.
00:55:39: Ich schrieb immer, ob jemand in der Stadt ist und dann alle zurückgeahnt, ich nicht, wer so sagt ... Und warum kann niemand meine Haare holen?
00:55:48: Nachher widert er ein Welchen sind das Keep Your Hair oder Perücke?
00:55:51: Das ist gut!
00:55:54: Ich bin schon im Bus, kann aber umkehren, holen die Haare, grusse!
00:56:01: Du hast vor, dass du ein Beispiel von etwas, das du mitnehmen konntest aus dieser Nachrankung.
00:56:08: Gibt es weitere Sachen?
00:56:09: Du hast mir auch eben gesagt, selbst empfauen und rauszuzeigen.
00:56:14: Ja, Frauen empfangen in der Krankheit.
00:56:17: Was sind die Sachen, die du sonst noch mitnimmst?
00:56:22: Es funktioniert den Vorgehen im Alltag, also wirklich mehr linear unterwegs zu sein.
00:56:30: Und da bin ich in der Theorie sicher besser als in der Praxis, weil ich habe sicher auch beruflich zum Teil herausfordernde Projekte oder herausfordernden Situationen, die man einfach nicht erlaubt.
00:56:48: Dass man das noch genau so machen kann.
00:56:50: Aber das habe ich sicher mitgenommen.
00:56:54: und es andere suche ich ein bisschen ... dass die Botschafterinnen positiv sind, die ich noch mehr machen möchte.
00:57:07: Was hat mir geholfen?
00:57:10: Es gibt ja nicht ein Handbuch für den Fall Beatrice Wertli, wenn sie Kräbsen kranken würden.
00:57:18: Aber es gibt Frauen, die in einer ähnlichen Situation sind, Kinder im gleichen Alter haben und prüflich engagiert sind ... Und eben auch der Sport kann rein.
00:57:27: Aus dem will ich etwas machen.
00:57:30: Ich habe gesagt, mal ein TEDx-Speech oder einen Podcast und jetzt fange ich an.
00:57:37: Das habe ich aus dem gelernt.
00:57:40: und auch das Relativieren von gewissen Sachen annehmen, was sich nicht ändert.
00:57:49: Das habe ich immer schon im Leben müssen.
00:57:51: Es gibt immer Dinge, die mich auch nicht selber entschieden haben.
00:57:55: Die sind beruflich passiert oder politisch.
00:57:57: Ich bin nicht gewählt worden in den Gemeindröten.
00:58:00: Für das habe ich mich aber aufgestellt und am Wahlsonntag selbst ist es einfach ... Da kommt das Wahleresultat und das war unveränderbar.
00:58:08: Ich war also unveranderbar nicht geweldet.
00:58:12: Aber gerade dann schon gewusst, aber ich habe ein super tolles Resultat für uns im Parlament.
00:58:19: Undankbar, dass sie nicht... Also andere haben es ja nicht geschafft jetzt im Parlament.
00:58:24: Also auch dankbar sind Sie dafür verdammt.
00:58:26: Das hat mir noch eine Schmerzheit gegeben.
00:58:29: Das hadren mit der Diagnose was ich aber schon... Ich verstehe, dass das bei gewissenen so ist.
00:58:38: Aber dann möchte ich nur sagen, es ändert so nichts!
00:58:41: Aber alles was du dir fährst, zum Teil sind zu kleine Etappenziele und wenn ich die erreichen Danach habe ich wieder etwas geschafft.
00:58:52: Das ist eine Politik so, und im Beruf müssen wir also die Ziele setzen, in denen wir erreichen können.
00:58:57: Immer wieder kleine und dann sagen wir auch, das ist jetzt wieder toll!
00:59:00: Ich kann für mich einen neuen Kunden gewinnen – und nicht ihr Gewinner, sondern auch neue Kunden für unsere Firma oder E-Bringer im Parlament.
00:59:10: Ein Vorstoss durch und schaffen Mehrheit, um nicht zu zählen.
00:59:14: Und eben auch in einer Krankheit wie diese Etappe?
00:59:21: Es ist vielleicht mehr eine Bestätigung für etwas, die ich zum Glück schon immer habe.
00:59:27: Ich glaube, das haben wir gerade schon und was sich jetzt auch gegeblich ausgezahlt hat, dass es so ist.
00:59:34: Ja,
00:59:35: ja.
00:59:36: Ich finde das eine sehr schöne Schussschlusswort.
00:59:39: oder eben die tappenweisse Ziele vor Augen haben und Schritt für Schritt machen.
00:59:42: Das muss man wahrscheinlich so machen.
00:59:45: Hast du noch irgendetwas, das dir um ihn loswerdet?
00:59:51: Ein großer Dank, dass ich hier sein darf und über das Reden.
00:59:55: Dass ich den Podcast mal ehrlich machen möchte ist für mich, dass sich Frauen auch gegenseitig kennenlernen können, die sonst ihre Möglichkeit nicht haben.
01:00:08: Und so wie es mir bei vielen Fällen hilft ... Also Rezept mitnehmen.
01:00:17: Das finde ich grossartig und davon sollte es noch mehr geben.
01:00:20: Ich habe viel von anderen Frauen verlernt und mitgenommen von grossen Frauen, gerade in der Politik.
01:00:30: Und ich spüre jetzt, dass ich heute eine bin, die auch weitergeht.
01:00:34: Wie das scheint passiert für die Mentorin ... Darf ich mitorganisieren seit ein paar Jahren das L-Impact?
01:00:42: Das ist eine Veranstaltung, die wir für Frauen in Führungspositionen, Politik, Verwaltungs-, Wirtschafts-, Medien machen.
01:00:50: Wir haben gesagt, du kommst in einen Raum hinein und musst gar nichts sagen, sondern alle wissen genau, dass es mir im Fall auch schon mal so ging.
01:00:59: Und so eine Podcastreite dazu bin.
01:01:02: Dass man einfach gleiche findet ... Megaschön bist du da bei uns.
01:01:05: Wirklich ein
01:01:07: spannendes Gespräch.
01:01:09: Danke vielmals!
01:01:11: Merci vielmals, danke cool!
01:01:19: Mal ehrlich – zuzulassen magst du jetzt wahrscheinlich nicht mehr.
01:01:22: Aber wenn du uns noch lese oder siehst, dann findest du es auf malerlich.ch Oder in den sozialen Medien.
01:01:30: Vielen Dank fürs Zuhören!